Lieferketten Krise: Unterbrechung sollte zu größerer Diversifizierung führen

Die Auswirkungen von Unterbrechungen der Lieferketten auf Unternehmen und Haushalte werden in der 1. Jahreshälfte 2022 wahrscheinlich weiterhin erheblich sein. Während die 2. Jahreshälfte eine gewisse Erleichterung bringen könnte, wenn China seine Null-COVID- und Stromrationierungspolitik lockert und der Arbeitskräftemangel in den USA nachlässt, haben Russlands Krieg in der Ukraine und die Sanktionen zu weiteren Unterbrechungen geführt.

Empira Group startet „EMPIRA Residential Invest US“-Fonds

Die Empira Group startet mit dem „EMPIRA Residential Invest US“ (ERI US) einen dedizierten US-Immobilienfonds nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung für institutionelle Investoren. Geplant ist ein Investmentvolumen von rund 600 Millionen US-Dollar bei einer jährlichen Rendite von 13,5 % (IRR). Der Fonds konzentriert sich auf US-Multifamily-Immobilien im US-Sunbelt in Großstädten und angrenzenden Ballungsgebieten in Arizona, Texas und Florida. Dabei wird eine Develop-and-Hold-Strategie verfolgt. Es werden baureife Grundstücke zur Errichtung von Wohnimmobilien erworben und die fertiggestellten Objekte langfristig im Portfolio gehalten. Alle Immobilienprojekte werden LEED-zertifiziert sein.

PIMCO: US-Inflationsdaten sorgen für unangenehme Überraschung

Die heutigen US-Inflationszahlen waren eine unangenehme Überraschung für den Markt. Die Problematik für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) besteht nicht nur im Ausmaß der Überraschung, sondern auch in ihrer Quelle. Die Messgrößen für die Mietinflation, die in der Regel mit dem zugrunde liegenden Inflationstrend übereinstimmen, stiegen deutlich stärker als erwartet.

TSO: Geldregen für die Investoren

TSO hat jüngst mehr als 35 Millionen US-Dollar an seine deutschen Anleger ausgeschüttet. Grundlage war neben der erfolgreichen laufenden Geschäftstätigkeit die profitable Veräußerung zweier Objekte in Florida und Georgia. Dank einer langfristig umsichtigen und konservativen Geschäftsplanung konnte TSO seit 2006 in jedem Quartal Ausschüttungen vornehmen. In den Jahren 2020, 2021 und 2022 wurden bisher mehr als 180 Millionen US-Dollar an die Investoren ausgezahlt.

USD/Euro Kurs: „Vorerst keine Erholung in Sicht“

Die Erholung der letzten Woche hat den Euro von seinen 5-Jahres-Tiefs befreit, wozu auch der hawkishe Ton der EZB beigetragen hat“, sagt Thomas Hempell, Head of Macro und Market Research bei Generali Investments. Kurzfristig sei jedoch noch nicht mit einer anhaltenden Entspannung zu rechnen. „Der Ukraine-Krieg schürt weiterhin geopolitische Unsicherheiten und Rezessionsrisiken – vor allem in Europa. Da die Inflation weltweit ansteigt und die Abriegelung Chinas das Wachstum abwürgt, begünstigt die politische Unsicherheit weiterhin den antizyklischen US-Dollar“, so Hempell.

Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

„Die Inflation wird bald, wenn nicht schon geschehen, ihren Höchststand erreichen und dann wieder sukzessive abflachen. Leider ist dies nicht das Hauptproblem für die Zentralbanken, sondern eher die Tatsache, dass die Lohnentwicklung auf den angespannten Arbeitsmärkten deutlich zugenommen hat. Dies ist insofern Anlass zur Sorge, als es letztlich die Lohnentwicklung ist, die im Laufe der Zeit zu einer anhaltenden Inflation führen kann. Die Zentralbanken müssen somit die Lohnentwicklung unter Kontrolle bekommen, um die Verankerung der Inflationserwartungen zu stützen. Die Zinssätze werden zur Inflationsbekämpfung und zur Stabilisierung der Inflationserwartungen so weit angehoben werden wie letztendlich nötig.

Ethenea: Inflation alarmiert EZB und Fed

Investoren rund um die Welt fragen sich zurzeit: Haben wir den Zenit der Inflation bereits erreicht? Die Antwort darauf ist nicht einfach, sagt Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei Ethenea Independent Investors S.A., „Sowohl die EZB als auch die Fed sind aktuell alarmiert. Denn sie müssen penibel auf die Inflationserwartung des Marktes achten – steigen diese, wären die Zentralbanken gezwungen, ihre Politik zu verschärfen“, sagt Dr. Schmidt.

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