Mit Fonds die nachhaltige Transformation finanzieren

Mit Fonds die nachhaltige Transformation finanzieren

2. Juli 2024
Green Deal, Energiewende, nachhaltige Transformation: Deutschland und Europa stecken in einem Dilemma: Zum einen ist der Status Quo aus maroder, überlasteter und unzureichender Infrastruktur die Folge gravierender Investitions- und Modernisierungsdefizite der vergangenen Jahrzehnte; zum anderen hängt der Erfolg der anstehenden nachhaltigen Transformation davon ab, dass massiv investiert und gebaut wird, und zwar in einem gigantischen Ausmaß.
VGH Kassel: Darf ein Asset Manager Market-Making betreiben?

VGH Kassel: Darf ein Asset Manager Market-Making betreiben?

1. Juli 2024
Der Market Maker ist eine feste Institution börslicher und außerbörslicher Handelsstrukturen. Es gibt wohl keinen Anleger, der nicht schon auf die eine oder andere Weise mit ihm interagiert hat. In rechtlicher Hinsicht ist das Market-Making jedoch ein in weiten Teilen noch unerschlossenes Feld. Der 6. Senat des VGH Kassel (21.11.2023 – 6 A 1658/18) war nun in zweiter Instanz mit einem Fall befasst, der es in sich hatte. Es ging um die Frage, ob eine interne Kapitalverwaltungsgesellschaft befugt ist, auch Market-Making zu betreiben. Intuitiv würde dies wohl manch einer ablehnen, da Market-Making eine explizit definierte Variante des aufsichtspflichtigen Eigenhandels ist. So sah es auch der Senat. Nun liegt der Fall beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG).
Aus neu mach neu – Die Kryptoverwahrung in Deutschland

Aus neu mach neu – Die Kryptoverwahrung in Deutschland

27. Juni 2024
Die Regulierung von Kryptoverwahrern ändert sich zum Jahresende erneut. Erst vor knapp vier Jahren hat der deutsche Gesetzgeber eine umfassende Regulierung für Kryptoverwahrer eingeführt. Vier Jahre später gibt es nun einen Entwurf über ein Gesetz über die Digitalisierung des Finanzmarktes („FinmadiG“), dass die Regulierung aus 2020 wieder grundlegend ändert. Kryptoverwahrer müssen sich daher schon wieder auf neue aufsichtsrechtliche Anforderungen einstellen.
ELTIF 3.0 – Auflage als tokenisiertes Sondervermögen

ELTIF 3.0 – Auflage als tokenisiertes Sondervermögen

24. Juni 2024
Der ELTIF erfährt seit Jahresbeginn durch die Novelle der EU-Verordnung 2015/760 eine Wiederbelebung. Mit den neuen Regelungen können seit dem 10. Januar 2024 auch Privatanleger langfristig in Infrastrukturprojekte oder Sachwerte investieren. Die Reform soll den ELTIF attraktiver und einer breiteren Masse von Anlegern zugänglich machen.
Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA: Blaupause auch für Europa?

Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA: Blaupause auch für Europa?

28. März 2024
Mit Hochspannung erwartete der Markt die immer wieder herausgezögerte Entscheidung der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC über die Zulassung kryptobasierter Exchange Traded Funds (ETFs). Mehrere Vermögensverwalter hatten den Vertrieb börsengehandelter Indexfonds auf Bitcoin-Basis 2023 bei der SEC beantragt, darunter BlackRock und Grayscale. Nach einer zwischenzeitlich lancierten gefälschten SEC-Mitteilung zur Zulassung auf der Kurznachrichtenplattform „X“ folgte am 10. Januar 2024 die tatsächliche Zulassung gleich mehrerer „spot bitcoin exchange traded products“.
Der European Long-Term Investment Fund (ELTIF)

Der European Long-Term Investment Fund (ELTIF)

22. März 2024
Als der European Long-term Investment Fund (ELTIF) im Jahr 2015 durch den europäischen Gesetzgeber eingeführt wurde, stand die Idee im Vordergrund, privates Kapital für die europäische Wirtschaft auf ihrem „Pfad intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums“ zu mobilisieren. Geleitet von dieser Zielsetzung unternahm der Gesetzgeber den Versuch, das Anlagespektrum, das diesem hehren Ziel entsprach, möglichst zielgenau zu formulieren und dabei ein Höchstmaß an Anlagerschutz zu gewährleisten, weil es sich bei dem ELTIF um ein Produkt für Privatanleger handelt.
Oppenhoff ernennt neue Partner

Oppenhoff ernennt neue Partner

15. Januar 2024
Oppenhoff hat mit Wirkung zum 1. Januar 2024 Holger Hofmann (Öffentliches Wirtschaftsrecht, Vergaberecht) in den Kreis der Equity Partner aufgenommen. Alexandra Groth (Arbeitsrecht) wurde zur Partnerin bestellt und Dr. Johannes Kaesbach (Arbeitsrecht) sowie Tobias Kollakowski (IT-Recht & Datenschutz; Legal Tech) zu Junior Partnern befördert.
Mitarbeiterbeteiligungen und Steuern: Änderungen durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz – Chance oder Herausforderung?

Mitarbeiterbeteiligungen und Steuern: Änderungen durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz – Chance oder Herausforderung?

9. Januar 2024
Mitarbeiterbeteiligungen stellen für viele, vor allem junge Unternehmen einen elementaren Baustein im “war for talent” dar. Jedoch werden die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Beteiligungen in Deutschland von Unternehmen und Mitarbeitern häufig als, vor allem im internationalen Vergleich, nachteilig empfunden. Nun soll mit dem Zukunftsfinanzierungsgesetz (ZuFinG), das jüngst in Kraft getreten ist, nachgebessert werden. 
Mitteilungspflicht innerstaatlicher Steuergestaltungen als „Wachstumschance“ für den Fiskus?

Mitteilungspflicht innerstaatlicher Steuergestaltungen als „Wachstumschance“ für den Fiskus?

18. Dezember 2023
Der Begriff „Wachstumschancengesetz“ ist in aller Munde, da der zugehörige Gesetzesentwurf eine sehr breite mediale Aufmerksamkeit erhielt – nun noch verstärkt durch das „60-Mrd.-Urteil“ des BVerfG. Wenn ein (Steuer-)Gesetzesentwurf nicht nur in der steuer(-recht-)lichen Community, sondern selbst „beim Bäcker um die Ecke“ diskutiert wird, dann zeigt sich auch die hohe Erwartungshaltung der Steuerpflichtigen.
POELLATH erweitert Partnerkreis

POELLATH erweitert Partnerkreis

6. Dezember 2023
POELLATH hat zahlreiche Ernennungen auf Partner- und Counsel-Ebene zu verkünden. Mit André Fest (Steuern, München) und Dr. Tim Junginger (M&A/Private Equity, München) heißt die Partnerschaft zwei Professionals aus den eigenen Reihen im Equity-Partnerkreis willkommen. Darüber hinaus verstärken Dr. Robert Eberius und Dr. Andreas Gens (beide Private Funds, Berlin) sowie Dr. Sebastian Löcherbach (Private Clients, München) und Sebastian Pasch (Real Estate, Berlin) künftig die Riege der Associated Partner.
Strengere Regularien für Spezialfonds

