BIP weiter auf Schrumpfkurs

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in die Gänge. Im dritten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent geschrumpft. Nach einer Stagnation im zweiten Quartal verringerte sich die Wirtschaftsleistung somit das dritte Mal in Folge innerhalb eines Jahres.

Der Riese taumelt (etwas)

China war in den vergangenen Jahren bzw. zwei Jahrzehnten der Inbegriff des Wachstums. Nichts schien das Riesenreich zu erschüttern. Das Regime in Peking hatte alles im Griff. Mit Corona und der harten Gangart vor Ort haben sich die Vorzeichen (etwas) geändert. Das Wachstum schwächelt, andere südostasiatische Staaten holen auf. Ist das nur eine Momentaufnahme oder verstetigt sich dieser Trend?

Neu-Kalibrierung bei Anleihen sinnvoll

Tobams Co-CIO Axel Cabrol sieht einen Shift in der bisherigen Dynamik des Anleihemarktes, der eine Neu-Kalibrierung der Asset Allokation nahelegt. Mit welchen Schwerpunkten Anleger sich die besten Chancen auf Kapitalzuwachs und -erhalt sichern können, beantwortet Cabrol im monatlichen CIO View der französischen Quantboutique Tobam.

Es ist Zeit, Indien neu zu entdecken

Am 20. Mai war es auf den Tag genau 525 Jahre her, dass Vasco da Gama Indien erreichte. Da Gama erfüllte damit einen Auftrag des portugiesischen Königs Manuel I. Dieser hatte ihn auf die Reise geschickt mit dem Ziel, einen Seeweg nach Indien zu finden, um den Handel mit Gewürzen und anderen wertvollen Waren zu erleichtern. Die Portugiesen waren zwar nicht die ersten Europäer, die den Subkontinent erreichten, aber sie waren tatsächlich die ersten, die den Seeweg von Europa nach Indien über den Indischen Ozean entdeckten und nutzten. Diese Entdeckung ermöglichte es Portugal, einen Handelsstützpunkt in Indien zu errichten und das Geschäft mit Gewürzen und anderen Waren aufzubauen.

Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle

Es herrscht konjunkturelle Flaute in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt stagniert in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorquartal. Das belegt, dass sich die Dynamik über die vergangenen Quartale deutlich abgeschwächt hat. Das hat drei Gründe: Erstens hat der Nachfrageschub nach dem Ende der Pandemie an Kraft verloren. Zweitens hat der Wirtschaft der Gegenwind immer stärker ins Gesicht geblasen, da die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten den Haushalten vor allem wegen der Preissprünge bei Energie und Lebensmitteln zugesetzt haben. Und drittens haben die im letzten Jahr andauernden Sorgen vor Energieengpässen die Investitionstätigkeit der Unternehmen im ersten Quartal gedämpft.

Italien und die Krisen

Italien ist ein schönes Land. Gutes Essen, entspannte Leute und eine tolle, abwechslunsgreiche Landschaft. Wäre da nicht das Problem mit der Politik. Erneut steht eine Regierung vor dem Aus. Ministerpräsident Mario Draghi, von 2011 und 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank, wollte zurücktreten. Staatspräsident Sergio Mattarella lehnte ab. Die politische Zukunft Draghis steht in den Sternen.

Drittverwendungsfähigkeit ist für das Risikomanagement entscheidend

Mit Science & Technology Real Estate – Immobilien mit Nutzern aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung – wartet ein neues Segment innerhalb des Immobiliensektors mit stark wachsendem Investoreninteresse auf. Doch was macht dieses Segment aus? Was unterscheidet es von Büroimmobilien? Und worauf müssen Anleger bei ihren Investments achten? INTELLIGENT INVESTORS hat mit Dr. Thomas Kallenbrunnen, Managing Director des Investmentmanagers und Projektentwicklers GARBE Institutional Capital, über das Thema gesprochen. INTELLIGENT INVRESTORS: Wie definieren Sie Science...

ESG Standards: Artikel 9 und EU Green Deal zusammen denken

Am 26. Januar 2022 hielt Wirtschaftsminister Robert Habeck eine bemerkenswerte Grafik in die Kameras der versammelten Medienvertreter der Bundespressekonferenz. Sie ist im Jahreswirtschaftsbericht 2022 zu finden und zeigt zwei Kurven: Zum einen die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands zwischen 1990 und 2020, zum anderen die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im selben Zeitraum. Die beiden Kurven laufen keilförmig auseinander – während das BIP steigt, sinken die Emissionen Stück für Stück.

Vom risikobehafteten Umfeld profitiert

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Emerging Markets ist in der vergangenen Dekade im Durchschnitt um 4,0 % pro Jahr angestiegen. Damit lag es deutlich über dem der Industrieländer von 1,5 %. Dieser Trend dürfte sich im Großen und Ganzen fortsetzen. Neben China haben auch viele kleinere Länder eine Aufholjagd gestartet. Ein weiterer Fakt, der die Stärke der Emerging Markets verdeutlicht: 2010 kamen 68 % der Fortune-500-Unternehmen aus den G7-Ländern und 17 % aus den E20-Schwellenländern (Emerging Markets, EM). Ende 2020 lag der Anteil der E20-Unternehmen bei 34 %. Vor diesem Hintergrund sprach INTELLIGENT INVESTORS zu Mitte Juli mit Magda Branet, Deputy Head of Emerging Market Debt bei Candriam.

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