Wenn Staaten am Devisenmarkt eingreifen, lohnt es sich für Anleger, genauer hinzusehen. Die jüngste gemeinsame Intervention Japans und der USA zur Stützung des Yen reicht über den japanischen Devisenmarkt hinaus. Sie zeigt, dass Wechselkurse wieder stärker zum Gegenstand staatlicher Politik werden, wirft Fragen für den US-Anleihemarkt auf und ist auch für die Portfolios europäischer Anleger relevant. Jan Mooren, Analyst bei M.M. Warburg & Co., ordnet ein, was hinter dem Eingriff steckt und warum Währungsrisiken wieder stärker in den Fokus rücken.