Strengere Regularien für Spezialfonds

5. Oktober 2023
In Sachen Risikomanagement bezogen auf Spezialfonds hat die BaFin klar Stellung bezogen. Die deutsche Bankenaufsicht hat nun klargemacht, was sie von den Finanzinstituten erwartet. Die Unternehmen müssen diese Anforderungen bis Ende dieses Jahres umsetzen.
Die Anlage von Stiftungsvermögen im Lichte der Stiftungsrechtsreform

Die Anlage von Stiftungsvermögen im Lichte der Stiftungsrechtsreform

4. Oktober 2023
Die Anlage der Vermögen von Stiftungen, insbesondere von steuerbegünstigten Stiftungen, war stets mit besonderen Herausforderungen verbunden. Mit der zum 1. Juli 2023 in Kraft getretenen Reform des Stiftungsrechts hat sich eine Reihe von Änderungen ergeben, die sich unmittelbar auf die Vermögensanlage von Stiftungen auswirken. Das neue Recht bietet vor allem neue Gestaltungsoptionen und möchte zudem mit veränderten Haftungsreglungen eine etwas größere Risikoneigung in den handelnden Stiftungsorganen schaffen.
Digitale Produkte im Metaverse

Digitale Produkte im Metaverse

19. September 2023
Im Metaverse treffen sich Menschen aus der ganzen Welt und interagieren mit ihrem eigenen Avatar miteinander. Einige bekannte Unternehmen haben bereits ihren ersten digitalen Store im Metaverse eröffnet, in dem Kunden beispielsweise digitale Kleidung für den eigenen Avatar erwerben können. Manchmal erhält der Kunde den „Digital Twin“ zum physischen Produkt, das sie zugleich nach Hause geschickt bekommen.
Mehr Transparenz durch Risikoklassifizierung der Assekuranz

Mehr Transparenz durch Risikoklassifizierung der Assekuranz

11. September 2023
Die BaFin wird in ihrer Aufsichtspraxis noch transparenter. Künftig teilt sie Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds und Versicherungsgruppen ihre individuellen Risiko-Noten mit. Bislang hat sie nur die Ergebnisse für die gesamte Branche mitgeteilt. Das geht auch einem entsprechenden Bericht im BaFin-Journal hervor.
Die EU reguliert den Krypto-Sektor – die  MiCAR ist durch

Die EU reguliert den Krypto-Sektor – die MiCAR ist durch

23. Juni 2023
Am 16. Mai 2023 hat nach dem Europäischen Parlament nun auch der Rat der Europäischen Union die neue Verordnung über Märkte für Krypto-Werte (MiCAR) angenommen und damit erstmals einen Rechtsrahmen auf EU-Ebene für das Ökosystem der Krypto-Assets festgelegt. Mit dem neuen Regelwerk sollen der europäische Rechtsrahmen für Krypto-Assets harmonisiert und der Anlegerschutz im digitalen Finanzwesen erhöht werden. Nach ihrem Inkrafttreten wird die MiCAR in allen EU-Mitgliedstaaten direkt anwendbar sein. Die Vorschriften sehen allerdings großzügige Übergangsregelungen vor. Während die Regelungen für sogenannte wertreferenzierte Krypto-Werte und E‑Geld-Token voraussichtlich im Juli 2024 in Kraft treten, wird der Großteil der MiCAR erst Anfang 2025 wirksam werden.
ESMA stellt nationalen Aufsehern besseres Zeugnis aus

ESMA stellt nationalen Aufsehern besseres Zeugnis aus

13. Juni 2023
Die Europäische Finanzaufsicht ESMA konstatiert in einem neuen Bericht, dass sie die Defizite bei nationalen Aufsehern bzgl. der Aufsicht über UCITS-Vehikel als weitgehend ausgeräumt ansieht. Die ESMA hatte im Sommer 2018 bei der Überwachungspraxis der Finanzaufseher von Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Estland sowie Irland und Großbritannien Mängel erkannt. Die Aufseher sollten konkretisieren, wie die Anbieter gegenüber ihren Kunden Kosten und Einnahmen aufschlüsseln.
cep schlägt Klimaschutzverträge und grüne Leitmärkte vor

cep schlägt Klimaschutzverträge und grüne Leitmärkte vor

22. Mai 2023
Revolution mit Risiken: Europas energieintensive Wirtschaft ohne Einbußen für Industrie und Wohlstand rasch von fossilen Ressourcen zu entkoppeln, ist technologisch und regulatorisch heikel. Das Centrum für Europäische Politik (cep) schlägt insbesondere Klimaschutzverträge und grüne Leitmärkte vor. Die Kosten für die Dekarbonisierung allein für Stahl belaufen sich nach cep-Berechnungen EU-weit auf bis zu 12 Milliarden Euro im Jahr.
ZuFinG-Entwurf: Modernisierung des Kapitalmarktrechts

ZuFinG-Entwurf: Modernisierung des Kapitalmarktrechts

14. April 2023
In dieser Woche haben das Bundesfinanz- und ‑justizministerium einen Gesetzesentwurf für das sogenannte „Zukunftsfinanzierungsgesetz“ veröffentlicht. Damit soll der Kapitalmarkt hierzulande attraktiver und Deutschland als Finanz-Standort international wettbewerbsfähiger gestaltet werden. Dafür planen die Ministerien ein umfangreiches Maßnahmenpaket.
Der Zug der Nachhaltigkeitsregulierung rollt weiter voran

Der Zug der Nachhaltigkeitsregulierung rollt weiter voran

24. März 2023
Im Jahr 2023 nimmt der europäische Regulierungszug im Bereich ESG (Environment, Social and Governance) weiter Fahrt auf. Die bestehende Architektur mit ihren Eckpfeilern EU-Taxonomie, Offenlegungs-Verordnung (Sustainability Financial Disclosure Regulation, SFDR) und Corporate Responsibility Directive (CSRD) nebst Annex- und Komplementärrechtsakten wird weiter ausgebaut, während sich am Horizont u. a. mit der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD oder CS3D) Umrisse von Erweiterungen in den Bereichen Soziales und Governance abzeichnen. Auch der Transformations- und Implementierungsprozess ist in vollem Gange und fordert nicht nur Branche und Investoren, sondern auch den Regulator selbst.
BaFin ordnet Moratorium über die Silicon Valley Bank Germany Branch an

BaFin ordnet Moratorium über die Silicon Valley Bank Germany Branch an

13. März 2023
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat heute gegenüber der Silicon Valley Bank Germany Branch aufgrund der bestehenden Gefahr für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber Gläubigern ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Außerdem ordnete die BaFin an, die Bank für den Verkehr mit der Kundschaft zu schließen (Moratorium). Die Maßnahmen der BaFin sind sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.
Stellungnahme zu ESMA-Leitlinien für Namensgebung nachhaltiger Fonds

Stellungnahme zu ESMA-Leitlinien für Namensgebung nachhaltiger Fonds

7. März 2023
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. jüngst seine Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Leitlinien für die Nutzung ESG-bezogener Zusätze im Fondsnamen bei der ESMA eingereicht.
DIE REFORM DES STIFTUNGSRECHTS – WAS JETZT PASSIEREN MUSS, DAMIT DIE REFORM EIN ERFOLG WIRD

