Warum Staaten jetzt um Anleihekäufer werben

Warum Staaten jetzt um Anleihekäufer werben

12. Oktober 2026
Wer in Bukarest Blut spendet, bekommt als Dankeschön die Chance, Anleihen zu zeichnen. Was wie eine Kuriosität wirkt, steht für einen größeren Trend: Staaten suchen neue Käufer für ihre Schulden. Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A., erklärt, warum Anleger bei Staatsanleihen heute genauer hinschauen sollten, wofür sie eine Risikoprämie erhalten.
US-Arbeitsmarkt nimmt Druck von der Fed

US-Arbeitsmarkt nimmt Druck von der Fed

7. Oktober 2026
Durch die Abkühlung am Arbeitsmarkt, die nachlassende Inflation und eine deutliche Straffung der finanziellen Rahmenbedingungen wird die Fed weniger Druck verspüren, ihre Zinserhöhungen fortzusetzen, meint David Kohl, Chief Economist bei Julius Bär:
Spanische Staatsanleihen: Fundamentaldaten solide, aber Frankreich bleibt der Taktgeber

Spanische Staatsanleihen: Fundamentaldaten solide, aber Frankreich bleibt der Taktgeber

6. Oktober 2026
Peter Goves, Head of Developed Market Debt Sovereign Research, kommentiert die vorgezogenen Wahlen in Spanien:
Anleiherenditen auf Mehrjahreshochs: Zinsrisiken rücken wieder in den Fokus

Anleiherenditen auf Mehrjahreshochs: Zinsrisiken rücken wieder in den Fokus

3. Oktober 2026
Die Renditen wichtiger Staatsanleihen sind auf mehrjährige Höchststände gestiegen und erhöhen den Druck auf die internationalen Finanzmärkte. Hartnäckige Inflation, gestiegene Energiepreise und weitere Zinsschritte der Notenbanken zwingen Investoren zu einer Neubewertung des Zinsrisikos. Der aktuelle Investment Radar der BfV Bank für Vermögen AG zeigt, warum Selektion und Diversifikation jetzt besonders wichtig sind.
Europäische Aktien sind mehr als ein Makrothema

Europäische Aktien sind mehr als ein Makrothema

25. September 2026
Europäische Aktien werden von vielen Anlegern noch immer aus einem zu engen Blickwinkel betrachtet. Häufig gelten sie vor allem als Wette auf die Konjunktur im Euroraum: Geht es der europäischen Wirtschaft besser, steigt das Interesse; nehmen Wachstumssorgen, politische Unsicherheit oder Energiepreisrisiken zu, rücken Investoren wieder ab. Diese Sicht greift jedoch zu kurz. Der europäische Aktienmarkt ist heute deutlich internationaler, innovativer und strukturell vielfältiger als es das gängige Bild vermuten lässt.
Startsignal für eine neue Anlagekultur

Startsignal für eine neue Anlagekultur

24. September 2026
Die Deutschen sind ein Volk der Sparer. Was auf den ersten Blick gut klingt, hat auch Nachteile. Die Renditechancen an den Kapitalmärkten bleiben außen vor. INTELLIGENT INVESTORS sprach mit Dr. Frank Ulbricht, Vorstand BCA AG & Vorstandsvorsitzender BfV Bank für Vermögen AG, zum Perspektivwechsel, der auch durch das Altersvorsorgedepot an Zugkraft gewinnen könnte.
Kanada als EU-Mitglied: Notwendiger Gegenentwurf zur autokratischen Weltordnung

Kanada als EU-Mitglied: Notwendiger Gegenentwurf zur autokratischen Weltordnung

24. September 2026
Kanada könnte schon bald Sondermitglied der Europäischen Union werden – keimt hier der Gegenentwurf zu einer immer autoritäreren Weltordnung Der Vorstoß der Europäischen Union, Kanada eine assoziierte Mitgliedschaft anzubieten, hat in den vergangenen Tagen für viel Diskussionsstoff gesorgt. Die verstärkte Zusammenarbeit wäre eine notwendige Antwort auf einen immer stärker fragmentierten Welthandel, meint Christian Jasperneite, CIO von M.M.Warburg & CO. Ausgedehnt auf Partner wie Australien, Neuseeland, Südkorea und Japan, könnte daraus sogar ein freiheitlicher Gegenpol zur autokratisch geprägten Shanghai Cooperation entstehen. Warum ein solches Projekt einen langen Atem braucht und es sich dennoch lohnt, erläutert der Finanzexperte in folgendem Marktkommentar.
„Die Zusammenhänge in Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit zu begreifen“

„Die Zusammenhänge in Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit zu begreifen“

17. September 2026
Einen Blick hinter die Kulisse zu werfen kann erhellend sein. Das ist eine der Triebfedern, die mich gelegentlich zu Interviews der „besonderen Art“ führen. Es geht nicht nur um den fachlichen Austausch. Vielmehr reizt es mich dabei, den Protagonisten etwas besser zu verstehen, den Menschen hinter dem Funktionsträger ein wenig vorzustellen und en passant zu erfahren, wie er zu dem geworden ist, was er heute darstellt.
Fed-Ausblick – Hike, Kevin hike!

Fed-Ausblick – Hike, Kevin hike!

15. September 2026
Die Straffung der Fed-Geldpolitik gilt als notwendig, da die Inflation deutlich über dem Zielwert liegt, Energie- und Rohstoffpreise steigen, Vollbeschäftigung herrscht und die Konjunktur sich außergewöhnlich robust zeigt.
ZEW macht Hoffnung: Doch drei Risiken bedrohen die DAX-Rally

ZEW macht Hoffnung: Doch drei Risiken bedrohen die DAX-Rally

15. September 2026
Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im September zwar von 34,2 auf 34,7 Punkte gestiegen, blieben damit aber hinter der Erwartung von 37 Punkten zurück. Das Ergebnis ist damit gemischt. Die Stimmung verbessert sich weiter, allerdings deutlich weniger stark als erhofft. 
Was bringt die nächste Fed-Sitzung?

Was bringt die nächste Fed-Sitzung?

