Die Welthandelsordnung gerät ins Wanken. US-Präsident Donald Trump stellt mit seiner Zollpolitik die globalen Handelsströme auf den Kopf, China nutzt seine Marktmacht bei Seltenen Erden zunehmend als geopolitisches Druckmittel, der Krieg in der Ukraine dauert an, und seit Ende Februar belastet zusätzlich der Iran-Konflikt mit der Sperrung der Straße von Hormuz die Energiemärkte. Für eine Exportnation wie Deutschland, die wie kaum ein zweites Land vom freien Welthandel lebt, sind das harte Zeiten. Doch genau dort, wo andernorts Mauern hochgezogen werden, schmiedet Europa neue Allianzen. Welche Chancen sich daraus für Investoren und vor allem für den deutschen Mittelstand ergeben, verdient einen genaueren Blick.