“Das konjunkturelle Absturzrisiko ist in Europa besonders hoch”

“Das konjunkturelle Absturzrisiko ist in Europa besonders hoch”

2. August 2022
Inflation, wirtschaftlicher Abschwung, Rezession. Schlagwörter, die gegenwärtig omnipräsent sind und viele Investoren mitunter um den Schlaf bringen. Zeit für eine Bestandsaufnahme und Analyse. Die II-Chefredaktion sprach hierzu mit Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt Eyb & Wallwitz.
US-Wirtschaft: Was die EZB von der Fed lernen könnte

US-Wirtschaft: Was die EZB von der Fed lernen könnte

1. August 2022
Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft, zum zweiten Mal in Folge. Nach landläufiger Meinung befindet sich die amerikanische Wirtschaft damit in einer Rezession. Ob dies aus ökonomischer Sicht wirklich so ist, darüber kann durchaus gestritten werden — vor allem weil das Minus im ersten Quartal fast ausschließlich von deutlich sinkenden Exporten verursacht wurde, während die Inlandsnachfrage noch recht robust blieb. Entscheiden wird diesen Streit das National Bureau of Economic Research irgendwann im kommenden Jahr. Wichtig für die Beurteilung der aktuellen Lage ist ohnehin etwas anderes. Die Dynamik der US-Wirtschaft hat im bisherigen Jahresverlauf nachgelassen: Während Konsum und Investitionen im ersten Quartal noch 0,5 Prozentpunkte zum Wirtschaftswachstum beitrugen, kippte dieser Wert im zweiten Quartal mit 0,1 Prozentpunkten ins Minus. 
BlueBay AM: „In Italien besteht das Risiko einer Schuldenkrise“

BlueBay AM: „In Italien besteht das Risiko einer Schuldenkrise“

29. Juli 2022
Die enttäuschenden Konjunkturdaten in den USA spiegeln nicht die wahre Lage der US-Wirtschaft wider, sagt Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. In der Eurozone sieht er neue Anzeichen für alte Gefahren.
Ostrum AM: Inversion der US-Renditekurve stützt Aktienmarkt

Ostrum AM: Inversion der US-Renditekurve stützt Aktienmarkt

28. Juli 2022
Ein labiles Gleichgewicht an den Märkten diagnostiziert Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, in seinem letzten „MyStratWeekly“ vor der Sommerpause. Eine extreme Short-Positionierung bei risikobehafteten Vermögenswerten dürfte beim geringsten Anzeichen einer geldpolitischen Lockerung ins Gegenteil umschlagen.
US-Notenbank erhöht Zinsen um 0,75 Prozent

US-Notenbank erhöht Zinsen um 0,75 Prozent

28. Juli 2022
Wie allgemein erwartet, erhöht die US-Notenbank auf ihrer Juli-Sitzung die Zinsen um weitere 75 Basispunkte. Damit kann der aktuelle Stand der US-Geldpolitik als neutral angesehen werden, das derzeitige Zinsniveau von 2,25 bis 2,5 Prozent ist nach allgemeiner Einschätzung weder förderlich noch hinderlich für die Wirtschaft. Aber es scheint, als würden die Zentralbanker allmählich anerkennen, was andernorts bereits intensiv diskutiert wird: eine Abschwächung der Wirtschaftsdynamik. Trotz dieser Änderung in der Presseerklärung wird die US-Notenbank höchstwahrscheinlich weiterhin mehr Gewicht auf die immer noch viel zu hohe Inflation legen.
Neue Phase der Globalisierung startet

Neue Phase der Globalisierung startet

27. Juli 2022
Anders als die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine vermuten lassen, ist die Globalisierung nicht zum Stillstand gekommen. Sie tritt lediglich in eine neue Phase ein, was Chancen für Anleger bietet. Zu dieser Erkenntnis kommt Henning Busch, Managing Director für institutionelle Kunden bei Capital Group.
FED muss sich auf ihr Hauptmandat der Preisniveaustabilität konzentrieren

FED muss sich auf ihr Hauptmandat der Preisniveaustabilität konzentrieren

26. Juli 2022
Die US-Inflation hat im Juni erneut auf der hohen Seite überrascht: Der Anstieg der Verbraucherpreise lag bei 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die Kerninflation bei 5,9 Prozent – im Vergleich zu Erwartungen in Höhe von 8,8 bzw. 5,7 Prozent. Beim gegenwärtigen Stand der Dinge kann das Risiko nicht ausgeschlossen werden, dass sich das inflationäre Umfeld verfestigt, insbesondere durch Zweitrundeneffekte. Daher hat die Fed keine andere Wahl, als sich auf ihr Hauptmandat – Wahrung der Preis-niveaustabilität – zu konzentrieren und weiterhin schnell und entschlossen zu handeln. Unserer Ansicht nach sollte sie daher eine weitere Anhebung der Fed Funds Rate um 75 Basispunkte beschließen. 
Einkaufsmanagerindizes deuten bestenfalls auf Stagnation hin

Einkaufsmanagerindizes deuten bestenfalls auf Stagnation hin

25. Juli 2022
Die Stimmung in Europas Unternehmen trübt sich weiter ein. Der Einkaufsmanagerindex im Euroraum sank im Juli um 2,6 auf 49,4 Punkte. Ab 50 Punkten signalisiert das Wirtschaftsbarometer Wachstum – der aktuelle Wert bedeutet also, dass die Konjunkturdynamik zum Erliegen gekommen ist. Die Wertschöpfung im Euroraum dürfte somit im zweiten Halbjahr bestenfalls stagnieren, in Deutschland wird sie sogar zurückgehen. Die Teilkomponenten des Index zeigen dies deutlich: Nach vorn gerichtete Indikatoren wie die Auftragseingänge und die Unternehmenserwartungen haben über die letzten Monate noch stärker nachgegeben.
EZB: Teurer Kompromiss

EZB: Teurer Kompromiss

22. Juli 2022
Auf ihrer Sitzung hat die EZB die Leitzinsen um 50 Basispunkte angehoben und damit die Zeit der Negativzinsen beendet. Gleichzeitig hat sie weitere Zinsschritte angekündigt und einen unbegrenzten Rettungsschirm für fiskalisch angeschlagene Mitgliedsländer aufgespannt. Ein mutiger Kompromiss mit erheblichen ökonomischen und politischen Kosten. Und das Rezessionsrisiko für den Euro-Raum bleibt hoch. Ähnlich dem US-Markt könnte in Europa bald über eine Inversion der Zinskurven diskutiert werden, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz. 
EZB reagiert (endlich)

EZB reagiert (endlich)

21. Juli 2022
Die anhaltend hohe Inflation hat auch die Europäische Zentralbank in die Knie gezwungen. Sie erhöht die Zinsen um jeweils 0,5 Prozentpunkte.
Schwellenländeranleihen: Nach dem Crash ist vor der Rallye?

Schwellenländeranleihen: Nach dem Crash ist vor der Rallye?