DIE REFORM DES STIFTUNGSRECHTS – WAS JETZT PASSIEREN MUSS, DAMIT DIE REFORM EIN ERFOLG WIRD

10. Januar 2023
Der Föderalismus gibt in Deutschland aktuell bei selbstständigen Stiftungen in vielen Punkten noch den rechtlichen Rahmen vor. Die geltenden Landesstiftungsgesetze unterscheiden sich nicht nur in den Details der Organisation der Stiftungsaufsicht, sondern schaffen auch materiell für die Tätigkeit der Stiftungen in Deutschland unterschiedliche Rahmenbedingungen. Durch die im Juli 2021 beschlossene und zum 01. Juli 2023 in Kraft tretende Reform des Stiftungsrechts soll hier nun durch die Erweiterung der stiftungsrelevanten Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch mehr Einheitlichkeit und mehr Rechtssicherheit erreicht werden.¹
DLT Pilot Regime: Regulierter Wertpapierhandel auf der Blockchain

DLT Pilot Regime: Regulierter Wertpapierhandel auf der Blockchain

22. Dezember 2022
Die Entwicklung digitaler Kapitalmärkte hat einen neuen Meilenstein erreicht: Mit dem DLT Pilot Regime hat die EU eine „regulatorische Sandbox“ für den dezentralen Handel mit Krypto-Wertpapieren geschaffen. Das eröffnet Investoren und Vermögensverwaltern in Zukunft neue Möglichkeiten. Welche das sind und wie sich Finanzunter- nehmen jetzt darauf einstellen müssen, erläutert Jens Siebert, Partner im Bereich Financial Services bei KPMG.
Was die Anpassung der Stiftungsgesetze bedeutet

Was die Anpassung der Stiftungsgesetze bedeutet

15. November 2022
Um das Stiftungswesen in Deutschland weiter zu stärken, hat der Gesetzgeber die Einführung eines bundeseinheitlichen Stiftungsrechts und eines Stiftungsregisters beschlossen. Die Bundesländer stehen jetzt vor der Aufgabe, ihre eigenen Stiftungsgesetze bis zu diesem Stichtag an die Änderungen des BGB anzupassen. Gerade hinsichtlich der Vermögensverwaltung für Stiftungen spielen die neuen Regeln eine herausragende Rolle. Stiftungen erhalten mehr Flexibilität im Umgang mit dem Stiftungsvermögen.
Digitalisierung des Finanzwesens: Die fortschreitende EU-Regulierung wird dem Krypto-Markt guttun

Digitalisierung des Finanzwesens: Die fortschreitende EU-Regulierung wird dem Krypto-Markt guttun

26. September 2022
Am 30. Juni gab der EU-Rat unter der Leitung der französischen Präsidentschaft den endgültigen Entwurf der Verordnung über Märkte für Krypto-Anlagen (MiCA) bekannt. Nach ihrem Inkrafttreten, was höchstwahrscheinlich im Jahr 2025 in der gesamten EU der Fall sein wird, wird die MiCA Europa einen Rahmen zur Regulierung von Krypto-Emittenten, Krypto-Dienstleistern und Stablecoins geben. Doch wofür steht die neue Regelung. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die neue MiCA sowie weiterer Pläne in der EU-Regulierungs-Roadmap geben. Mit einem Ausblick auf die Konsequenzen für die Branche der digitalen Vermögenswerte sowie die traditionelle Finanzdienstleistungsbranche.
cep warnt vor zu rigiden Ökodesign-Vorgaben für Produkte

cep warnt vor zu rigiden Ökodesign-Vorgaben für Produkte

24. August 2022
Ob Kühlschränke, Lampen, Fernseher oder Textilien: Die Kommission will für nahezu alle Produkte in der EU sogenannte Ökodesign-Anforderungen festlegen können. Ziel ist es, den Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung dieser Produkte zu senken. Dadurch soll der Übergang von einer Wegwerf- zu einer Kreislaufwirtschaft forciert werden. Das Centrum für Europäische Politik (cep) befürchtet bei zu engen und kleinteiligen Vorgaben Zielkonflikte – und letztlich sogar negative Nachhaltigkeitswirkungen.
Branchenverband DVFA sieht Big Government kritisch

Branchenverband DVFA sieht Big Government kritisch

14. Juli 2022
Der Branchenverband DVFA ging in seienr aktuellen Umfrage darauf ein, wie die Investoren die aktuelle geopolitische Lage einschätzen und was sie nun bedeuten könnte. Die maximal hohe Unsicherheit limitiert allerdings klare Aussagen der deutschen Investment Professionals. Erwartet wird jedoch eine neue multipolare Weltordnung.
EU-Parlament stuft Gas und Atomkraft als nachhaltig ein

EU-Parlament stuft Gas und Atomkraft als nachhaltig ein

7. Juli 2022
Ein kontroverses Thema. Gelten Atomkraft und Gas als nachhaltige Industrien? Darüber scheiden sich die Geister. Nun hat das EU-Parlament eine Entschiedung gefällt. Ein Kommentar von Adrie Heinsbroek, Chief Sustainability Officer bei NN Investment Partners.
ESG in der Kapitalanlage im Spannungsfeld von Markt bis Regulierung

ESG in der Kapitalanlage im Spannungsfeld von Markt bis Regulierung

23. Juni 2022
Nachhaltige Geldanlagen entwickeln sich dynamisch und sind im Mainstream angekommen. Im Jahr 2021 wuchs der Marktanteil nachhaltiger Publikumsfonds, Mandate und Spezialfonds um 3,0 Prozentpunkte auf 9,4 % am deutschen Gesamtfondsmarkt.
cep begrüßt einheitliche Vorgaben zu Kreditfonds, sieht aber Verbesserungsbedarf

cep begrüßt einheitliche Vorgaben zu Kreditfonds, sieht aber Verbesserungsbedarf

27. Mai 2022
Die EU-Kommission will mit einem Maßnahmenpaket den Binnenmarkt für Investmentfonds stärken. Dazu plant sie, Vorschriften für Kreditfonds einzuführen und will Fondsverwaltern einheitliche Instrumente zum Liquiditätsmanagement an die Hand geben. Das Centrum für Europäische Politik (cep) begrüßt insbesondere die einheitlichen Vorgaben zu Kreditfonds, sieht jedoch noch genug Raum für Verbesserungen.
Stiftungsrecht muss angepasst werden

Stiftungsrecht muss angepasst werden

17. Mai 2022
Auf Bundesebene wurde im vergangenen Jahr die Vereinheitlichung des Stiftungsrechts beschlossen. Mit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes (StiftRVG) zum 1. Juli 2023 wird das Stiftungsprivatrecht abschließend und bundeseinheitlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt sein. Die Bundesländer stehen jetzt vor der Aufgabe, ihre eigenen Stiftungsgesetze bis zu diesem Stichtag an die Änderungen des BGB anzupassen. Bei den Neuregelungen fordert der Bundesverband Deutscher Stiftungen  Rechtssicherheit und Transparenz.
EIOPA strengt Konsultation zur Überarbeitung des EbaV-Berichtswesens an

EIOPA strengt Konsultation zur Überarbeitung des EbaV-Berichtswesens an

26. April 2022
Die EIOPA erwägt eine eine Aktualisierung der Entscheidung des Board of Supervisors zu Berichtspflichten von Pensionsdaten. Diese dient als Grundlage für das EbAV-Berichtswesen. 
Fondsstandortgesetz – Positive Entwicklung für den Fondsstandort Deutschland?