13. September 2026
Donald Trumps wirtschaftspolitische Strategie vor den Zwischenwahlen lässt sich derzeit auf eine erstaunlich einfache Formel reduzieren: mehr Geld für die Wähler, niedrigere Zinsen und mehr Druck auf das Ausland.
Marktkommentar zur anstehenden EZB-Sitzung

Marktkommentar zur anstehenden EZB-Sitzung

8. September 2026
Im Vorfeld der anstehenden EZB-Sitzung richtet sich der Blick der Märkte auf die geldpolitische Ausrichtung der Notenbank und die jüngsten Entwicklungen an den europäischen Finanzmärkten. Eine Einschätzung von Felix Feather, Economist bei Aberdeen Investments, zur bevorstehenden EZB-Sitzung.
Wenn Europas Autoindustrie gegen die Wand fährt

Wenn Europas Autoindustrie gegen die Wand fährt

4. September 2026
Volkswagen steht massiv unter Druck: Der Konzern plant den Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen, während die Aktie unter ihre „Dieselgate“-Tiefstände gefallen ist. In seinem aktuellen Marktkommentar analysiert Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, die Ursachen – und ordnet die Entwicklung in die strukturellen Herausforderungen der europäischen Automobilindustrie ein.
Warsh bleibt bei der Zinswende vage

Warsh bleibt bei der Zinswende vage

31. August 2026
Die erste große Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole brachte weniger Orientierung als erhofft. Zwar schlug er bei der Inflation einen etwas restriktiveren Ton an, zum weiteren Zinspfad hielt er sich jedoch bedeckt. Eric Winograd, US-Chefvolkswirt bei AllianceBernstein, sieht die nächste Inflationszahl deshalb als entscheidend für die September-Sitzung – und warnt zugleich davor, dass eine zunehmend uneinige Fed selbst zum Marktrisiko werden könnte.
“KI-Investitionen treiben Gewinne – und Zinsen”

“KI-Investitionen treiben Gewinne – und Zinsen”

25. August 2026
Die starke Gewinnentwicklung, maßgeblich angetrieben durch den KI-Boom, bleibt die wesentliche Stütze der Aktienmärkte, die sich trotz der bereits sehr starken Performance seit Jahresbeginn weiterhin robust zeigen. Die Wachstumsdynamik der Unternehmensgewinne ist selbst bereinigt um Sondereffekte auf einem Mehrjahreshoch und gewinnt zunehmend an Breite. Gleichzeitig sorgen gut gefüllte Auftragsbücher für eine hohe Ertragssicherheit und sprechen für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.
Die Märkte schauen gespannt auf Jackson Hole

Die Märkte schauen gespannt auf Jackson Hole

25. August 2026
Das Jackson Hole Economic Symposium verspricht dieses Jahr aus einem besonderen Grund spannend zu werden: Es ist Kevin Warshs erstes Symposium als Fed-Chef. Für seine Ansprache hat er bereits zwei mögliche Richtungen skizziert: eine Rede zu den „großen Fragen“ wie Produktivität, Demografie, Weltwirtschaft oder eine traditionellere „Vorbereitungsrede“, die einen Ausblick auf die geldpolitischen Schritte zwischen September und Dezember gibt.
Brasilien vor einer Richtungswahl

Brasilien vor einer Richtungswahl

24. August 2026
Der Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in Brasilien hat gerade erst begonnen, doch schon jetzt ist er knapp und polarisiert. Der linksgerichtete Amtsinhaber Lula da Silva tritt gegen Flávio Bolsonaro, den Sohn des rechten früheren Präsidenten Jair Bolsonaro, an. Graham Stock, Emerging Market Senior Sovereign Strategist bei RBC BlueBay Asset Management, wirft einen Blick auf die Wirtschaft Brasiliens vor dem Urnengang am 4. Oktober.
Rückenwind für Deutschlands Wirtschaft?

Rückenwind für Deutschlands Wirtschaft?

20. August 2026
Der deutsche ZEW-Index steigt seit Juni kontinuierlich. Jüngst lag er bei 34,2 Punkten. Die Stimmung bessert sich, die Wirtschaft entwickelt sich weiter positiv. Wie geht es nun weiter – und was bedeutet das für Anleger? Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei Swisscanto/ZKB, mit seiner Einschätzung. 
US-Arbeitsmarkt im Juli – die anhaltende Schwäche sendet „taubenhafte“ Signale

US-Arbeitsmarkt im Juli – die anhaltende Schwäche sendet „taubenhafte“ Signale

10. August 2026
Statt des erwarteten Zuwachses von 80.000 gingen die Neueinstellungen im Juli um 23.000 zurück. Das Beschäftigungswachstum wurde für die vergangenen beiden Monate um insgesamt 103.000 nach unten korrigiert. Die Arbeitsplatzverluste konzentrierten sich auf den öffentlichen Dienst (-53.000), das Freizeit- und Gastgewerbe (-40.000) sowie den Finanzsektor (-14.000). Die einzigen Sektoren, die nennenswerte Zuwächse verzeichneten, waren das Gesundheitswesen (+23.000) und das Baugewerbe (+22.000), wobei es sich bei Letzterem hauptsächlich um den Nichtwohnungsbau handelte.
Kaufen statt abwarten: Privatanleger reagieren früher auf Kursrückgänge

Kaufen statt abwarten: Privatanleger reagieren früher auf Kursrückgänge

5. August 2026
Immer mehr Anleger in Deutschland investieren bereits nach moderaten Marktkorrekturen, statt auf einen größeren Kurseinbruch zu warten. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Retail Investor Beat der Handels- und Investmentplattform etoro, für die in 13 Ländern 11.000 Privatanleger befragt wurden.
Japans Geldpolitik: Straffer, als erwartet?

Japans Geldpolitik: Straffer, als erwartet?