21. Juli 2022
Schwellenländeranleihen haben schon so manchen Sturm überstanden und waren hinterher stärker als zuvor. Denise Simon, Co-Leiterin im Emerging Market Debt-Team bei Lazard Asset Management in New York, spricht im Folgenden über solide Fundamentaldaten, den Einfluss der Rohstoffpreise und warum die Notenbanken der Schwellenländer ihren Pendants in den Industrienationen einen Schritt voraus sind. 
Euro/Dollar-Parität

Euro/Dollar-Parität

20. Juli 2022
Im Vorfeld einer für Europa bedeutenden Woche gab der Euro einen Warnschuss an die Märkte ab, als er gegenüber seinem wichtigsten Handelspartner eins zu eins gehandelt wurde. Dieser Umstand hat das Interesse an einer schnelleren Straffung der EZB-Leitzinsen erneut geweckt; in den nächsten beiden Sitzungen sind nun Zinserhöhungen um 100 Basispunkte eingepreist. Dies könnte darauf hindeuten, dass die EZB bereits in dieser Woche größere Zinsschritte in Höhe von 50 Basispunkten vornehmen wird, was im Widerspruch zu Lagardes erklärter Absicht steht, die Zinssätze zunächst nur allmählich und mit relativ bescheidenen 25 Basispunkten zu erhöhen. Die EZB könnte auch mit einer moderaten Anhebung um 25 Basispunkte, gefolgt von einer Anhebung um 75 Basispunkte, auf 100 Basispunkte kommen, doch scheint dies im Moment unwahrscheinlich.
Die EZB darf nicht länger warten

Die EZB darf nicht länger warten

19. Juli 2022
Die Europäische Zentralbank (EZB) hinkt bei der Normalisierung ihrer Geldpolitik weit hinterher und darf mit der Anhebung der Zinssätze nicht länger warten. Unter ihrer Präsidentin Christine Lagarde sollte die EZB daher einen aggressiven Ton anschlagen und endlich handeln – und zwar mit einer ersten Zinserhöhung um 50 Basispunkte, im Unterschied zu den von den Märkten erwarteten 25 Basispunkten. Denn ist es schwer vermittelbar, den Sommer mit negativen Zinsen zu verbringen, wenn die Inflation in der Eurozone weiter ansteigt: Im Mai lag sie bei 8,6 Prozent gegenüber Vorjahr und der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Ein zusätzliches Argument für die EZB, ihre Entschlossenheit zu zeigen, ist die Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar, der die Rohstoffpreise weiter in die Höhe treibt. 
Investmentumfeld bleibt fragil und riskant

Investmentumfeld bleibt fragil und riskant

19. Juli 2022
Trotz der leichten Entspannung an den Aktienmärkten bleibt das übergeordnete Investmentumfeld fragil und riskant. In China drohen neue Corona-Lockdowns, in Europa wird eine Energiekrise immer wahrscheinlicher, die Kaufkraft leidet unter der Inflation und die globale monetäre Straffung kommt zunehmend in den “harten” Makrodaten an.
Columbia Threadneedle zeigt sich optimistisch für britische Small Caps

Columbia Threadneedle zeigt sich optimistisch für britische Small Caps

18. Juli 2022
Der Veränderungen auf der politischen Bühne Großbritanniens wirken sich kaum auf die Märkte aus, wie Craig Adey und James Thorne, Portfoliomanager von Columbia Threadneedle Investments, in einer aktuellen Analyse zum Ausblick für britische Small Caps feststellen. In einem Umfeld mit hoher Inflation dürften Aktien mit Qualitätswachstum, die mit Gewinnwachstum punkten können, den Markt bewegen. Das macht das britische Small-Cap-Universum zu einem attraktiven Anlageziel, um sich für die langfristige Erholungsbewegung zu positionieren, schreiben die Portfoliomanager von Columbia Threadneedle in einer aktuellen Marktanalyse.
Japanische Aktien bieten eine historisch günstige Inflationsabsicherung

Japanische Aktien bieten eine historisch günstige Inflationsabsicherung

18. Juli 2022
Die Regierungskoalition in Japan hat zwei Tage nach dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen Premierminister Shinzō Abe einen klaren Sieg bei der Oberhaus-Wahl erzielt. Die Liberaldemokratische Partei (LDP) und ihr Koalitionspartner Komeito sicherten sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit und können nun die von Abe jahrelang angestrebte Reform der pazifistischen Verfassung Japans vorantreiben. Die Bestätigung der politischen Richtung, gepaart mit der moderaten Inflation und der Wiedereröffnung des Landes dürfte laut Richard Kaye, Portfoliomanager des Comgest Growth Japan, dazu beitragen, dass Japan in diesem Jahr zu den Märkten mit der besten Performance gehören könnte. Die Aufholjagd, die eigentlich erst mit der Regierung unter Abe im Jahr 2012 begonnen hat, sollte daher weiter an Fahrt gewinnen. 
Italien und die Krisen

Italien und die Krisen

15. Juli 2022
Italien ist ein schönes Land. Gutes Essen, entspannte Leute und eine tolle, abwechslunsgreiche Landschaft. Wäre da nicht das Problem mit der Politik. Erneut steht eine Regierung vor dem Aus. Ministerpräsident Mario Draghi, von 2011 und 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank, wollte zurücktreten. Staatspräsident Sergio Mattarella lehnte ab. Die politische Zukunft Draghis steht in den Sternen.
US-Inflationsdaten steigern Rezessionsgefahr

US-Inflationsdaten steigern Rezessionsgefahr

13. Juli 2022
Die Fed wird zum Feind. Zumindest aus Sicht der Märkte. „Angesichts der noch einmal über den schon hohen Erwartungen liegenden Inflationsrate bleibt der Fed kaum ein anderer Weg, als noch einmal die Zügel anzuziehen“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest GmbH. „Zwei Jahrzehnte war die Fed Freundin und Retterin der Aktienmärkte, damit ist es jetzt vorbei.“ Cash könnte für eine Weile die Anlage der Wahl sein.
Chancen in Großbritannien?

Chancen in Großbritannien?

12. Juli 2022
Die regierende Conservative Party war 2016 in der Frage gespalten, ob sie den Brexit überhaupt anstreben sollte (der damalige Premierminister David Cameron hatte sich für den Verbleib ausgesprochen). Nach dem Referendum nahm die Spaltung innerhalb der Partei noch weiter zu, nachdem es Johnson mit der beträchtlichen Unterstützung des Brexit-Arms der Partei gelungen war, Camerons Nachfolgerin Theresa May zu stürzen. May hatte versucht, einen weniger harten Brexit vorzuschlagen als den, der schließlich unterzeichnet wurde. In diesem Sommer werden diese Spaltungen wohl wieder deutlich zutage treten.
Stimmungsumschwung auf den chinesischen Aktienmärkten

Stimmungsumschwung auf den chinesischen Aktienmärkten

11. Juli 2022
Chinesische Aktien könnten zwar kurzfristig konsolidieren, die Erholung ist aber seit dem Tiefpunkt im März 2022 weiterhin auf Kurs.
Starker Arbeitsmarkt hält die US-Notenbank auf Trab

Starker Arbeitsmarkt hält die US-Notenbank auf Trab

11. Juli 2022
Von den Arbeitsmärkten in den USA gehen im Juni keine Signale aus, die auf eine großflächige Rezession hinweisen könnten. Mit 372.000 neu geschaffenen Stellen erwies sich der US-Arbeitsmarkt erneut als bemerkenswert solide. Die Einstellungen erfolgten auf breiter Basis, was auf eine anhaltend robuste Nachfrage nach Arbeitskräften hindeutet. Das Lohnwachstum lag aufgrund der soliden Nachfrage mit 5,1 Prozent im Jahresvergleich leicht über den Erwartungen.
Game over, Boris!