Fondsstandortgesetz – Positive Entwicklung für den Fondsstandort Deutschland?

22. März 2022
Umsatzsteuerbefreiung, erweiterte Produktpalette, Regelungen zum Pre-Marketing und die Investitionsmöglichkeit in Kryptowerte bringen Herausforderungen und Chancen.
Neues Recht gibt mehr Flexibilität im Umgang mit dem Stiftungsvermögen

Neues Recht gibt mehr Flexibilität im Umgang mit dem Stiftungsvermögen

14. März 2022
Um das Stiftungswesen in Deutschland weiter zu stärken, hat der Gesetzgeber die Einführung eines bundeseinheitlichen Stiftungsrechts und eines Stiftungsregisters beschlossen. Das neue Recht tritt zweistufig, einmal am 1. Juli 2023 und ein weiterer Teil am 1. Juni 2026, in Kraft. Vermögensverwalter, Finanzberater, Vermögende und Stiftungen sollten sich mit diesen Regelungen auseinandersetzen.
EU-Taxonomie – „Die notwendigen Daten sind vielfach noch nicht verfügbar“

EU-Taxonomie – „Die notwendigen Daten sind vielfach noch nicht verfügbar“

22. Februar 2022
Seit Anfang des Jahres ist die EU-Taxonomie in Kraft – und muss bereits wieder erweitert werden, weil die die EU-Kommission unlängst Erdgas- und Kernkraftprojekte als nachhaltig im Sinne der EU-Taxonomie eingestuft hat. Luca Manca, Head of Sustainability bei Eurizon, über erste Erfahrungen mit den EU-weiten Regelungen, den Mangel an verlässlichen Daten sowie die Herausforderungen, die bezüglich den zulässigen Erdgas- und Kernkraftprojekten auf sein Haus und die Anleger zukommen.
Dr. Pötzsch zieht in ESMA-Gremium ein

Dr. Pötzsch zieht in ESMA-Gremium ein

28. Januar 2022
Dr. Thorsten Pötzsch ist in den Verwaltungsrat (Management Board) der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA). Der Exekutivdirektor der Wertpapieraufsicht der BaFin wird bis Ende September 2024 Mitglied des Boards sein. Das geht aus einer entsprechenden Meldung auf der Website der deutschen Aufsichtsbehörde hervor.
Wie weit ist das System der Taxonomie ausgelegt?

Wie weit ist das System der Taxonomie ausgelegt?

11. Januar 2022
Diese Neuigkeit bereitet den Gemütern in der Finanzindustrie mitunter Kopfzerbrechen. Die Europäische Kommission hat zu Jahresbeginn ihre Vorschläge für die Einstufung von Atomkraft- und Erdgas-Projekten in das System der Taxonomie präsentiert.
Transparenzregister wird zum Vollregister – Auswirkungen auf Familienstiftungen

Transparenzregister wird zum Vollregister – Auswirkungen auf Familienstiftungen

22. Dezember 2021
Das am 01.08.2021 in Kraft getretene Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz (TraFinG) brachte weitreichende Änderungen für den Bereich des Geldwäscherechts mit sich. Herzstück der Gesetzesreform ist die Umstellung des Transparenzregisters auf ein sogenanntes Vollregister. Danach müssen künftig sämtliche deutschen Gesellschaften ihre wirtschaftlich Berechtigten an das Transparenzregister mitteilen. Dies betrifft vor allem Gesellschaften, die bislang die sogenannte Mitteilungsfiktion des § 20 Abs. 2 GwG in Anspruch nehmen konnten.
Neue DeFi-Finanzinstrumente für Krypto-Investoren

Neue DeFi-Finanzinstrumente für Krypto-Investoren

21. Dezember 2021
Nach einem enormen Wachstum von Kryptowährungen im Jahr 2017 werfen die Steuerbehörde auf der ganzen Welt einen neuen Blick auf die Kryptowährungseinkünfte ihrer Bürger. Seitdem haben Bitcoin & Co. ebenfalls schwindelerregende Kursverluste erlebt, aber die Finanzämter wollen sicherstellen, dass die „neuen Kryptoinvestoren“ ihre Steuererklärungen ordnungsgemäß abgeben. In unserer Beratungspraxis begegnen wir einer Vielzahl von noch offenen Fragen der Besteuerung von Kryptowährungen, mit denen sich die Besitzer von Kryptowährungen befassen.
BdB stellt Sustainable Finance Heat Map vor

BdB stellt Sustainable Finance Heat Map vor

9. Dezember 2021
In kaum einem Bereich der Finanzwirtschaft ist derzeit so viel Bewegung wie im Bereich Sustainable Finance. Zahlreiche Gesetzesinitiativen, branchenweite Standards und relevante Berichte versinnbildlichen diese Dynamik und haben zur Folge, dass an mehreren Ecken und Enden gleichzeitig gezogen wird. Nicht zuletzt auf europäischer Ebene werden viele regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen, die globale Standards setzen und zugleich überaus komplex und weit in die Banken hineinreichend sind. Vor diesem Hintergrund hat der Bankenverband eine „Sustainable Finance Heat Map“ konzipiert, die als Orientierungshilfe dienen soll. Sie richtet sich in erster Linie an Beschäftigte in der Finanzbranche, darüber hinaus aber auch an alle Interessierte, die sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ befassen. 
DK: Antizyklischen Kapitalpuffer bei Null belassen

DK: Antizyklischen Kapitalpuffer bei Null belassen

3. Dezember 2021
Die fünf in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zusammengeschlossenen Spitzenverbände von Banken und Sparkassen in Deutschland wenden sich gegen die Aktivierung des Antizyklischen Kapitalpuffers, die die Bundesbank in ihrem jüngsten Finanzstabilitätsbericht angeregt hatte.
US-Aufsicht lehnt Antrag auf Bitcoin-ETF ab

US-Aufsicht lehnt Antrag auf Bitcoin-ETF ab

16. November 2021
Klatsche für VanEck von der US-Finanzaufsicht SEC. Der Anbieter wollte die Zulassung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) erwirken, der direkt in die Kryptowährung Bitcoin investieren sollte. Nach Auffassung der Aufsichtsbehörde hätte dies “Betrug und Manipulation” Tür und Tor geöffnet. Die Ablehnung kann als herber Rückschlag für die Kryptobranche gesehen werden.
ISSB wird Sitz in Frankfurt haben

ISSB wird Sitz in Frankfurt haben

4. November 2021
Erfolg für den deutschen Finanzplatz Frankfurt. Die Mainmetropole hat den Zuschlag für den grünen Standardsetzer ISSB erhalten. Das Bankhaus Metzler begrüßt diese Entscheidung der International Financial Reporting Standards Foundation (IFRS-Stiftung). Die IFRS-Stiftung ist eine gemeinnützige private Organisation, die mit dem Ziel gegründet wurde, hochwertige globale Rechnungslegungsstandards festzulegen. Mit der Gründung des ISSB will die IFRS-Stiftung die ohnehin wachsende Bedeutung eines einheitlichen und international anerkannten Nachhaltigkeitsreportings herausstellen.
Neues Fondsstandortgesetz — Kontora reagiert mit “GSV Invest 01”