4. August 2026
Die laufende geldpolitische Sitzung der Bank of Japan (BoJ) könnte spannend werden – jedoch nicht so, wie viele meinen. Cathal Gaffney, Portfolio Manager bei Mediolanum International Funds, kommentiert die Marktentwicklung.
Inflation im Euroraum steigt wieder

Inflation im Euroraum steigt wieder

31. Juli 2026
Nach einer temporären Entspannung sind die Lebenshaltungskosten im Euroraum im Juli um 2,9 Prozent gestiegen und damit etwas kräftiger als im Juni mit 2,8 Prozent. Haupttreiber waren die Energiepreise, die nach dem Auslaufen des Tankrabatts in Deutschland und angesichts der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten um 10,0 Prozent stiegen. Dagegen ging der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln von 1,5 Prozent im Juni auf 1,2 Prozent im Juli zurück. Die Kernrate stieg wieder leicht auf 2,5 Prozent. Verantwortlich hierfür dürften unter anderem Pauschalreisen und urlaubsbedingte Preiserhöhungen sein, die zu einem Anstieg der Dienstleistungspreise von 3,2 auf 3,3 Prozent führten.
Aktien vor entscheidender zweiter Jahreshälfte

Aktien vor entscheidender zweiter Jahreshälfte

27. Juli 2026
Die außergewöhnliche Marktentwicklung des ersten Halbjahres 2026 habe die Messlatte für das zweite Halbjahr deutlich höher gelegt – so die Einschätzung von Laura Cooper, Global Investment Strategist und Head of Macro Credit bei Nuveen mit Blick auf die laufende Berichtssaison.
EZB: Kein Zinsschritt am Donnerstag

EZB: Kein Zinsschritt am Donnerstag

22. Juli 2026
Am kommenden Donnerstag wird es aller Voraussicht nach zu keinen Zinsschritt der EZB kommen – so der Konsens an den Finanzmärkten, dem sich Edgar Walk, Chefvolkswirt Metzler Asset Management, anschließt.
Was die Rendite über die langfristige Anleihen-Performance verrät

Was die Rendite über die langfristige Anleihen-Performance verrät

20. Juli 2026
Anleihen gelten als gut planbare Anlage. Wer eine Anleihe kauft, kennt die vereinbarten Kupons und weiß, dass die Anleihe am Laufzeitende zum Nennwert zurückgezahlt wird, sofern der Emittent nicht ausfällt. In der Praxis benötigen Anleger das Kapital jedoch selten genau am Fälligkeitstag. Meist soll es weiter im Anleihemarkt investiert bleiben. Und nun wird es doch etwas komplizierter.
“Nervöse Anleger trotz starker Zahlen: Turbulenzen in der Halbleiterbranche”

“Nervöse Anleger trotz starker Zahlen: Turbulenzen in der Halbleiterbranche”

20. Juli 2026
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hielt nur rund 20 Tage, dann nahmen beide Seiten ihre militärischen Attacken wieder auf. Zwar waren sich die Marktbeobachter weitgehend einig, dass das Abkommen auf einem fragilen Fundament stand: Wesentliche Streitpunkte blieben ungelöst, ein erneutes Aufflammen der Kampfhandlungen galt daher als wahrscheinlich. Die außergewöhnlich kurze Halbwertszeit überraschte dann aber doch viele Marktteilnehmer – entsprechend zogen die Ölpreise spürbar an, und mit ihnen die Sorgen vor einem erneuten Anstieg der Inflation.
EZB hält Füße still

EZB hält Füße still

20. Juli 2026
Zwei Zinserhöhungen bis Ende des Jahres – das ist der aktuelle Marktkonsens. Wir sehen das anders und erwarten in der kommenden Woche keine Kursveränderung durch die Europäische Zentralbank (EZB). Das Umfeld – insbesondere die Inflationsraten von über drei Prozent – würde zwar höhere Leitzinsen rechtfertigen. Doch eine straffere Geldpolitik könnte die deutsche und französische Konjunktur abwürgen. Sollte sich der Iran-Konflikt nicht drastisch zuspitzen, ist es unwahrscheinlich, dass es in den nächsten Monaten überhaupt eine Straffung geben wird.
Notenbanken könnten in Q3 2026 umschwenken

Notenbanken könnten in Q3 2026 umschwenken

13. Juli 2026
Die europäische und US-Notenbankpolitik könnte nach Ansicht der BayernInvest im dritten Quartal 2026 langsam Richtung Zinssenkungen umschwenken. Im Moment gebe es eine deutliche Diskrepanz zwischen den Aussagen der US-Notenbanksprechern und den Inflationserwartungen auf Sicht der nächsten zwölf Monate.
Die neue Marktlogik : Unsicherheit bleibt – Chancen auch

Die neue Marktlogik : Unsicherheit bleibt – Chancen auch

12. Juli 2026
Peter Reichel, Chief Investment Officer ODDO BHF SE, kommentiert die aktuelle Marktlage. Robustes Wachstum, nachlassender Inflationsdruck und eine graduelle geldpolitische Normalisierung beeinflussen das aktuelle Marktumfeld Geopolitische und geoökonomische Umbrüche sorgen für anhaltende Volatilität und prägen das Anlageumfeld nachhaltig Diversifikation und aktive Selektion gewinnen in einem zunehmend differenzierten Marktumfeld an Bedeutung
Verteidigungsinvestitionen werden zum strukturellen Trend

Verteidigungsinvestitionen werden zum strukturellen Trend

12. Juli 2026
Der NATO-Gipfel 2026, der am 7. und 8. Juli in Ankara stattfand, hat deutlich gemacht, dass der Ausbau der Verteidigungsfähigkeit eine zunehmend langfristige sicherheits- und industriepolitische Aufgabe wird. Jake Coulson, Investment Writer bei HANetf, ordnet die zentralen Ergebnisse des Gipfels ein und erläutert, warum sich das Investitionsfeld weit über klassische Rüstungsgüter hinaus entwickelt:
KI auf Kredit: Wann zahlt sich der Boom aus?

KI auf Kredit: Wann zahlt sich der Boom aus?