Game over, Boris!

7. Juli 2022
Die Briten sind immer wieder für eine Überraschung gut. Dass Premierminister aus dem Amt gekegelt werden, ließe sich in dieser Form hierzulande nicht denken. Boris Johnson, vormals Journalist und amtierender Premier der Konservativen Partei, muss nun den Rückzug antreten. Es war wohl ein Skandal zuviel, der ihm das Amt kostete.
Muss Boris Johnson gehen? Ja!

Muss Boris Johnson gehen? Ja!

7. Juli 2022
Ereilt Boris Johnson das gleiche Schicksal wie Maggie Thatcher 1990? Eine Rebellion innerhalb der eigenen Partei? Der britische Premier steht am Abgrund. Stand vom 06.07.2022. Eine Einschätzung von David Page, Head of Macro Research bei AXA Investment Managers zu den jüngsten Rücktritten der britischen Regierung.
Droht eine Wiederholung des Taper tantrums von 2013?

Droht eine Wiederholung des Taper tantrums von 2013?

5. Juli 2022
In der Vergangenheit haben Erhöhungen des US-Leitzinses die Volkswirtschaften der Schwellenländer meist unter Druck gesetzt. Zuletzt sorgten sie für Volatilität bei Schwellenländeranleihen in lokaler Währung. Im Folgenden erklärt Peter Becker, Investment Director für Fixed Income bei Capital Group, warum das so ist und worin sich die Situation heute von der im Jahr 2013 unterscheidet.
Risiken nehmen zu, Post-Covid-Erholung ist passé

Risiken nehmen zu, Post-Covid-Erholung ist passé

5. Juli 2022
Der Krieg in der Ukraine und der COVID-19-Ausbruch in China seien ernsthafte stagflationäre Schocks, die das globale Wirtschaftswachstum gefährden. Zu dieser Erkenntnis kommt Dr. Andrea Siviero, Senior Portfolio Manager bei Ethenea. Das Abwärtsrisiko für die Weltwirtschaft sei seit dem ersten Quartal erheblich gestiegen, so habe der IWF sein Basisszenario für das weltweite Wachstum im Jahr 2022 von 4,4 Prozent auf 3,6 Prozent nach unten korrigiert. Die Inflationsprognose für 2022 liege nun bei 5,7 Prozent für die Volkswirtschaften der Industrieländer und bei 8,7 Prozent für die der Schwellenländer. Es ist wahrscheinlich, dass die Prognose in den kommenden Monaten weiter nach unten korrigiert wird.
BlueBay AM: „Rezession in Europa scheint unvermeidlich“

BlueBay AM: „Rezession in Europa scheint unvermeidlich“

4. Juli 2022
Während es mit Blick auf die Inflation erste Anzeichen für eine Entspannung gibt, nehmen die Wachstumssorgen insbesondere in der alten Welt weiter zu, sagt Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. Am Anleihemarkt können die gesunkenen Bewertungen Chancen bieten – zum Beispiel in den Schwellenländern.
Europäische Banken sind besser als ihr Ruf

Europäische Banken sind besser als ihr Ruf

1. Juli 2022
Europäische Finanzinstitute wurden längere Zeit eher gemieden. Im Interview mit Christian Bettinger, Fondsmanager des Berenberg Credit Opportunities und Leiter Fixed Income Euro flexibel, erläutern wir die Vorteile eines Engagements in diesen Sektor.
Rückgang der Inflation, aber keine Entspannung

Rückgang der Inflation, aber keine Entspannung

30. Juni 2022
Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juni um 0,3 Prozentpunkte auf 7,6% gesunken. Die Einführung von Tankrabatt und vor allem dem 9‑Euro-Ticket drückt die Preise von Kraftstoffen und Transportdienstleistungen und sorgt so für etwas Entlastung der Haushalte. Hoch fiel der Preisdruck im Juni dagegen erneut bei Nahrungsmitteln und Haushaltsenergie aus. Auch die Preise für Güter haben deutlich zugelegt. Für den Euro-Raum insgesamt zeichnet sich keine Entspannung ab. So ist die Inflation in Spanien im Juni überraschend deutlich um 1,5 Prozentpunkte auf 10,2% gesprungen. Auch Belgien vermeldet einen weiteren Anstieg.
Ist es wieder Zeit für Absolute-Return und marktneutrale Investments?

Ist es wieder Zeit für Absolute-Return und marktneutrale Investments?

30. Juni 2022
Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Timing der Märkte sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. Bei den Bullenmärkten der vergangenen zwei Jahre hatten Anleger auch wenig Anlass, über diese Tatsache nachzudenken. Doch die hohe Inflation, noch weiter verschärft durch den Krieg in der Ukraine, und die erwartete restriktive Geldpolitik der Zentralbanken setzen die Märkte aktuell enorm unter Druck. Das Ergebnis: steigende Volatilität und sinkende Renditen. Wie können Anleger ihre Portfolios stabilisieren? Dabei helfen Strategien, die darauf spezialisiert sind, unabhängig vom Markt Renditen zu erwirtschaften.
Zeitenwende

Zeitenwende

30. Juni 2022
Die globalen Rentenmärkte haben in den zurückliegenden Wochen herbe Kursabschläge verkraften müssen. Die Gründe hierfür sind Ankündigungen der Notenbanken, die Zinsen anzuheben. Und das, zumindest in den USA, nicht zögerlich. Schließlich galoppiert die Inflation und könnte aus dem Ruder laufen.
Lieferketten Krise: Unterbrechung sollte zu größerer Diversifizierung führen

Lieferketten Krise: Unterbrechung sollte zu größerer Diversifizierung führen

29. Juni 2022
Die Auswirkungen von Unterbrechungen der Lieferketten auf Unternehmen und Haushalte werden in der 1. Jahreshälfte 2022 wahrscheinlich weiterhin erheblich sein. Während die 2. Jahreshälfte eine gewisse Erleichterung bringen könnte, wenn China seine Null-COVID- und Stromrationierungspolitik lockert und der Arbeitskräftemangel in den USA nachlässt, haben Russlands Krieg in der Ukraine und die Sanktionen zu weiteren Unterbrechungen geführt.
Kurseinbrüche auf breiter Front: Erste Jahreshälfte an den Börsen enttäuscht

Kurseinbrüche auf breiter Front: Erste Jahreshälfte an den Börsen enttäuscht

28. Juni 2022
Hohe Inflation, rasant steigende Zinsen und eine nachlassende Notenbankenliquidität haben im ersten Börsenhalbjahr zu schweren Turbulenzen an den Märkten geführt. Ein deutlicher Abwärtstrend bei Aktien ist die Folge. Anleihen erlebten sogar einen echten Crash, der historisch ohne Beispiel ist. Da die Unternehmensgewinne noch relativ robust sind, geht der Abverkauf an den Aktienmärkten bislang vor allem auf rückläufige Bewertungsmultiplikatoren zurück. Exemplarisch ist der massive Ausverkauf bei Technologieaktien, deren Kurse zuvor — bei fallenden Zinsen — von stetig steigenden Multiplikatoren getrieben wurden. Auch der massive Absturz von Kryptowährungen ist ein klares Symptom restriktiver Zins- und Liquiditätsbedingungen. Dieses komplexe Marktumfeld bietet vorerst kaum Chancen für nachhaltig steigende Kurse. 
Stagflation meistern