Neues Fondsstandortgesetz — Kontora reagiert mit “GSV Invest 01”

2. November 2021
Seit dem Inkrafttreten des Fondsstandortgesetzes sind wenige Wochen vergangen. Damit wurde der Weg für sogenannte Sondervemögen freigemacht. Das Hamburger Multi Family Office Kontora hat in Zusammenarbeit mit der Verwahrstelle Caceis  das Sondervermögen „GSV Invest 01“. Das Zielvolumen des Sondervermögens beträgt 100 Millionen Euro.
Ehevertrag für unternehmerisch tätige Ehegatten: Den Scheidungsfall absichern

Ehevertrag für unternehmerisch tätige Ehegatten: Den Scheidungsfall absichern

15. Oktober 2021
Leben Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, ist das gemeinschaftlich erworbene Vermögen im Scheidungsfall so zwischen den Ehegatten auszugleichen, dass jedem Ehegatten 50 Prozent des gemeinschaftlich erworbenen Vermögens zufallen. Es ergibt also viel Sinn, das Unternehmen durch einen rechtlich sauber formulierten und notariell beurkundeten Ehevertrag (teilweise) aus dem Zugewinnausgleich zwischen den Ehegatten herauszunehmen.
Auswirkungen des finalen Basel III-Reformpakets gesunken

Auswirkungen des finalen Basel III-Reformpakets gesunken

1. Oktober 2021
Die Bundesbank hat mit aktualisierten Daten erneut die Auswirkungen der Basel III-Regelungen auf die deutschen Finanzinstitute berechnet. Demnach steigen die Mindestkapitalanforderungen weniger stark als in früheren Modellrechnungen, geht aus einer entsprechenden Pressenotiz hervor. Wie in den vorherigen Analysen bleibt die Einführung des Output-Floors der wesentliche Treiber für den Anstieg der Mindestkapitalanforderungen.
Im Ergebnis komplexer geworden

Im Ergebnis komplexer geworden

28. September 2021
Das Stiftungsrecht soll vereinheitlicht werden. INTELLIGENT INVESTORS fragte hierzu nach bei Rechtsanwalt Dr. Markus Heuel, Mitglied der Geschäftsleitung des Deutschen Stiftungszentrums im Stifterverband und Leiter des Bereichs „Recht, Steuern & Consulting“.
Verschärfung beim Transparenzregister: Mitteilungsfiktion fällt weg!

Verschärfung beim Transparenzregister: Mitteilungsfiktion fällt weg!

22. September 2021
Das Transparenzregister ist die offizielle Plattform der Bundesrepublik zur Ermittlung von Daten zu wirtschaftlich Berechtigten von nahezu allen juristischen Personen, Vermögensmassen und weiteren Rechtsgestaltungen, unter anderem auch von Vereinen und Stiftungen. Die Vorschriften dazu wurden nun maßgeblich verschärft. Das Transparenzregister ist seit dem 1. August 2021 ein Vollregister. Es sind nun alle in Deutschland ansässigen Unternehmen verpflichtet, ihre wirtschaftlich Berechtigten aktiv dem Transparenzregister mitzuteilen.
Unternehmenserbschaftsteuer bei Vermögensumschichtungen und Umstrukturierungen

Unternehmenserbschaftsteuer bei Vermögensumschichtungen und Umstrukturierungen

20. September 2021
Die sachlichen Steuerbefreiungen im Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz sollen unternehmerisches Vermögen beim Generationswechsel zum Teil steuerlich verschonen. Es handelt sich um eine Lenkungssteuer. Der Unternehmensnachfolger soll den Betrieb fortführen; Arbeitsplätze sollen gesichert werden. Verfassungsrechtlich ist geklärt, dass diese Steuerprivilegierung nicht zu weit reichen darf. Auch die Anfälligkeit für einen Missbrauch wird angeführt, um die Steuerbefreiung einzudämmen.
Neue Regeln erschweren den Wegzug ins Ausland zusätzlich

Neue Regeln erschweren den Wegzug ins Ausland zusätzlich

9. September 2021
Die Wegzugsbesteuerung dient dem Zweck, einer Flucht vor der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft durch vorzeitigen Wegzug des Gesellschafters ins Ausland zu begegnen. Eine Gesetzesreform verschärft jetzt die steuerlichen Bestimmungen zur Wegzugssteuer und macht bisherige günstige Gestaltungen unmöglich.
DAI: ISSB sollte in Frankfurt ansässig werden

DAI: ISSB sollte in Frankfurt ansässig werden

3. September 2021
Frankfurt ist die deutsche Bankenstadt und Finanzmetropole. Nun sprechen sich das Deutsche Aktieninstitut und seine Mitglieder für die Bewerbung des Finanzplatz Frankfurt als Standort des in Gründung befindlichen International Sustainability Standards Boards aus. Frankfurt als eines der führenden internationalen Finanzzentren und Sitz wichtiger nationaler und internationaler Nachhaltigkeitsinitiativen ist prädestiniert dafür, das ISSB zu beherbergen.
Erweiterte Gewerbesteuerkürzung — Immobilieninvestoren können bei Vermietungen Steuern sparen

Erweiterte Gewerbesteuerkürzung — Immobilieninvestoren können bei Vermietungen Steuern sparen

23. August 2021
Immobilieninvestoren können durch eine besondere steuerliche Gestaltung rund 15 Prozent Steuern sparen. Die sogenannte erweiterte Gewerbesteuerkürzung greift bei gewerblichen Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz oder neben eigenem Grundbesitz eigenes Kapitalvermögen verwalten und nutzen. Das ist an Bedingungen geknüpft: Die Kürzung scheidet aus, wenn die Gesellschaft dem Mieter auch sogenannte Betriebsvorrichtungen überlässt.
Branson steht BaFin vor

Branson steht BaFin vor

16. August 2021
Deutschlands Finanzaufsicht hat seit Monatsbeginn einen neuen Dienstherrn. Mark Branson hat das Amt des Präsidenten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin, übernommen. Er folgt auf Felix Hufeld.
Cum-ex-Tricksereien sind illegal

Cum-ex-Tricksereien sind illegal

29. Juli 2021
Es sind abenteuerliche Summen, die mit sogenannten Cum-ex- oder Cum-Cum-Geschäften in den vergangenen Jahren verdient wurden. Der Staat wurde dadurch um Milliarden geprellt. Nun hat der Bundesgerichtshof ein Urteil gesprochen.
Freshfields-Studie stützt Institutionelle bei ihren ESG-Investments

Freshfields-Studie stützt Institutionelle bei ihren ESG-Investments

23. Juli 2021
Die internationale Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat die Studie „A Legal Framework for Impact – sustainability impact in investor decision-making“ veröffentlicht. Auftraggeber waren The Generation Foundation, Principles for Responsible Investment (PRI) und die United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP FI). Der Bericht analysiert erstmals umfassend, inwieweit Investoren rechtlich verpflichtet sind, Nachhaltigkeitsziele bei ihren Anlageentscheidungen zu verfolgen – oder dies derzeit rechtlich möglich ist.
EZB startet Projekt zum digitalen Euro