7. Juli 2026
KI-Investitionen stützen derzeit das Wachstum der US-Wirtschaft, doch langfristig muss daraus ein echter Produktivitätsschub entstehen. Eric Winograd, Director—Developed Market Economic Research und Chefvolkswirt USA bei AllianceBernstein, sieht genau darin die entscheidende Bewährungsprobe für den KI-Boom: Wenn die Dynamik der Kapitalausgaben nachlässt, müssen Produktivitätsgewinne übernehmen – sonst könnten die Märkte ihre hohen Wachstums- und Zinserwartungen neu bewerten.
US-Arbeitsmarkt im Juni schwächelt

US-Arbeitsmarkt im Juni schwächelt

3. Juli 2026
Der US-Arbeitsmarktbericht für Juni ist schwächer ausgefallen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 57.000 und damit deutlich unter den 129.000 im Mai.
Die Anleihen Einbahnstraße ist vorbei

Die Anleihen Einbahnstraße ist vorbei

29. Juni 2026
Lange Zeit konnten Anleiheinvestoren von fallenden Zinsen profitieren. Denn die Kurse von Anleihen stiegen im Gegenzug verlässlich an. Diese Phase ist vorbei. Wer heute mit Anleihen laufende Erträge und langfristigen Wertzuwachs erzielen möchte, muss aktiver vorgehen.
Einer der attraktivsten Zeitpunkte für Investitionen in Asien

Einer der attraktivsten Zeitpunkte für Investitionen in Asien

25. Juni 2026
Wenn man sich die strukturellen Trends näher anschaut, so spielen asiatische Märkte eine ganz entscheidende Rolle. Einige Börsen haben in jüngerer Vergangenheit deutlich an Zugkraft gewonnen. Qian Zhang ist Investmentspezialistin für Emerging Markets bei Baillie Gifford und stand für ein Interview zur Verfügung.
Ein „Plan B“ für die Schuldengeneration

Ein „Plan B“ für die Schuldengeneration

24. Juni 2026
Wir leben in einem Land, das sich einer gewaltigen ökonomischen Illusion hingibt. Wenn in Deutschland über Staatsverschuldung gesprochen wird, blickt die Politik meist nur auf die offiziell ausgewiesenen Zahlen. Rechnen wir jedoch die implizite Verschuldung hinzu, klafft eine gigantische Nachhaltigkeitslücke von 454 % der Wirtschaftsleistung.
„Diversifizierung bleibt der Schlüssel unserer Anlagestrategie“

„Diversifizierung bleibt der Schlüssel unserer Anlagestrategie“

18. Juni 2026
Haben sich die Indizes von der Realität entkoppelt? Welche regionalen und sektoralen Trends bestimmen das Geschehen an den Märkten? Die II-Chefredaktion befragte Anfang Mai Pierre Puybasset, Sprecher der Fondsmanagements beim aktiven Vermögensverwalter LFDE, zu diesen Aspekten.
„Der politische Weckruf ist inzwischen angekommen“

„Der politische Weckruf ist inzwischen angekommen“

16. Juni 2026
Viele Investoren blicken mitunter einseitig auf die USA. Kein Wunder, denn dort spielte die Musik in den vergangenen Jahren. Doch Zeiten können sich ändern. Europäische Aktien haben Potenzial. Wie fällt in diesem Zusammenhang der Blick auf Deutschland aus? Mitte Mai diskutierte Alexander Heftrich mit Experten der Branche.
„Deutschland hat eine gute Wachstumsperspektive“

„Deutschland hat eine gute Wachstumsperspektive“

15. Juni 2026
Wachstumslokomotive Deutschland? Das war einmal. Zumindest sah es wirtschaftlich hierzulande schon besser aus. Aber muss man das Land abschreiben? Wohl kaum! Jörg Hoppe, Fondsmanager des MEAG ProInvest, nimmt zu deutschen Aktien Stellung.
Die USA finanzieren sich zunehmend selbst

Die USA finanzieren sich zunehmend selbst

11. Juni 2026
Die Diskussion über die US-Staatsverschuldung wird häufig von der Sorge begleitet, ausländische Gläubiger könnten sich aus dem Markt für US-Staatsanleihen zurückziehen und damit die Finanzierung der Vereinigten Staaten gefährden. Tatsächlich zeigen die Daten jedoch seit Jahren eine andere Entwicklung.
Erfolgsaussichten fraglich, Europas Wirtschaftswachstum unter ein Prozent

Erfolgsaussichten fraglich, Europas Wirtschaftswachstum unter ein Prozent

11. Juni 2026
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute wie von uns erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf nun 2,25 Prozent angehoben. Dieser Schritt begünstigt unserer Meinung nach tendenziell länger laufende Euro-Anleihen, da sich Investoren in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld verstärkt in sichere Anlagen umorientieren. Gleichzeitig dürften Aktien zyklischer, binnenorientierter Sektoren unter Druck geraten.
Was hat Donald Trump mit seiner Handelspolitik erreicht?

Was hat Donald Trump mit seiner Handelspolitik erreicht?

8. Juni 2026
Die USA, Deutschland und China werden ihre Außenhandelsdaten für April beziehungsweise Mai veröffentlichen. Vor etwa einem Jahr schockte US-Präsident Donald Trump die Welt mit seinen Zollankündigungen am „Liberation Day“. Seitdem musste er mehrmals in seiner Zollpolitik zurückrudern, nichtsdestotrotz ist der Zollsatz aktuell merklich höher als vor seiner Wahl.
Warsh vs. Powell: Vom Personalwechsel zum Paradigmenwechsel

Warsh vs. Powell: Vom Personalwechsel zum Paradigmenwechsel

4. Juni 2026
Kevin Warsh, ehemaliges Mitglied des Fed-Gouverneursrats und Vertrauter von Präsident Trump, hat im Mai Jerome Powell als Fed-Vorsitzender abgelöst. Der personelle Wechsel ist zugleich ein Paradigmenwechsel: Warsh steht für eine fundamental andere Vorstellung davon, wie Geldpolitik funktionieren soll. Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A., erklärt, wo die Unterschiede liegen:
Inflation bleibt beherrschbar

Inflation bleibt beherrschbar

30. Mai 2026
Die zuletzt höhere Inflation ist vor allem eine Folge höherer Energiepreise und bislang kein Hinweis auf einen neuen, breit angelegten Inflationsschub. Im Mai ist die Inflation im Jahresvergleich auf 2,6 Prozent gesunken und liegt damit etwas unter dem Niveau von April mit plus 2,9 Prozent. Der Preisdruck bleibt auf Kraftstoffe und energienahe Produkte begrenzt. Ohne die Preise für Energie- und Nahrungsmittel beträgt die Kerninflation 2,5 Prozent. Das zeigt: Der zugrundeliegende Preisdruck ist in der Breite beherrschbar.
Die neue Verwundbarkeit der Schwellenländer

Die neue Verwundbarkeit der Schwellenländer

27. Mai 2026
Warum Ausschläge bei Ölpreisen, Zinsen und Währungen offenlegen, welche Finanzierungsstrukturen Stressphasen standhalten.
Deutsche Inflation im Mai erstmals seit 2023 wohl wieder über 3 %