Stagflation meistern

27. Juni 2022
Entgegen dem Narrativ vorübergehender Inflation zeichnet sich das derzeitige inflationäre Umfeld als äußerst hartnäckig aus, was Zentralbanken weltweit vor eine Herausforderung stellt…
Die Welt hat sich in den letzten sieben Tagen strukturell verändert

Die Welt hat sich in den letzten sieben Tagen strukturell verändert

20. Juni 2022
Die Welt hat sich in der letzten Woche strukturell verändert. Die Federal Reserve (Fed) hat die Zinssätze um 75 Basispunkte angehoben; eine Anhebung, die seit 28 Jahren nicht mehr geschehen ist. Bis zu einem gewissen Grad hatte der Markt einen solchen Schritt bereits eingepreist, denn 2‑jährige US-Staatsanleihen sind 300 Basispunkte billiger als im Oktober letzten Jahres, und 2‑jährige Anleihen rentieren jetzt mit 3,375 %. Dies zeigt, inwieweit die Märkte weitere Maßnahmen der Fed, die die Zinsen voraussichtlich weiter anheben werden (Fed Funds Range 1,5–1,75 %), bereits abgewertet haben.
Geglückte Premiere!

Geglückte Premiere!

20. Juni 2022
Am 15.06.2022 fand der 1. INTELLIGENT INVESTORS-Thementalk in Frankfurt statt. Thematisch hatten wir uns vorab auf das Megathema “ESG/nachhaltiges Investieren” festgelegt. Trotz strahlendem Sonnenschein und paralleler Veranstaltungen war es eine mehr als gelungene Premiere. Die Referenten überzeugten; das Feedback ist durchweg positiv.
Gegenwind für die Märkte ist immens

Gegenwind für die Märkte ist immens

20. Juni 2022
Im Vorfeld unseres INTELLIGENT INVESTORS ESG-Thementalks sprachen wir Mitte Mai mit Felix Herrmann, Chefvolkswirt ARAMEA Asset Management AG, zur Inflationsthematik, der weltwirtschaftlichen Situation und den Auswirkungen auf die Rentenmärkte.
China: Schwierige Lage und ein Silberstreif am Horizont

China: Schwierige Lage und ein Silberstreif am Horizont

14. Juni 2022
Die Aussichten für die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2022 hängen maßgeblich von der weiteren Entwicklung in China ab. Die Lage ist dort aktuell sehr schlecht. Dennoch lässt ein Silberstreif am Horizont auf bessere Zeiten hoffen. 
PIMCO: US-Inflationsdaten sorgen für unangenehme Überraschung

PIMCO: US-Inflationsdaten sorgen für unangenehme Überraschung

13. Juni 2022
Die heutigen US-Inflationszahlen waren eine unangenehme Überraschung für den Markt. Die Problematik für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) besteht nicht nur im Ausmaß der Überraschung, sondern auch in ihrer Quelle. Die Messgrößen für die Mietinflation, die in der Regel mit dem zugrunde liegenden Inflationstrend übereinstimmen, stiegen deutlich stärker als erwartet.
Eyb & Wallwitz: EZB macht Ernst

Eyb & Wallwitz: EZB macht Ernst

9. Juni 2022
Auf ihrer heutigen Sitzung hat die EZB die Einstellung der QE-Käufe und Zinsanhebungen im Juli und September bestätigt. Der Rat folgt damit dem Plan eines schrittweisen Ausstiegs von EZB-Chefin Lagarde. Klar ist aber: Der Rückenwind der Geldpolitik nimmt rasch ab, eine Beschleunigung der Ausstiegsschritte ist wahrscheinlich. Gleichzeitig ist der Effekt auf die Inflation gering und das Rezessionsrisiko steigt. Am Finanzmarkt könnte vor allem das Ende der QE-Käufe Spuren hinterlassen, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.
EZB hält sich Hintertür für aggressivere  Zinserhöhungen offen

EZB hält sich Hintertür für aggressivere Zinserhöhungen offen

8. Juni 2022
Da die EZB der Inflationsdynamik eine höhere Beachtung schenkt als dem Wirtschaftswachstum, wird sie unserer Meinung nach den Prozess der geldpolitischen Normalisierung fortsetzen – ein Prozess, der bereits im vergangenen Dezember eingeleitet wurde. Der EZB-Rat wird wahrscheinlich beschließen, die Nettokäufe von Vermögenswerten im Rahmen seines regulären Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (APP) in diesem Monat zu beenden. Gleichzeitig wird sie den Markt auf Zinserhöhungen im Juli und im September vorzubereiten – die ersten Zinserhöhungen in der Eurozone seit elf Jahren.
Der Anleihenmarkt könnte seinen Tiefpunkt erreicht haben

Der Anleihenmarkt könnte seinen Tiefpunkt erreicht haben

3. Juni 2022
Der Anleihemarkt könnte seinen Tiefpunkt erreicht haben, da eine Rezession in den Vermögenswerten bereits eingepreist ist. Die Turbulenzen auf den Anlagemärkten könnten einen Punkt erreicht haben, an dem Vermögenswerte wieder erschwinglich erscheinen.
Inflationsrate anhaltend hoch!

Inflationsrate anhaltend hoch!

31. Mai 2022
Die deutsche Inflationsrate klettert weiter nach oben. Im Mai 2022 erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 7,9 Prozent, nachdem der Zuwachs im letzten Monat noch bei 7,4 Prozent gelegen hatte. Die harmonisierten Verbraucherpreise stiegen sogar um 8,7 Prozent.
Mit steigenden Zinsen dürften Staatsanleihen der Peripherie unter Druck geraten

Mit steigenden Zinsen dürften Staatsanleihen der Peripherie unter Druck geraten

30. Mai 2022
Was lösen steigende Zinsen am Markt für Staatsanleihen der Peripherie aus?
USD/Euro Kurs: „Vorerst keine Erholung in Sicht“

USD/Euro Kurs: „Vorerst keine Erholung in Sicht“

27. Mai 2022
Die Erholung der letzten Woche hat den Euro von seinen 5‑Jahres-Tiefs befreit, wozu auch der hawkishe Ton der EZB beigetragen hat“, sagt Thomas Hempell, Head of Macro und Market Research bei Generali Investments. Kurzfristig sei jedoch noch nicht mit einer anhaltenden Entspannung zu rechnen. „Der Ukraine-Krieg schürt weiterhin geopolitische Unsicherheiten und Rezessionsrisiken – vor allem in Europa. Da die Inflation weltweit ansteigt und die Abriegelung Chinas das Wachstum abwürgt, begünstigt die politische Unsicherheit weiterhin den antizyklischen US-Dollar“, so Hempell.
Widerstandsfähige Schweiz / US-Anleihen interessant

Widerstandsfähige Schweiz / US-Anleihen interessant

27. Mai 2022
In ganz Europa haben die Kurs-Gewinn-Verhältnisse im Vergleich zum Vorjahr stark nachgegeben. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Eidgenossen bevölkertes Land hört nicht auf, dem wirtschaftlichen Gegenwind Widerstand zu leisten. Und auch die US-Wirtschaft bleibt standhaft.
Auf der Suche nach dem verlorenen Wachstum