EZB startet Projekt zum digitalen Euro

19. Juli 2021
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, die Untersuchungsphase eines Projekts zum digitalen Euro einzuläuten.
Vermögensnachfolge: Rückforderungsvorbehalt sichert die Übergabe ab

Vermögensnachfolge: Rückforderungsvorbehalt sichert die Übergabe ab

17. Juli 2021
Die Schenkung ist ein typisches Instrument in der Vermögensnachfolge. Aber was passiert, wenn der Schenkende die Vermögenswerte zurückfordern will? Eine einfache Rückgabe kann schwerwiegende steuerliche Folgen haben. Am besten ist es, im Übergabevertrag einen Katalog von Rückforderungsgründen zu vereinbaren.
Deutschland braucht bessere Rahmenbedingungen für Börsengänge von Growth-Aktien

Deutschland braucht bessere Rahmenbedingungen für Börsengänge von Growth-Aktien

16. Juli 2021
Viele deutsche Wachstumsunternehmen sind in den letzten Jahren auf der Suche nach Kapital an die US-amerikanischen Börsen gegangen. In der aktuell veröffentlichten Studie „Auslandslistings von BioNTech, CureVac und Co.“ fordern das Deutsche Aktieninstitut und die Wirtschaftskanzlei RITTERSHAUS von der Politik, in Deutschland den Kapitalmarkt und sein Ökosystem zu verbessern. Nur so können mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen.
Steuern ohne Wirkung?

Steuern ohne Wirkung?

13. Juli 2021
Die G20- und G7-Staaten sowie die OECD haben sich auf die Einführung eines globalen Mindeststeuersatzes für internationale Unternehmen von mindestens 15 Prozent geeinigt. Das ist ein bahnbrechendes Ergebnis. Welche Auswirkungen hat dieses Abkommen auf börsennotierte Unternehmen weltweit, insbesondere auf den S&P 500, der die 500 größten US-Unternehmen umfasst? Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management, beleuchtet die Hintergründe.
Ethenea: Globales Steuerabkommen als Trendwende 

Ethenea: Globales Steuerabkommen als Trendwende 

9. Juli 2021
Anfang Juni verkündeten die Finanzminister der G7-Staaten nach ihrem Treffen in Großbritannien Pläne für ein globales Steuerabkommen. Dieses soll vor allem die digitalen Schwergewichte wie Facebook oder Google zur Kasse bitten und wurde vonseiten der Teilnehmerstaaten als großer Durchbruch gefeiert. Noch ist die Steuerreform nicht beschlossen, doch Anlegern drängt sich die Frage auf, welche Auswirkungen die Pläne für die Aktienmärkte weltweit und damit für ihre Portfolios haben könnten.
Ex-Verfassungsrichter: „Negativzins ist verfassungswidrig“

Ex-Verfassungsrichter: „Negativzins ist verfassungswidrig“

9. Juli 2021
Seit mittlerweile fünf Jahren liegt der Leitzins in der Eurozone bei 0 % — und ein Anstieg steht in den Sternen. Besonders ärgerlich ist der Zins für die Bankkunden, die Negativzinsen zahlen müssen. Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof sieht diese Praxis als nicht mit dem Grundgesetz vereinbar an.
Stiftungsrechtsreform in trockenen Tüchern

Stiftungsrechtsreform in trockenen Tüchern

25. Juni 2021
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen setzt sich seit über sieben Jahren für die dringend notwendige Stiftungsrechtsreform ein. Mit Erfolg: Der Bundestag hat gestern Abend das Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts beschlossen. Der Bundesrat muss dem Gesetz heute noch zustimmen. Es soll dann zum 1. Juli 2023 in Kraft treten.
Was sich im Stiftungsrecht zukünftig ändert

Was sich im Stiftungsrecht zukünftig ändert

22. Juni 2021
Die praktische Stiftungsarbeit ist seit langer Zeit erschwert. Das liegt daran, dass das Stiftungszivilrecht nicht bundeseinheitlich und abschließend geregelt ist. Zwar gibt es einige einheitliche Vorschriften zum Stiftungsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Daneben ist es jedoch in 16 unterschiedliche Landesstiftungsgesetze zersplittert. Durch den Regierungsentwurf vom 3. Februar 2021 zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts sollen diese Missstände beseitigt werden. Stiftungen und Stiftungsgründer sollten sich bereits jetzt mit dem Reformvorhaben auseinandersetzen und die eigene Stiftung, wo nötig, an die künftige Gesetzeslage anpassen.
Sich der Bedeutung der Digitalisierung des Kapitalmarkts bewusst werden

Sich der Bedeutung der Digitalisierung des Kapitalmarkts bewusst werden

18. Juni 2021
Auch im Finanzmarkt geht der Trend verstärkt zu innovativen Technologien. Eine Modernisierung des Wertpapierrechts wird angestrebt, um den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Dazu bedarf es auch rechtssicherer, regulatorischer Rahmenbedingungen. Ende vergangenen Jahres kam der Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren (eWpG‑E). Darüber sprach die INTELLIGENT INVESTORS-Chefredaktion mit Dr. Martin Konstantin Thelen, Rechtsanwalt und Associate bei HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK.
Schärfere Kapitalanforderungen für Bitcoin & Co.?

Schärfere Kapitalanforderungen für Bitcoin & Co.?

16. Juni 2021
An Kryptowährungen scheiden sich die Geister. Für die einen sind Bitcoin & Co. die Zahlungsmittel der Zukunft, für die Gegenseite eher Spekulationsobjekte. Der Baseler Bankenausschuss plädiert nun für schärfere Kapitalanforderungen.
Neues GbR-Recht: Registerpflicht durch die Hintertür

Neues GbR-Recht: Registerpflicht durch die Hintertür

14. Juni 2021
Ab 1. Januar 2023 soll das neue GbR-Recht gelten. Dadurch wird unter anderem die Gesellschaft bürgerlichen Rechts als rechtsfähige Personengesellschaft anerkannt. Zugleich soll eine größere Transparenz hinsichtlich der Gesellschafter einer GbR geschaffen werden. Im GbR-Gesellschaftsregister eingetragene GbRs firmieren künftig unter „eGbR“. Zusätzlich zur Eintragung in das GbR-Gesellschaftsregister wird die Eintragung der eGbR im Transparenzregister verpflichtend.
BMF: Optionsscheine sind keine Termingeschäfte

BMF: Optionsscheine sind keine Termingeschäfte

7. Juni 2021
Nun herrscht endlich Klarheit. Strukturierte Wertpapiere und Optionsscheine gehören nicht zu den Termingeschäften. Optionsscheine und Optionen sind steuerlich gesondert zu betrachten. Das teilte das Bundesministerium in einem Schreiben mit.
Stiftungen und Immobilien: Eine gute Kombination

Stiftungen und Immobilien: Eine gute Kombination

25. Mai 2021
Immobilien sind als Anlageklasse für Stiftungen zuletzt immer stärker ins Rampenlicht gerückt. Und das mit Recht. Denn wohl kaum eine Anlageklasse kann dem Ansatz der Stiftung-Vermögensverwaltung, die Substanz zu schützen und gleichzeitig kontinuierliche Ausschüttungen zu erwirtschaften, besser entsprechen. Die Preise werden auch künftig steigen, und drei bis vier Prozent jährlicher Ertrag sind bei guten Projekten immer möglich.
DVFA legt 7‑Punkte-Plan zur Stärkung des Finanzmarktes vor