Deutsche Inflation im Mai erstmals seit 2023 wohl wieder über 3 %

22. Mai 2026
Nächste Woche werden die ersten vorläufigen Verbraucherpreisdaten für Mai publiziert. „Die Inflationsrate dürfte in Deutschland erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent gestiegen sein“, sagt Robert Greil.
Ifo-Index: Stimmung stabilisiert sich

Ifo-Index: Stimmung stabilisiert sich

22. Mai 2026
Nach zwei spürbaren Rückgängen in Folge stabilisiert sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai leicht um 0,4 auf 84,9 angestiegen. Im März und April hatte die geopolitische Unsicherheit rund um den Irankonflikt die Stimmung in den deutschen Unternehmen noch merklich belastet. Mittlerweile haben die Geschäftserwartungen, die in den Vormonaten den Rückgang maßgeblich verursacht hatten, ihren Abwärtstrend gestoppt.
Japanische Aktien: Warum der Yen jetzt Risiko und Rückenwind zugleich ist

Japanische Aktien: Warum der Yen jetzt Risiko und Rückenwind zugleich ist

20. Mai 2026
Die meisten Aktieninvestoren betrachten die Yen-Volatilität weiterhin als beherrschbar und nicht als grundlegende Bedrohung, auch wenn die Anlegerstimmung inzwischen ausgewogener ist als in einer früheren Phase der Rally. Ein schwächerer Yen stützt Exporteure, Hersteller und global ausgerichtete Industrieunternehmen weiterhin, weil er ihre Ertragskraft im internationalen Wettbewerb stärkt.
Indien auf Wachstumskurs: Neue Partnerschaften als Schlüssel zum Erfolg

Indien auf Wachstumskurs: Neue Partnerschaften als Schlüssel zum Erfolg

18. Mai 2026
Indiens Wirtschaft ist weiter auf rasantem Wachstumskurs. Das mit 1,5 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Land der Welt dürfte heuer stärker wachsen als der Rest Asiens. Der Weltwährungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Indien zuletzt auf 6,5 Prozent für heute und das kommende Jahr angehoben. Für den gesamten asiatischen Raum erwartet der IWF für 2026 nur ein Wachstum von 4,4 Prozent (siehe Abbildung 1). Indiens ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 4 Billionen Dollar derzeit je nach Datenquelle die fünft- bzw. sechstgrößte Volkswirtschaft, könnte aber vielen Expert:innen zufolge mittelfristig auf den vierten oder sogar dritten Platz aufrücken (siehe Abbildung 2).
Künstliche Intelligenz als neuer Investitionszyklus

Künstliche Intelligenz als neuer Investitionszyklus

18. Mai 2026
Künstliche Intelligenz entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit von einem Technologiethema zu einem wirtschaftlichen Strukturtreiber. Hohe Investitionen in Rechenzentren, neue Agentensysteme und steigende Produktivitätserwartungen treffen zugleich auf Engpässe bei Energie, Chips und Infrastruktur. Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt, und Kristina Bambach, Portfoliomanagerin beim Münchner Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz, ordnen ein, warum KI nicht nur einzelne Geschäftsmodelle verändert, sondern zunehmend auch makroökonomische und kapitalmarktbezogene Folgen hat.
Börsen zwischen Geopolitik und Berichtssaison

Börsen zwischen Geopolitik und Berichtssaison

13. Mai 2026
Der anhaltende Iran-Konflikt hält Finanz- und Rohstoffmärkte in Atem und verstärkt die Unsicherheit bei Inflation, Zinsen und Konjunktur. Gleichzeitig zeigen sich Aktienmärkte trotz hoher Volatilität robust. Der aktuelle Investment Radar der BCA AG und BfV Bank für Vermögen AG liefert hierzu Einordnung.
INTELLIGENT INVESTORS trifft Daniel Happ (Ampega)

INTELLIGENT INVESTORS trifft Daniel Happ (Ampega)

12. Mai 2026
Viele Aktienindizes befinden sich im Höhenrausch. Ist das noch gerechtfertigt? Sind europäische Aktien wieder einen Blick wert? Welchen Rat sollten Anleger derzeit befolgen? Daniel Happ ist Head of Equity und Multi Asset bei Ampega. Chefredakteur Alexander Heftrich fragte ihn zu seiner Sichtweise auf die Märkte. 
Trump und der Doppelfehler

Trump und der Doppelfehler

8. Mai 2026
Der US-Dollar auf dem Rückzug, das Verbrauchervertrauen auf dem tiefsten Stand seit 1952, und ein US-Präsident, der die Unabhängigkeit der Notenbank offen infrage stellt. Reinhard Panse, Chief Investment Officer (CIO) des Multi Family Office FINVIA, kommt in seinemKapitalmarktausblick zu einem klaren Befund. Vieles spricht dafür, dass die aktuellen Entwicklungen politisch bewusst in Kauf genommen werden.
INTELLIGENT INVESTORS trifft Moritz Kronenberger (Union Investment)

INTELLIGENT INVESTORS trifft Moritz Kronenberger (Union Investment)

7. Mai 2026
Wie stabil zeigt sich die europäische Wirtschaft? Sind europäische Aktien wieder einen Blick wert? Wie fällt der Blick auf Deutschland derzeit aus? Moritz Kronenberger ist u.a. Lead-Manager des UniEuroAktien. Chefredakteur Alexander Heftrich fragte ihn zu seiner Sichtweise auf die Märkte. 
Berenberg reduziert Aktienübergewicht

Berenberg reduziert Aktienübergewicht

6. Mai 2026
Auf die anfängliche Euphorie um den Waffenstillstand am Persischen Golf folgten ernüchternde Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien. Zwar blieben größere Kampfhandlungen bislang aus, doch ist die Straße von Hormus für den Großteil des internationalen Schiffsverkehrs weiterhin so gut wie nicht passierbar.
Let’s talk about Europe!

Let’s talk about Europe!