Auf der Suche nach dem verlorenen Wachstum

25. Mai 2022
Wurde Anfang des Jahres für 2022 noch mit einem weltweiten Wachstum von 4,4 % gerechnet, liegen die Konsensschätzungen von Bloomberg jetzt bei 3,3 %. Dabei hatte alles so gut angefangen. Im Dezember schloss die Weltwirtschaft ein historisches Jahr 2021 mit einem Wachstum von 6,1 % ab, angetrieben von der Erholung nach der Coronakrise. Auch für das Folgejahr standen die Zeichen auf Aufschwung.
Abwärtstrend an den globalen Märkten hält an

Abwärtstrend an den globalen Märkten hält an

24. Mai 2022
Die Kurse in den USA und in Europa geben seit Monaten nach. Zuletzt hat sich der Abwärtstrend an den globalen Börsen weiter verfestigt. Für viele Investoren ist dies eine neue Erfahrung: Konnten sie in den vergangenen Jahren stets mit einer ultra-expansiven und somit marktfreundlichen Geldpolitik rechnen, ist auf den „Bail-Out“ der Notenbanken mittlerweile kein Verlass mehr.
Rückenwind für die Emerging Markets?

Rückenwind für die Emerging Markets?

24. Mai 2022
Der anhaltende Krieg in der Ukraine sorgt für hohe Volatilität an den Kapitalmärkten, auch in den Emerging Markets. Aber wie stark wirkt er sich tatsächlich auf die aufstrebenden Länder aus? „Direkt vom Konflikt betroffen ist nur ein kleiner Teil des Emerging-Markets-Universums, an dem allein Asien einen Anteil von 80 Prozent hat“, erläutert Urs Antonioli, Head of EM EMEA & Latin America Equities bei UBS Asset Management (UBS-AM). Die stärkste Nebenwirkung, steigende Energie- und Rohstoffpreise, haben breiter gestreute Effekte.
Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

20. Mai 2022
„Die Inflation wird bald, wenn nicht schon geschehen, ihren Höchststand erreichen und dann wieder sukzessive abflachen. Leider ist dies nicht das Hauptproblem für die Zentralbanken, sondern eher die Tatsache, dass die Lohnentwicklung auf den angespannten Arbeitsmärkten deutlich zugenommen hat. Dies ist insofern Anlass zur Sorge, als es letztlich die Lohnentwicklung ist, die im Laufe der Zeit zu einer anhaltenden Inflation führen kann. Die Zentralbanken müssen somit die Lohnentwicklung unter Kontrolle bekommen, um die Verankerung der Inflationserwartungen zu stützen. Die Zinssätze werden zur Inflationsbekämpfung und zur Stabilisierung der Inflationserwartungen so weit angehoben werden wie letztendlich nötig.
Ostrum AM: Dunkle Wolken über Lateinamerika

Ostrum AM: Dunkle Wolken über Lateinamerika

19. Mai 2022
Als einer der wenigen Regionen weltweit konnten die Aktienmärkte Lateinamerikas mit positiven Ergebnissen im ersten Quartal glänzen. Zouhoure Bousbih, Emerging Markets Strategin bei Ostrum Asset Management, rät dennoch zur Vorsicht. „Nach einem glänzenden Jahresauftakt ziehen Wolken über den lateinamerikanischen Finanzmärkten auf“, schreibt Bousbih in ihrem jüngsten Analysepapier.
Ethenea: Inflation alarmiert EZB und Fed

Ethenea: Inflation alarmiert EZB und Fed

18. Mai 2022
Investoren rund um die Welt fragen sich zurzeit: Haben wir den Zenit der Inflation bereits erreicht? Die Antwort darauf ist nicht einfach, sagt Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei Ethenea Independent Investors S.A., „Sowohl die EZB als auch die Fed sind aktuell alarmiert. Denn sie müssen penibel auf die Inflationserwartung des Marktes achten – steigen diese, wären die Zentralbanken gezwungen, ihre Politik zu verschärfen“, sagt Dr. Schmidt.
US-Inflation sinkt nur leicht, Druck auf FED bleibt

US-Inflation sinkt nur leicht, Druck auf FED bleibt

12. Mai 2022
Die US-Inflation ist im April leicht auf 8,3% über Vorjahr gesunken. Auch die Kernrate hat etwas nachgegeben. Die FED wird ihren Straffungskurs deswegen aber noch nicht überdenken. Hierfür ist ein mehrmonatiger uns spürbarer Rückgang der Kernrate bei gleichzeitig sinkenden Inflationserwartungen Voraussetzung. Ein Erreichen von „Peak-Hawkishness“ ist eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Stabilisierung der Märkte, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz. 
EZB: Normalisierung der Geldpolitik beschleunigen

EZB: Normalisierung der Geldpolitik beschleunigen

12. Mai 2022
Gilles Moëc, Group Chief Economist bei AXA Investment Managers, äußert sich zur Politik der EZB.
Risiken von Währungskrisen in Schwellenländern steigen

Risiken von Währungskrisen in Schwellenländern steigen

10. Mai 2022
Eine steigende Zahl von Schwellenländern ist akut gefährdet, in eine Währungskrise zu rutschen. Zu diesem Ergebnis kommt die japanische Investmentbank Nomura in einer Studie. Der von den Analysten entwickelte „Damokles“-Indikator zeigt steigende Risiken für 20 Schwellenländer an, während die Risiken in nur drei Ländern gesunken sind.
US-Arbeitsmarkt präsentiert sich erstaunlich stark

US-Arbeitsmarkt präsentiert sich erstaunlich stark

9. Mai 2022
Allison Boxer, US-Volkswirtin bei PIMCO, analysiert die aktuellen Zahlen zum US-Arbeitsmarkt.
Frankreich sticht Deutschland aus

Frankreich sticht Deutschland aus

5. Mai 2022
Die französische Präsidentschaftswahl ist vorbei. Macron bleibt an der Spitze des Staates. Doch in Kürze sind die Franzosen aufgefordert, ein neues Parlament zu wählen. INTELLIGENT INVESTORS im Gespräch mit Guillaume Brisset, CEO und Fondsmanager bei Clartan Associés.
Gründe für Optimismus

Gründe für Optimismus

5. Mai 2022
Die Stimmung unter deutschen Anlegern ist nach wie vor verhalten, das legen aktuelle Umfragen dar. Laut Handelsblatt-Umfrage blicken die Anleger zum vierten Mal in Folge pessimistisch in die Zukunft. 64 Prozent der Befragten wissen nicht, ob sie in den kommenden beiden Wochen Anlagen verkaufen werden. Warum Investoren trotz der aktuellen Gemengelage Grund haben können, optimistisch zu sein, erläutert Andreas Fitzner, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz.
Carmignac: Die Fed ist noch nicht über den Berg – die Anleger auch nicht

Carmignac: Die Fed ist noch nicht über den Berg – die Anleger auch nicht

3. Mai 2022
Gergely Majoros, Mitglied des Investmentkomitees von Carmignac, kommentiert die morgen anstehende Fed-Entscheidung.
Euro-Inflation auf Gipfelplateau

Euro-Inflation auf Gipfelplateau

29. April 2022
Die Inflationsrate im Euro-Raum lag auch im April bei 7,5%. Ein leichter Rückgang der Energiepreise wurde durch den Anstieg der Nahrungsmittelpreise und der Kerninflation kompensiert. Die Entlastungsmaßnahmen der Politik haben den Preisdruck nur bedingt gemindert. Der Druck auf die EZB ist vor allem deshalb gestiegen, da die mittelfristigen Inflationserwartungen ihre Verankerung zu verlieren drohen, erklärt Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.
FERI: Deutschland 2022 Schlusslicht beim Wachstum im Euroraum