DVFA legt 7‑Punkte-Plan zur Stärkung des Finanzmarktes vor

10. Mai 2021
Die Europäische Union (EU) hat im Herbst vergangenen Jahres ihren neuen Aktionsplan für eine Kapitalmarktunion veröffentlicht. Durch die Covid-19-Krise ist dieses für die EU zentrale Projekt zur Stärkung des Kapitalmarktes allerdings in den Hintergrund gerückt. Der Fokus lag bislang primär auf staatlicher Unterstützung und Intervention, um die Krise einzudämmen. Nun ist es wieder an der Zeit die Eigenkräfte der Wirtschaft zu stärken. Dafür hat der DVFA e.V. (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) ein Positionspapier vorgelegt.
Reform des Stiftungsrecht: Umgang mit dem Vermögen wird neu geregelt

Reform des Stiftungsrecht: Umgang mit dem Vermögen wird neu geregelt

3. Mai 2021
Durch die Neufassung soll das Stiftungszivilrecht künftig im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt werden. Neben zahlreichen juristischen Details enthält die Stiftungsrechtsreform einige positive Neuerungen für Stifter und deren Organisationen. Besonders wertvoll ist die Neuregelung hinsichtlich der Verwaltung des Grundstockvermögens.
“ESG” — BAI fordert mehr Augenmaß und Proportionalität

“ESG” — BAI fordert mehr Augenmaß und Proportionalität

26. April 2021
Für den Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) stellt das unlängst von der EU-Kommission vorgestellte Maßnahmenpaket einen Meilenstein des Green Deals dar, welches jedoch einer differenzierten Betrachtung bedarf. So sind die von der EU-Kommission vorgestellten Rechtsakte grundsätzlich positiv zu bewerten, die Herausforderungen im Hinblick auf die Umsetzung sind aber sowohl für die Real‑, als auch für die Finanzwirtschaft immens, und zwar nicht nur in zeitlicher Hinsicht.
Starker Trend: Das SPAC als IPO-Alternative

Starker Trend: Das SPAC als IPO-Alternative

20. April 2021
Kurz gesagt sind SPACs Zweckgesellschaften, die auf Vorrat an die Börse gehen, um mit dem eingesammelten Geld später attraktive Firmen zu übernehmen. Unternehmen können durch einen SPAC-Deal viel schneller zur Börsenreife gelangen, und die Investoren haben von Beginn Zugang zu einem potenziell lukrativen Investment. Wichtig ist, dass die Börsenfähigkeit frühzeitig durch bestimmte Maßnahmen sichergestellt wird.
Metzler ändert Gesellschaftsstruktur

Metzler ändert Gesellschaftsstruktur

15. April 2021
Die Metzler-Gruppe beabsichtigt, ihre gesellschaftsrechtliche Struktur neu zu ordnen und zu verschlanken. Der wesentliche Punkt dabei ist die Verschmelzung des bisherigen Mutterunternehmens Metzler Holding auf das Bankhaus Metzler (B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA) als zentrales Unternehmen der Gruppe. Die BaFin wurde über dieses Vorhaben bereits vorab informiert.
BaFin losgelöst vom Finanzministerium?

BaFin losgelöst vom Finanzministerium?

13. April 2021
Der Fall des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat grundsätzliche Schwächen der deutschen Wertpapieraufsicht drastisch offengelegt. Um die Leistungsfähigkeit und die Glaubwürdigkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu stärken, schlagen Juristinnen und Finanzökonomen in einem White Paper des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE vor, die BaFin aus der Weisungsabhängigkeit vom Bundesfinanzministerium zu lösen und sie stattdessen enger an den Deutschen Bundestag zu binden.
vdp kritisiert „Gold Plating“ der Baseler Vorgaben

vdp kritisiert „Gold Plating“ der Baseler Vorgaben

6. April 2021
Auf europäische Banken und Finanzinstitute kommt eine massive Belastung zu, falls die Reform von Basel III in der von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) präferierten Maximalumsetzung erfolgt, warnt der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp).
Quo vadis, Fondsstandort Deutschland?

Quo vadis, Fondsstandort Deutschland?

24. März 2021
Im Januar hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Fondsstandorts Deutschland beschlossen. Die Bundesregierung verfolgt damit das Ziel, das Innovations- und Wachstumspotenzial der hiesigen Wirtschaft zu steigern. Wie es derzeit um den Standort bestellt ist und wo es im Gesetzesentwurf noch Nachbesserungen benötigt, dazu stand Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK), der INTELLIGENT INVESTORS-Redaktion Rede und Antwort.
Private Debt aus aufsichts- und steuerrechtlicher Perspektive

Private Debt aus aufsichts- und steuerrechtlicher Perspektive

23. März 2021
Private Debt ist eine attraktive, stark wachsende Asset-Klasse im Bereich alternativer Investments. Das Anlageuniversum Private Debt ist breit, abhängig vom jeweiligen Einsatz in der Kapitalstruktur von Zielinvestments. Der Zugang für Anleger erfolgt meist über Fonds, die von spezialisierten Asset-Managern verwaltet werden. Diese Fonds unterscheiden sich nicht nur beim Risiko-Rendite-Profil. Auch aufsichts- und steuerrechtliche Anforderungen von institutionellen Anlegern müssen berücksichtigt werden. Sie variieren je nach Fondsprodukt und Anlegerkategorie erheblich.
Nießbrauch und Nachfolge: Interessante strategische Komponente für Vermögensinhaber

Nießbrauch und Nachfolge: Interessante strategische Komponente für Vermögensinhaber

14. März 2021
Der Nießbrauch ist in Deutschland das unveräußerliche und unvererbliche absolute Recht, eine fremde Sache, ein fremdes Recht oder ein Vermögen zu nutzen. Daher ist der Nießbrauch ein beliebtes Instrument gerade in der Planung der innerfamiliären Vermögensnachfolge. Der Nießbrauch lässt sich mit einer Schenkungstrategie kombinieren.
Gesetzesentwurf für digitale Wertpapiere

Gesetzesentwurf für digitale Wertpapiere

2. März 2021
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der digitale Wertpapiere in der Investmentlandschaft vorantreiben und etablieren soll.
Regulierung der Krypto-Szene

Regulierung der Krypto-Szene

25. Februar 2021
Kryptowährungen sind im Mainstream angekommen. Viele Mythen ranken sich derweil um die digitalen Assets und ihre Werthaltigkeit. Der Bundesverband deutscher Banken plädiert indes für deren stärkere Regulierung.
Beförderungen bei CMS

Beförderungen bei CMS

16. Februar 2021
Die Wirtschaftskanzlei CMS Deutschland hat zum Jahresstart neun neue Partnerinnen und Partner ernannt. Die Partnerschaft erhält damit Verstärkung aus den Geschäftsbereichen Arbeitsrecht, Restrukturierung & Insolvenz, Dispute Resolution, Private Clients, Real Estate & Public, Corporate/M&A sowie Intellectual Property. 
Bewertungsvorteile der Pandemie: Steuervergünstigungen in der familiären Unternehmensnachfolge nutzen