5. Mai 2026
Über die Vereinigten Staaten als Motor und Epizentrum der Weltwirtschaft reden viele. Im vergangenen Jahr wurde das Comeback der europäischen Aktien ausgerufen. Nur ein kurzes Intermezzo oder steckt mehr dahinter? INTELLIGENT INVESTORS im Expertengespräch mit Dr. Christian Funke (Source for Alpha), Daniel Happ (Ampega) und Moritz Kronenberger (Union Investment). Mehr zu lesen gibt es demnächst in der Printausgabe. 
EZB-Entscheidung – warten auf mehr Daten

EZB-Entscheidung – warten auf mehr Daten

4. Mai 2026
Die EZB hat den Einlagensatz unverändert bei 2,0 Prozent belassen. Angesichts der unvollständigen Datenlage und der unklaren geopolitischen Situation war dies eine gute Entscheidung, die zudem einstimmig getroffen wurde. In der anschließenden Pressekonferenz wurde jedoch deutlich, dass die EZB eine klare Tendenz in Richtung Zinserhöhung hat.
Argentinien rückt im globalen Energiesystem stärker in den Fokus

Argentinien rückt im globalen Energiesystem stärker in den Fokus

29. April 2026
Seit die Straße von Hormus gesperrt ist, geht ein unerwarteter Dollar-Regen (oder Yuan-Regen) auf die ölexportierenden Länder nieder. Abgesehen von den großen Exporteuren wie Brasilien, Russland oder den USA, die von dieser Krise profitieren, könnte auch Argentinien aufgrund der Situation am Persischen Golf eine tiefgreifende Transformation durchmachen und seinerseits zu einer Umgestaltung des weltweiten Energiesystems beitragen. 
„Pausentaste gedrückt, aber die Finger zucken”

„Pausentaste gedrückt, aber die Finger zucken”

29. April 2026
Steht die Geldpolitik vor einem Wendepunkt? Trotz einer Woche voller Zentralbanktermine deutet vieles auf Stillstand hin. Doch unter der Oberfläche wächst der Druck durch Inflation und Geopolitik. In seinem Kommentar erläutert Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, warum die Ruhe trügerisch ist und wo sich für Anleger trotz Abwartemodus neue Chancen bieten.
Energiepreisschock stellt die EZB vor den nächsten Zinspfad-Test

Energiepreisschock stellt die EZB vor den nächsten Zinspfad-Test

27. April 2026
Jan Felix Glöckner, Senior Investment Specialist bei Insight Investment kommentiert die anstehende EZB-Sitzung:
EZB muss und wird zunächst stillhalten – Juni-Zinserhöhung offener denn je

EZB muss und wird zunächst stillhalten – Juni-Zinserhöhung offener denn je

26. April 2026
Die Auswirkungen des Iran-Krieges werden in der Eurozone immer sichtbarer und die jüngsten Konjunkturdaten sollten der Europäischen Zentralbank klar zeigen, dass der Energiepreisschock bereits ohne Zinserhöhung die Binnennachfrage dämpft und damit perspektivisch auch die Inflation. Der Service-PMI ist im freien Fall und im April auf 47,4 Punkte deutlich in den Kontraktionsbereich gefallen. Zudem zeigt die größte Volkswirtschaft der Eurozone, Deutschland, zunehmend Auflösungserscheinungen.
Der Schock, der begrenzt blieb?

Der Schock, der begrenzt blieb?

26. April 2026
Kurzfristige Inflationsrisiken steigen, auch in den USA. Doch die längerfristigen Erwartungen bleiben bemerkenswert stabil.
“Trotz geopolitischer Risiken: Märkte zeigen sich widerstandsfähig”

“Trotz geopolitischer Risiken: Märkte zeigen sich widerstandsfähig”

22. April 2026
Die Marktteilnehmer richten ihren Fokus zunehmend auf ein baldiges Ende des Irankonflikts und eine Entspannung der damit verbundenen Energieengpässe. Die Börsen zeigten in den vergangenen Wochen daher wieder eine positive Tendenz. Zwar ist der Konflikt nach wie vor nicht gelöst und der Deeskalationspfad folgt der üblichen nichtlinearen Logik, wie die wechselnde Nachrichtenlage rund um die Blockade der Straße von Hormus zeigt.
Brasilien profitiert vom Ölboom und gerät zugleich unter Druck

Brasilien profitiert vom Ölboom und gerät zugleich unter Druck

21. April 2026
Durch die Explosion der Erdölpreise aufgrund der Blockade der Straße von Hormus erfreut sich Brasilien eines unverhofften Geldsegens. Bei 100 US-Dollar für das Barrel Brent – vor der Krise in der Meerenge waren es etwa 65 US-Dollar – wird die Ölgesellschaft Petrobras zu einer wichtigen Geldquelle für den Staat, der die Mehrheitsanteile an ihr hält. Bis Mitte April 2026 verzeichnete der Ölriese einen Kurssprung von 80 %. Ein Glücksfall für Präsident Lula, der im Alter von 80 Jahren auf seine Wiederwahl im kommenden Oktober setzt. Das ist die Gelegenheit, mit Subventionen seinen Wählerstamm auszubauen.
„China setzt bei Taiwan auf Entschärfung – und auf das Jahr 2028“

„China setzt bei Taiwan auf Entschärfung – und auf das Jahr 2028“

20. April 2026
China positioniert sich international als berechenbarer Gegenpol zur US-Politik und verlagert im Taiwan-Konflikt den Schwerpunkt: weniger militärische Machtdemonstration, mehr politische Annäherung. Kay-Peter Tönnes, Gründer und Geschäftsführer von Antecedo Asset Management, sieht darin eine spürbare Risikoreduktion – aber ohne Entwarnung für Anleger. 
Fed-Bilanz: Weitere Schrumpfung ohne Marktreaktionen?

Fed-Bilanz: Weitere Schrumpfung ohne Marktreaktionen?