FERI: Deutschland 2022 Schlusslicht beim Wachstum im Euroraum

28. April 2022
Deutschland wird mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von weniger als 2 Prozent im laufenden Jahr das Schlusslicht im Euroraum bilden. Bereits die niedrige Impfquote und das lange Festhalten an Beschränkungen haben dazu geführt, dass die Wirtschaftsleistung noch unter dem Vor-Corona-Niveau liegt. „In der veränderten geopolitischen Lage erweisen sich die zahlreichen Versäumnisse in der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre und insbesondere eine katastrophale Energiepolitik mit ihrer enormen Abhängigkeit von russischem Gas bei gleichzeitiger Unfähigkeit zum Ausbau regenerativer Energieträger als schwere Hypothek für die deutsche Wirtschaft“, führte Axel Angermann, Chef-Volkswirt der FERI Gruppe, in seinem Vortrag beim Konjunktursymposium aus.
EM: Höhere Volatilität bietet interessante Einstiegsmöglichkeiten 

EM: Höhere Volatilität bietet interessante Einstiegsmöglichkeiten 

26. April 2022
Auch für die Gesamtheit der Schwellenländer hat die Ukraine-Krise die Karten neu gemischt. Denise Simon, Portfoliomanagerin/Analystin für EM-Anleihen, sowie James Donald, Portfoliomanager/Analyst für EM-Aktien bei Lazard Asset Management, ordnen die Gewinner und Verlierer ein und ziehen Schlussfolgerungen für die zukünftige Anlage in diese Assetklasse. 
Rezessionsgefahr nimmt zu; Markt preist es ein

Rezessionsgefahr nimmt zu; Markt preist es ein

26. April 2022
Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, nimmt eine Analyse der aktuellen Marktlage vor.
ifo Index gibt Anlass zur Hoffnung

ifo Index gibt Anlass zur Hoffnung

25. April 2022
Entgegen den Erwartungen der meisten Beobachter hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im April laut ifo-Index verbessert. So stieg der Gesamtindex von 90,8 Punkten im März auf 91,8 Punkte im April – erwartet worden war ein deutlicher Rückgang. Die Lageeinschätzung ist faktisch unverändert; die Geschäftserwartungen haben sich verbessert.
Frankreich hat entschieden!

Frankreich hat entschieden!

25. April 2022
Die gestrige Präsidentschaftswahl in Frankreich wurde mit Spannung erwartet. Amtsinhaber Emmanuel Macron hat es gepackt und darf für weitere sieben Jahre im Elysee-Palast residieren. Dazu ein Kommentar von Frédéric Leroux, Mitglied des Strategischen Investmentkomitees bei Carmignac.
Rezessionsgefahr in den USA?

Rezessionsgefahr in den USA?

22. April 2022
Der Fluch des teuren Öls und die steigenden Leitzinsen wecken neue Rezessionssorgen in den USA. Noch halten wir eine Rezession für unwahrscheinlich, doch sind die Risiken zweifellos gestiegen. Das schwierige Marktumfeld mahnt zu einer gewissen Vorsicht, vor allem wegen der weltpolitischen Krise und ihrer Auswirkungen auf risikobehaftete Wertpapiere. Aufgrund der generellen Unsicherheit und der wohl auch in nächster Zeit überdurchschnittlichen Volatilität wird es entscheidend auf die aktive Asset-Allokation und das Portfoliomanagement ankommen.
Gewinnsaison mit getrübtem Ausblick

Gewinnsaison mit getrübtem Ausblick

22. April 2022
Die Gewinnsaison hat begonnen, und bisher konnte der Pessimismus der Anleger angesichts der Inflations- und Zinsprognosen kaum gemindert werden. Es ist damit zu rechnen, dass die Quartalszahlen der Konsumgüter- und Energiekonzerne überzeugend ausfallen werden – aber es gibt nur wenige andere positive Sektoren. Vor allem aufgrund der Unsicherheit des makroökonomischen Umfelds sind die Prognosen und Erwartungen niedrig, was auf den gedämpften Voraussagen des Vorquartals beruht. Ein Bereich, der den Anlegern eine gewisse Erleichterung verschafft, sind Aktienrückkäuf
Paradigmenwechsel in der Aktienbewertung!

Paradigmenwechsel in der Aktienbewertung!

21. April 2022
Steigende Inflationsraten, steigende Zinsen und anhaltende geopolitische Spannungen zwingen Anleger zum Umdenken. In der Bewertung von Aktien findet ein Paradigmenwechsel statt: Faktoren wie Profitabilität und Marktposition werden wichtiger als Umsatzwachstum. Das spielt Dividendenwerten in die Karten.
Sicherer Hafen — was tun gegen Volatilität und Stagflation?

Sicherer Hafen — was tun gegen Volatilität und Stagflation?

19. April 2022
Nehmen die Turbulenzen auf den Finanzmärkten zu, suchen Anleger nach einem sicheren Hafen. Doch wo Zuflucht finden, wenn neben hoher Volatilität auch eine Stagflation droht? Die Lösung: regimeabhängige „Anti-Fragile-Assets“, sagt Dr. Ernst Konrad, Geschäftsführer und Lead Portfolio Manager bei Eyb & Wallwitz.
Frankreich hat die Wahl!

Frankreich hat die Wahl!

17. April 2022
Alle Augen richten sich auf den 24. April und den Ausgang der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen. Für Frankreich und die Finanzmärkte sind darüber hinaus jedoch die für Juni angesetzten Parlamentswahlen von großer Bedeutung, meint Kevin Thozet, Mitglied des Investmentausschusses von Carmignac.
EZB ist noch nicht zum Handeln bereit

EZB ist noch nicht zum Handeln bereit

17. April 2022
Die Europäische Zentralbank lässt sich weiter Zeit. Gefangen zwischen hoher wirtschaftlicher Unsicherheit und Rekord-Inflationsraten fährt sie weiter auf Sicht. Doch immerhin entscheidet sie sich, die Nettoanleihekäufe im dritten Quartal 2022 zu beenden. Für den Zeitraum danach bleibt die EZB datenabhängig.
Kanada – Hidden Champion für Investoren

Kanada – Hidden Champion für Investoren

13. April 2022
Kanada genießt auf der ganzen Welt einen äußerst positiven Ruf was die unterschiedlichsten Aspekte betrifft. Welche Vorteile es auch Institutionellen Investoren als Investitionsstandort bietet, erklärt Sven J. Matten, CEO von RECan Global im Interview.
US-Arbeitsmarktdaten bringen Federal Reserve in Bredouille

US-Arbeitsmarktdaten bringen Federal Reserve in Bredouille

3. April 2022
„Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust und bringt die US-Notenbank in die Bredouille. Die ohnehin hohe Inflationsrate wird durch den engen Arbeitsmarkt und die dadurch steigenden Löhne weiter angefeuert. Mittlerweile hat der Kapitalmarkt über die Renditestrukturkurve neun Zinserhöhungen eingepreist. Bisher ist aber wenig passiert, außer einer Zinserhöhung von 0,25% im März und zahlreichen Lippenbekenntnisse seitens der Fed.
Value mit beträchtlichem Bewertungsvorteil