Bewertungsvorteile der Pandemie: Steuervergünstigungen in der familiären Unternehmensnachfolge nutzen

10. Februar 2021
Nach aktuellen Schätzungen steht im Zeitraum von 2018 bis 2022 in rund 150.000 Familienunternehmen die Übergabe an. Die Auswirkungen der Pandemie können zwar für eine Unterbrechung bei den Planungen sorgen. Sie entbindet Eigentümer aber nicht von der Verpflichtung, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Der Vorteil: Durch die Rezession können Unternehmensbewertungen sinken und dadurch auch die Besteuerung der Nachfolge reduzieren.
BDS begrüßt Regierungsentwurf zur Stiftungsrechtsreform, fordert Nachjustierungen

BDS begrüßt Regierungsentwurf zur Stiftungsrechtsreform, fordert Nachjustierungen

4. Februar 2021
Die dringend notwendige Reform des deutschen Stiftungsrechts rückt näher: Der Regierungsentwurf für das neue Gesetz hat gestern das Kabinett passiert. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen begrüßt die deutlichen Verbesserungen im Vergleich zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), fordert aber gleichzeitig nötige Nachbesserungen.
DK begrüßt Neuaufstellung der BaFin

DK begrüßt Neuaufstellung der BaFin

3. Februar 2021
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) sowie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) begrüßen den veröffentlichten 7‑Punkte-Plan des Bundesministeriums der Finanzen zur Neuaufstellung der BaFin, mit dem die Aufsichtsbehörde flexibler und schlagkräftiger aufgestellt werden soll. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Dartsch heuert bei Eversheds Sutherland an

Dartsch heuert bei Eversheds Sutherland an

2. Februar 2021
Die internationale Wirtschaftskanzlei Eversheds Sutherland baut ihr Beratungsangebot im Bereich Corporate/M&A weiter aus. Zum 1. Februar 2021 verstärkt Alexander Dartsch als Counsel die Praxisgruppe am Düsseldorfer Standort.
Kölner Pensionskasse vor dem Aus

Kölner Pensionskasse vor dem Aus

15. Januar 2021
Das Niedrigzinsumfeld sorgt nicht nur für manches Stirnrunzeln, es fordert auch Opfer. So geschehen nun mit der Kölner Pensionskasse und der Pensionskasse der Caritas. Diese werden liquidiert. Das hat die Finanzaufsicht BaFin bekanntgegeben.
Gesetz zu E‑Wertpapieren nimmt Gestalt an

Gesetz zu E‑Wertpapieren nimmt Gestalt an

5. Januar 2021
Die Bundesregierung hat den Entwurf für das Gesetz zu elektronischen Wertpapieren abgesegnet, mit einer wichtigen Ergänzung. Denn gegenüber dem Referentenentwurf soll neben elektronischen Anleihen auch die Auflage von digitalen Fondsanteilen möglich sein. Hingegen soll bei E‑Fonds die Ausgabe über eine Blockchain nicht möglich sein, anders als bei Anleihen.
Referentenentwurf: Bundesregierung plant Einführung digitaler Wertpapiere

Referentenentwurf: Bundesregierung plant Einführung digitaler Wertpapiere

18. Dezember 2020
Die deutsche Bundesregierung strebt die Digitalisierung der Unternehmensfinanzierung durch elektronische Wertpapiere an. Dazu sieht ein Referentenentwurf vom 11.08.2020 die Einführung von elektronischen Wertpapieren vor. Ausdrücklich sollen auch Kryptowertpapiere zugelassen werden, die beispielsweise unter Nutzung der Blockchain-Technologie ausgegeben werden können. Die vorgeschlagenen Regelungen sollen zunächst nur für Inhaberschuldverschreibungen gelten. Andere Wertpapiere wie z. B. Aktien könnten aber künftig auch rein elektronisch begeben werden.
Zukunftsorientiertes Stiftungswesen

Zukunftsorientiertes Stiftungswesen

15. Dezember 2020
Die lange angekündigte Reform des Stiftungsrechts rückt näher. INTELLIGENT INVESTORS analysierte gemeinsam mit Kirsten Hommelhoff, Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, die geplanten Änderungen und arbeitete heraus, wo es noch Nachbesserungsbedarf gibt.
Pauschaldotierte Unterstützungskasse als Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge

Pauschaldotierte Unterstützungskasse als Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge

8. Dezember 2020
Die pauschaldotierte Unternehmenskasse schafft einen betriebswirtschaftlich, steuerlich und rechtlich etablierten und sicheren Rahmen für die Ruhestandsversorgung für Führungskräfte, Mitarbeiter und alle Personen, die mit dem Unternehmen verbunden sind. Dazu tritt die weitreichende Haftungsbegrenzung für Berater und Arbeitgeber.
Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

7. Dezember 2020
Der Bundesverband Alternative Investments e.V. begrüßt die Initiative der Bundesregierung, den Fondsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen. Mit dem vom Bundesfinanzministerium am 2. Dezember vorgelegten Referentenentwurf werden zunächst diverse Änderungen im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) vorgeschlagen, u.a. die Zulassung neuer Organisationsformen wie etwa geschlossener inländischer Spezial-AIF in der Form von Sondervermögen oder geschlossener Master-Feeder-Strukturen, aber auch die Einführung des neuen Fondstyps offenes Infrastruktur-Sondervermögen.
DAC 6: Auf was Unternehmen und Berater achten müssen

DAC 6: Auf was Unternehmen und Berater achten müssen

1. Dezember 2020
Seit 1. Juli 2020 müssen bestimmte grenzüberschreitende Gestaltungen innerhalb von 30 Tagen bei den Behörden gemeldet werden. Im Kern soll hierdurch die Transparenz erhöht werden, um potenziell (aggressive) Steuergestaltungen aufzudecken. Das besagt die neue Richtlinie DAC 6 (Directive on Administrative Cooperation – EU-Amtshilferichtlinie).
Investmententscheidungen benötigen gutes Research

Investmententscheidungen benötigen gutes Research

12. November 2020
Der DVFA — der Berufsverband der Investment Professionals in Deutschland – hat seine Mitglieder befragt, wie sie über die Unabhängigkeit von Paid Research denken.
DAX-Reform muss wohl überlegt sein

DAX-Reform muss wohl überlegt sein

9. November 2020
Zu den angedachten Reformen in der DAX-Familie äußert sich Dieter Helmle, Vorstand beim unabhängigen Frankfurter Vermögensverwalter Source For Alpha.
Streitpunkt Solvency II Review

Streitpunkt Solvency II Review

5. November 2020
Die europäische Versicherungslobby positioniert sich gegen die Aufsichtspläne zur Solvency II Review.
Unternehmensnachfolge — Große Belastungen durch Pflichtteilsansprüche vermeiden

Unternehmensnachfolge — Große Belastungen durch Pflichtteilsansprüche vermeiden

22. Oktober 2020
Aufgrund der stark steigenden Vermögenswerte wachsen in Deutschland Anforderungen an eine tragfähige, generationenübergreifende Gestaltung der Vermögens- und Unternehmensnachfolge. Dabei spielt die Frage nach dem gesetzlichen Pflichtteil eine wesentliche Rolle. Diese durchaus teuren Risiken lassen sich durch eine sinnvolle Planung stark begrenzen.

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