20. April 2026
Die US-Notenbank könnte schon bald wieder ihre Bilanz verkleinern – und die Märkte dürften davon kaum Notiz nehmen. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Analyse von PIMCO-Ökonomin Tiffany Wilding. Bereits das Ende der jüngsten Phase des Quantitative Tightening (QT) sei „weitgehend geräuschlos“ verlaufen. 
20 Euro, 2 Milliarden und die deutsche Lust am Hadern

20 Euro, 2 Milliarden und die deutsche Lust am Hadern

19. April 2026
Die aktuellen Entlastungspakete der Bundesregierung spalten Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Der Spritrabatt gilt vielen Ökonomen als Symbol verfehlter Krisenpolitik, die steuerfreie 1.000-Euro-Prämie als teure und systemwidrige Nothilfe. Doch hinter der Kritik an der „Gießkanne“ steckt auch ein grundsätzlicher Zielkonflikt: Zwischen ordnungspolitischer Sauberkeit und akuter politischer Handlungsfähigkeit klafft in Krisenzeiten oft eine Lücke. Warum die theoretische Kritik berechtigt sein mag, schnelle Entlastung politisch aber dennoch notwendig sein kann, erläutert Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, in folgendem Kommentar.
Ein hilfreicher Waffenstillstand, aber eine fragile Atempause

Ein hilfreicher Waffenstillstand, aber eine fragile Atempause

19. April 2026
Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran stützt die Märkte zwar geringfügig, doch die neue US-Blockade iranischer Häfen bedeutet, dass der Öl- und Schifffahrtsschock nicht gelöst wurde; er hat sich zu einem Risiko durch Engpässe gewandelt. Wir betrachten die jüngste Marktbewegung als taktische Relief Rallye und nicht als dauerhafte Normalisierung, insbesondere da Diplomaten weiterhin versuchen, die Gespräche wieder aufzunehmen, und die Schifffahrtsbedingungen durch die Straße von Hormus noch weit von der Normalität entfernt sind.
Markterwartungen für Q1 2026: Zwischen Gewinnresilienz und Bewertungsfragen

Markterwartungen für Q1 2026: Zwischen Gewinnresilienz und Bewertungsfragen

16. April 2026
Die Berichtssaison für das erste Quartal 2026 dürfte auf den ersten Blick überzeugen – sie fällt jedoch in eine Phase, in der sich das Umfeld bereits eingetrübt hat. Die Märkte blicken damit auf rückwärtsgerichtet starke Gewinne, während die Unsicherheit über die kommenden Quartale zunimmt. Analysten erwarten für den S&P 500 ein Gewinnwachstum von bis zu 17 %. Dieses basiert allerdings vor allem auf der bis Februar robusten Konjunktur, einem schwächeren US-Dollar sowie konkreten Investitionszyklen – insbesondere rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Auffällig ist dabei die Diskrepanz zwischen fundamentalen Erwartungen und Marktpositionierung: Trotz der starken Gewinnprognosen bleiben viele Investoren vorsichtig, insbesondere in Technologie- und Softwarewerten.
US-Inflation wieder über 3%

US-Inflation wieder über 3%

10. April 2026
Die US-Verbraucherpreise sind im März um 0,9% und damit erwartet kräftig gestiegen. Die Inflationsrate liegt damit wieder deutlich über 3%. Verantwortlich war der starke Anstieg der Benzinpreise, die infolge des Ölpreisschocks durch den Irankrieg zum Vormonat um 35% zugelegt haben. Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die monatliche Teuerung bei 0,2%. Die jährliche Rate für die Kerninflation lag damit bei 2,6%. Der Anstieg der Verbraucherpreise setzt die Politik aber stärker unter Druck als die Notenbank. Denn solange die Kerninflation und die Inflationserwartungen nicht deutlicher zulegen, ist eine abwartende Haltung der FED angebracht, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.
Zwischen Ölpreisschock und Erholungschance — Die Märkte bleiben unter Spannung

Zwischen Ölpreisschock und Erholungschance — Die Märkte bleiben unter Spannung

9. April 2026
Nach dem positiven Jahresstart im Januar und Februar kam es im März zu einem stärkeren Rückgang an den globalen Kapitalmärkten. Auslöser dafür waren der Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran sowie die dadurch steigenden Energiepreise, infolge der Schließung der Straße von Hormus.
Waffenstillstand sorgt für Entspannung

Waffenstillstand sorgt für Entspannung

9. April 2026
Kommt mit dem Waffenstillstand im Iran die langersehnte Entspannung? Obwohl die Straße von Hormus aktuell noch geschlossen ist, fiel der Ölpreis wieder auf unter 100 US-Dollar pro Barrel (WTI) und besonders Grundstoffaktien erholen sich stark – allen voran Gold. Mögliche Szenarien, wie es nach dem Waffenstillstand weitergeht und worauf Anleger sich einstellen sollten, erläutert Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei ZKB/Swisscanto:
Diversifizierung von US-Investments durch Small-Cap-Unternehmen

Diversifizierung von US-Investments durch Small-Cap-Unternehmen

8. April 2026
Die Investition in US-Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung kann deutliche Vorteile gegenüber der Exposition zu Large und Mid-Caps bieten: Small Caps stehen oft an der Spitze der Innovation und befinden sich in den frühen Phasen des Wachstumszyklus. Traditionell sind Small-Cap-Unternehmen zudem stärker von der Entwicklung heimischer Wirtschaft anhängig, da sie typischerweise eher auf lokalen Märkten als auf internationalen Märkten tätig sind.
“Die USA behalten ihr Anker-Potenzial”

“Die USA behalten ihr Anker-Potenzial”

31. März 2026
Wie geht es weiter mit der Vormachtstellung der USA? Was macht der neue Fed-Chef? Und wie steuert man ein Multi-Asset-Flaggschiff durch die stürmische See? Jörg Held, Head of Portfolio Management bei Ethenea, im exklusiven Interview. 
“Knappheit wird wieder zum Strukturprinzip”

“Knappheit wird wieder zum Strukturprinzip”

26. März 2026
Geopolitische Spannungen treiben die Energiepreise – und erinnern daran, dass Knappheit zurückkehrt. Europa bleibt verwundbar, physische Ressourcen gewinnen an Wert, und Energie wird zum entscheidenden Faktor für Märkte und Portfolios. Was das für Investoren bedeutet, erklärt Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.
Deutsche Wirtschaft im perfekten Sturm

Deutsche Wirtschaft im perfekten Sturm

26. März 2026
Der diese Woche von der Ifo veröffentlichte Geschäftsklimaindex zeigt eine deutliche Verschlechterung der Stimmung in der Industrie – und auch seine Erwartungen für die Exportwirtschaft hat das Institut deutlich nach unten korrigiert. Für Carsten Klude, Chefvolkswirt der Bank M.M.Warburg & CO, ist das keine Überraschung. Warum er die deutsche Wirtschaft aktuell im perfekten Sturm sieht – und warum die Politik jetzt zügig Antworten auf die neue geopolitische Realität finden muss, erklärt der Experte in folgendem Kommentar.
“Der Irankrieg belastet die Märkte – das Investmentumfeld bleibt grundsätzlich intakt”