Value mit beträchtlichem Bewertungsvorteil

30. März 2022
Nach turbulenten Wochen zum Jahresstart stellt sich die Frage, wie es an den Märkten weitergeht. Der erste Zinsschritt in den USA steht an, weitere werden vermutlich folgen. Dämpft das die Stimmung an den Aktienmärkten?  Dr. Eduard Baitinger, Head of Asset Allocation in der FERI Gruppe, bezog im Interview Stellung.
Aktienmarktperspektiven 2022 – Déjà-vu in volatilen Zeiten

Aktienmarktperspektiven 2022 – Déjà-vu in volatilen Zeiten

28. März 2022
Die globalen Aktienmärkte haben sich im Jahr 2021 erneut weitgehend von ihrer freundlicheren Seite gezeigt. Die Verluste aus dem Pandemiejahr 2020 wurden aufgeholt und der Aufwärtstrend der letzten Dekade setzte sich fort. So verwundert es nicht, wenn sich viele Investoren fragen: Wie weit können Aktienmärkte noch laufen? Wie verarbeiten wir die aktuelle Marktkorrektur getrieben durch die Ukraine-Krise und ist diese vielleicht der Wendepunkt, um eine größere Konsolidierung zu beginnen?
Japanische Aktien im Aufwind

Japanische Aktien im Aufwind

28. März 2022
Ist das älteste Kaiserreich der Welt wieder einen intensiveren Blick wert? Experten von Columbia Threadneedle Investments bejahen diese Frage. Die Tokioter Börse hat sich trotz des Kriegs in der Ukraine, der die Volatilität an den Aktienmärkten in die Höhe getrieben hat, als sehr widerstandsfähig erwiesen. Der Grund dafür liegt in der geringen Verflechtung mit der russischen Wirtschaft, wie Daisuke Nomoto, Leiter für japanische Aktien bei Columbia Threadneedle Investments, in einem aktuellen Marktkommentar ausführt.
Geopolitik zwingt Anleger zum Umdenken

Geopolitik zwingt Anleger zum Umdenken

28. März 2022
Der Ukraine-Krieg ist ein echter geostrategischer “Game Changer”, der Anleger mit einer neuen Realität konfrontiert. Das Verhältnis zwischen dem Westen auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite wird sich nachhaltig verändern. Dabei droht nicht nur eine wirtschaftliche Entflechtung, sondern eine politische Bifurkation mit der Herausbildung neuer globaler Blöcke, die den Trend zur Deglobalisierung beschleunigt und verfestigt. Im Ernstfall kommt es zu einem neuen kalten Krieg, der Jahrzehnte andauern kann. Für Europa, das stark vom globalen Handel abhängt und politisch nicht mit einheitlicher Stimme spricht, ist diese Entwicklung eine strategische Gefahr und erfordert eine zeitnahe Kurskorrektur. Anderenfalls droht den europäischen Nationalstaaten die Zermürbung zwischen den neuen geopolitischen Fronten.
Ifo-Geschäftsklimaindex bricht ein

Ifo-Geschäftsklimaindex bricht ein

25. März 2022
Krieg und allgemeine Unsicherheit belasten. Das zeigt sich auch beim Ifo-Index. Das Geschäftsklima sank im März um 7,7 Punkte auf 90,8 Punkte. Das ist der stärkste Rückgang seit März 2020. Wie sich die Dinge innerhalb nur eines Monats doch ändern können. Nachdem sich im Januar und Februar noch Zuversicht breitgemacht hatte, überwiegt jetzt der Pessimismus. Vor allem die Erwartungen sind in den Keller gerutscht. Ein Großteil der Unternehmen blickt mit viel Skepsis in die nächsten Monate. Man kann es ihnen angesichts der jüngsten Entwicklungen kaum verdenken.
Welcher Impact steckt in Artikel 9 Produkten?

Welcher Impact steckt in Artikel 9 Produkten?

25. März 2022
Durch den Einzug von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage müssen Finanzmarktteilnehmer (FMT) zum Schutz der Endanlegenden seit März 2021 ihre Finanzprodukte nach der Offenlegungsverordnung (SFDR) in Artikel 6, 8 oder 9 Produkte kategorisieren. Die aktuelle Praxis, Artikel 9 Produkte undifferenziert als Impact-Produkte zu bezeichnen, kann jedoch in die Irre führen. Um Impact-Washing zu vermeiden, sollten Fondsanbieter zusätzlich die Unterscheidung zwischen wirkungskompatiblen und wirkungseffektiven Investitionen beachten und kommunizieren.
Chancenreiches Marktumfeld für Stockpicker

Chancenreiches Marktumfeld für Stockpicker

23. März 2022
Im Zuge der Corona-Pandemie kam es vermehrt zu Dividendenkürzungen. Das Bild hat sich nun wieder gewandelt. Über die Attraktivität von Ausschüttungen und die Champions in der zweiten Börsenreihe sprach INTELLIGENT INVESTORS mit Markus Herrmann, Fondsmanager der LOYS AG.
Stagflation – wiederholen sich die 1970er Jahre?

Stagflation – wiederholen sich die 1970er Jahre?

21. März 2022
Die kräftige Belebung der Wirtschaftsleistung wurde durch die raschen und beispiellosen geld- und fiskalpoliti-schen Maßnahmen nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie angetrieben. Versorgungsengpässe und steigende Energiepreise beschleunigten jedoch die weltweite Inflation. Die Kombination aus langsamerem Wachstum und Inflationsdruck hat zu der Vermutung geführt, dass die Weltwirtschaft vor einer Stagflation stehen könnte –ähnlich wie in den 1970er Jahren. Dr. Andrea Siviero, Investment Strategist bei ETHENEA Independent Investors S.A.,erklärt wie hoch die Chancen hierfür sind.
Die Fed startet Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung

Die Fed startet Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung

21. März 2022
Die Federal Reserve (Fed) hat auf der März-Sitzung die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben. Sie hat außerdem signalisiert, dass sie ihre Geldpolitik viel schneller straffen wird als nach der weltweiten Finanzkrise. Das Hauptaugenmerk der Fed liegt weiterhin darauf, die Inflation von ihrem historisch hohen Niveau zu senken. Dies vor dem Hintergrund eines starken Arbeitsmarktes und einer soliden Verbrauchernachfrage nach der weltweiten Pandemie. Seit dem Kurswechsel der Zentralbank Ende letzten Jahres haben sich der Arbeitsmarkt und die Inflation stärker als erwartet entwickelt. Wir sind der Ansicht, dass sich die Inflation ohne entschlossene politische Maßnahmen kaum verlangsamen wird. Die Teilnehmer des Teilnehmer des Federal Open Market Committee (FOMC)  haben sich zunehmend dieser Ansicht angeschlossen.
Notenbanken stehen vor echtem Zielkonflikt

Notenbanken stehen vor echtem Zielkonflikt

18. März 2022
Krieg, hohe Inflationsraten und Notenbanken, die irgendwie reagieren (müssen). Es ist eine sehr ungemütliche Zeit. INTELLIGENT INVESTORS im Kurzinterview mit Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.
Die nachhaltige Kapitalanlage wird dynamisch bleiben

Die nachhaltige Kapitalanlage wird dynamisch bleiben

18. März 2022
Der Gedanke des nachhaltigen Investierens ist nicht mehr aus den Köpfen zu bekommen. Zu wichtig und zu universell ist das Thema. Und der Blick zurück offenbart, dass es keineswegs neu ist. Vielleicht in der Dimension, das mag sein. Bereits 1987 wurde der Brundtland-Bericht veröffentlicht. Die II-Chefredaktion sprach mit drei renommierten Experten im ESG-Umfeld.
BNP Paribas AM lanciert ETFs auf Themen der Zukunft

BNP Paribas AM lanciert ETFs auf Themen der Zukunft

17. März 2022
BNP Paribas Asset Management legt thematische Indexfonds mit Schwerpunkt auf Medizintechnik („Med Tech“) und grüne Wasserstoffwirtschaft („Green hydrogen“) auf. Beide ETFs verfolgen einen ESG-Ansatz. Die beiden neuen Fonds, die seit dem 17. März 2022 an der Euronext Paris und im Handelssegment Xetra der Deutschen Börse notiert sind, erweitern die Palette der thematischen ESG-ETFs von BNPP AM, darunter Low Carbon, Circular Economy, Blue Economy, Green Real Estate und nachhaltige Infrastruktur.
Krieg belastet Konjunktur

Krieg belastet Konjunktur

15. März 2022
In der Finanzbranche ist der Pessimismus eingekehrt: Der ZEW-Index hat im Februar deutlich nachgegeben. Die etwa 300 befragten Finanzprofis beurteilen die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland als schlecht, und die Erwartungen für die zukünftige Entwicklung sind so stark abgestürzt wie noch nie in der Geschichte des ZEW. Angesichts der unsicheren Lage war zwar mit einem starken Rückgang zu rechnen, dass dieser gegenüber dem Vormonat allerdings so stark ausfällt, überrascht doch.
Mit Kraft gegen Abschwung

Mit Kraft gegen Abschwung

15. März 2022
Wohin steuert die chinesische Konjunktur? Die chinesische Industrieproduktion lag im Februar um 7,5% über dem Vorjahreswert, nach 9,6% zum Jahresende 2021 (Konsenserwartung: 4,0%). Auch die Entwicklung im Einzelhandel hat sich weniger verlangsamt als erwartet. Die Umsätze lagen 6,7% über Vorjahr, nach 12,5% im Dezember (Konsens: 3,0%). Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz, mit einer Analyse.
Ethenea — Lage am Energiemarkt verschlechtert sich weiter 

Ethenea — Lage am Energiemarkt verschlechtert sich weiter 

14. März 2022
Der europäische Strommarkt ist weiterhin in Aufruhr. Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei Ethenea Independent Investors S.A., gibt ein Update: 
Was die Fed-Zinserhöhungen für die US-Aktienmärkte bedeuten

Was die Fed-Zinserhöhungen für die US-Aktienmärkte bedeuten

9. März 2022
Empirisch betrachtet bringen Zinserhöhungen die US-Aktienmärkte allein nicht zum Einsturz. Wider Erwarten hatten sie zu Beginn des Zyklus im Schnitt sogar positive Effekte. Ist dieses Mal eine ähnliche Entwicklung zu erwarten?
Ölpreis steigt unaufhörlich

Ölpreis steigt unaufhörlich

8. März 2022
Der Krieg geht in die nächste Woche. Nun erwägt die USA den Stopp aller Ölimporte aus Russland. Die EU zeigt sich diesbezüglich noch eher verhalten. Derweil klettert der Ölpreis weiter ungebremst in die Höhe. Seema Shah, Chief Strategist bei Principal Global Investors, kommentiert.
Europa setzt auf Wasserstoffenergie

Europa setzt auf Wasserstoffenergie

7. März 2022
Der Krieg in der Ukraine, steigende Gaspreise, Pleite gegangene Energieversorger und horrende Energierechnungen für die Verbraucher — die Energiekrise in Europa ist unerbittlich. Im Moment spricht alles für eine Beschleunigung der Energiewende.
Starkes Wachstum bei ETFs, insbesondere mit ESG-Bezug

Starkes Wachstum bei ETFs, insbesondere mit ESG-Bezug

3. März 2022
m vergangenen Jahr verzeichneten die ETF-Ströme in Europa ein weiteres Rekordergebnis: Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 195,3 Mrd. USD — ein deutlicher Anstieg gegenüber den 113 Mrd. USD im Jahr 2020 -, während das verwaltete Vermögen (AUM) die Marke von 1,6 Billionen USD überstieg. Insbesondere Deutschland verzeichnete ein beträchtliches Wachstum und wurde mit einem Marktanteil von 27 % (432 Mrd. USD) zum größten Markt für ETF-Anleger, laut einer Studie von Blackwater Search and Advisory vor Großbritannien (400 Mrd. USD) und Italien (224 Mrd. USD).
SWIFT-Ausschluss: “Hoffentlich kommt es zu einem Bank Run”

SWIFT-Ausschluss: “Hoffentlich kommt es zu einem Bank Run”

1. März 2022
Die westlichen Industrienationen haben beschlossen, eine Reihe russischer Banken vom internationalen Zahlungsverkehrsnetzwerk SWIFT auszuschließen. Was das wirtschaftlich bedeutet, erklärt Georg von Wallwitz, Gründer und Lead Portfoliomanager der Fondsgesellschaft Eyb & Wallwitz.
Russische Zentralbank mit massiver Zinserhöhung

Russische Zentralbank mit massiver Zinserhöhung

28. Februar 2022
Russland befindet sich mehr denn je in der Isolation. Die Währung kollabiert, die Zentralbank versucht gegenzusteuern. Der Leitzins liegt jetzt bei 20 Prozent.
Nuveen: Abverkauf an den Märkten wird anhalten

Nuveen: Abverkauf an den Märkten wird anhalten

28. Februar 2022
Die militärische Eskalation in der Ukraine dürfte dem Investment-Manager Nuveen zufolge anhaltende Auswirkungen auf Inflation, Wachstum, Energiepreise und Kapitalmärkte haben. Zwar seien keine größeren Folgen für das globale Wirtschaftswachstum zu befürchten. „Aber Störungen in den Lieferketten, Sanktionen und höhere Energiepreise könnten einige Regionen und Branchen unter Druck setzen“, schreibt das Global Investment Committee von Nuveen in einem aktuellen Kommentar.
Der Krieg und die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

Der Krieg und die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

25. Februar 2022
Die Weltwirtschaft befindet sich an einem besonders kritischen Scheideweg. Dank der außergewöhnlichen Unterstützung durch die politischen Entscheidungsträger in aller Welt konnte die Weltwirtschaft die pandemiebedingte Rezession im Jahr 2020 überwinden. Die wirtschaftliche Erholung verlief ungewöhnlich schnell und besonders stark, und der starke Anstieg der Gesamtnachfrage konnte nicht durch ein entsprechendes Angebot kompensiert werden.
Es herrscht Krieg und der DAX geht auf Tauchstation

Es herrscht Krieg und der DAX geht auf Tauchstation

24. Februar 2022
Nicht nur Europa, die Welt schaut auf die Geschehnisse in der Ukraine. Putin lässt keinen Zweifel aufkommen, dass er seiner Strategie treu bleibt und marschiert ein. Die Kapitalmärkte reagieren.

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