“Der Irankrieg belastet die Märkte – das Investmentumfeld bleibt grundsätzlich intakt”

24. März 2026
Der Irankrieg hält die Marktteilnehmer weiter in Atem und dominiert das Marktgeschehen. Besonders stark unter Druck stehen die Börsen in Regionen, die in hohem Maße von Energieimporten abhängig sind – und wo die gestiegenen Energiepreise daher eine erhebliche Belastung darstellen. Dazu zählen neben Europa und Japan auch asiatische Schwellenländer. Die USA sind im Gegensatz dazu weniger betroffen, da sie energiepolitisch weitgehend autark sind. Hinzu kommt, dass vor allem große US-Technologiewerte derzeit als sichere Häfen gehandelt werden und daher im Vergleich zu anderen Branchen geringere Kursverluste verzeichneten. Neben soliden Bilanzen und einer starken Marktstellung profitieren sie vor allem von Geschäftsmodellen, die deutlich weniger energiepreisabhängig sind als die klassischen konsumsensitiven Sektoren.
US-Geldpolitik: Stillstand jetzt, zwei Zinssenkungen im zweiten Halbjahr

US-Geldpolitik: Stillstand jetzt, zwei Zinssenkungen im zweiten Halbjahr

19. März 2026
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins wie erwartet unverändert bei 3,75 Prozent belassen. Die Abstimmung fiel mit 11:1 sehr eindeutig aus, wobei Stephen Miran wenig überraschend das einzige abweichende Mitglied war. Dies dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit im gesamten ersten Halbjahr so bleiben.
Der strategische Wettbewerb zwischen China und den USA

Der strategische Wettbewerb zwischen China und den USA

17. März 2026
Die Welt kehrt in ein bipolares System zurück – China und die USA befinden sich in einem globalen Wettstreit um strategische Vorherrschaft. Trotz Chinas Umsetzung des Programms „China 2025“ konnte die USA offenbar ihre technologische Führungsrolle in Bereichen wie Halbleitern und Künstlicher Intelligenz behalten. Somit konzentriert sich ein zentraler Aspekt des Wettbewerbs zunehmend auf Ressourcen – insbesondere auf Energie sowie kritische Mineralien und Seltene Erden (REEs).
Bank of England: Zinssenkungen wahrscheinlich, Timing unklar

Bank of England: Zinssenkungen wahrscheinlich, Timing unklar

17. März 2026
An diesem Donnerstag findet die Sitzung der Bank of England statt. Mit Blick auf die weiteren Aussichten und Entscheidungen der Währungshüter kommentiert Peder Beck-Friis, Ökonom bei PIMCO:
„Die Reformwilligkeit der Regierung bleibt gefragt“

„Die Reformwilligkeit der Regierung bleibt gefragt“

16. März 2026
Eine kleine Reise um die Welt. Wie sieht es volkswirtschaftlich in den Regionen aus? Dr. Felix Schmidt, Leitender Volkswirt bei Berenberg, sprach Ende Februar in Frankfurt mit Alexander Heftrich.
„Wir sind für Aktien im Jahresverlauf positiv gestimmt“

„Wir sind für Aktien im Jahresverlauf positiv gestimmt“

16. März 2026
Wie entwickeln sich die Aktienmärkte 2026? Diese Frage stellen sich viele Investoren, insbesondere nach den Anstiegen in den vergangenen Jahren. Chefredakteur Alexander Heftrich sprach Mitte Februar mit Marc Decker, Co-Aktienchef bei Quintet, der Muttergesellschaft von Merck Finck, zu den Aussichten dieser Anlageklasse im laufenden Jahr.
Die Notenbankentscheidungen

Die Notenbankentscheidungen

16. März 2026
Die anstehenden Fed- und EZB-Zinsentscheiden kommentiert Daniel Kerbach, CIO der BayernInvest.
Die drei wichtigsten Risikoszenarien für 2026

Die drei wichtigsten Risikoszenarien für 2026

12. März 2026
Das Jahr 2026 bietet aktuell ein konstruktives Makroumfeld, beurteilt Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A. Es herrsche ein „Goldilocks“-Setup: Wachstum über dem Trend, Inflation auf dem Rückzug und Zentralbanken mehrheitlich in einer Pause oder mit moderaten Lockerungsschritten. Die Marktbreite nehme zu, das Thema Künstliche Intelligenz (KI) verbreite sich global, und fiskalische Impulse in Deutschland sowie den USA wirkten stützend. Dennoch warnt Held vor potenziellen Risiken, die die Lage zum Kippen bringen könnten:
Kerninflation fällt unter Zielwert, Abwärtsrisiken durch Energiepreisschocks ausgeglichen

Kerninflation fällt unter Zielwert, Abwärtsrisiken durch Energiepreisschocks ausgeglichen

12. März 2026
Den am 19. März bevorstehenden Zinsentscheid der EZB kommentiert Katharine Neiss, Chief European Economist, Fixed Income bei PGIM:
sentix-Konjunkturindex fällt

sentix-Konjunkturindex fällt

10. März 2026
Der sentix-Konjunkturindex liefert eine erste Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung nach dem Ausbruch des Iran-Krieges. Nach drei Verbesserungen in Folge fällt der Gesamtindex für den Euroraum um 7,3 Punkte auf ‑3,1 und stellt damit den jüngsten Aufschwung infrage.
Türkische Zentralbank im Dilemma – Golfkrieg belastet

Türkische Zentralbank im Dilemma – Golfkrieg belastet

9. März 2026
In der Türkei liegt die Inflation immer noch bei über 36%. Eigentlich hatten Investoren erwartet, dass die türkische Zentralbank (CBRT) die Leitzinsen bei ihrer nächsten Sitzung am 12. März weiter senken würde. Doch der neue Golfkrieg dürfte die Geldpolitiker am kommenden Donnerstag dazu bewegen, die Leitzinsen vorerst unverändert zu lassen, erläutern Polina Kurdyavko, Senior Portfolio Manager & Head of Emerging Markets und Timothy Ash, Senior Emerging Markets Sovereign Strategist, bei RBC BlueBay Asset Management:

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