Bitcoin stabil Trotz Golf-Spannungen und Quantenrisiken

Die Märkte erlebten eine turbulente Woche, da geopolitische Spannungen im Golf und steigende Inflation Öl, Anleihen und Aktien belasteten. Trotz dieser Belastungen haben sich Kryptowährungen stabil gezeigt, während Quantencomputing-Risiken zunehmend in den Fokus rücken. Wichtige Wirtschaftsdaten und die sich entwickelnde Situation im Nahen Osten könnten die Marktrichtung in den kommenden Wochen beeinflussen. Falsche Hoffnung im Golf: Märkte zwischen Hoffnung und Eskalation Die Woche wurde erneut von Ereignissen im Golf dominiert. Die Märkte stiegen zunächst in...

Ein guter Ausgangspunkt  für dieses Segment

Die Welt der Anleihen ist vielfältig. Skandinavische Hochzinsanleihen sind hierbei schon eine besondere Nische. Was sie besonders macht, zu den generellen Chancen dieses Segments und zur Performance des Fonds sprach die Chefredaktion Mitte Februar mit Daniel Herdt, Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management. INTELLIGENT INVESTORS: Herr Herdt, wir sprechen über skandinavische Anleihen. Die Länder im hohen Norden sind sehr heterogen. Wie lassen sie sich fassen? Daniel Herdt: Es stimmt, die Länder Skandinaviens sind sehr unterschiedlich. Wir...

Schwellenländer-Anleihen:  Jetzt zählen wieder die Erträge –  Duration wird zum Risiko

Festverzinsliche Wertpapiere sind mit Aufbruchstimmung und Widerstandsfähigkeit in das Jahr 2026 gestartet, wenn auch in einem komplexeren Umfeld. Das Wachstum hält an, die Inflation lässt ungleichmäßig nach, und die Zentralbanken senken weiterhin die Zinsen, wenn auch langsamer, obwohl der fiskalische Druck wieder zunimmt. Vor diesem Hintergrund geht es bei festverzinslichen Wertpapieren aus Schwellenländern zunehmend um Erträge, Diversifizierung und selektives Engagement in strukturellen Wachstumsthemen, darunter der globale Investitionszyklus, der durch Künstliche Intelligenz angetrieben wird. Insgesamt bleibt...

Anleihemarkt – Carry und Rolldown im Fokus

Zum Jahresauftakt sehen sich die Anleihemärkte mit einer vielschichtigen Ausgangslage konfrontiert. Nach deutlichen Bewegungen am langen Ende und einer spürbaren Versteilerung der Zinskurven rücken Strategien zur effizienten Nutzung des aktuellen Renditeumfelds in den Vordergrund. Dabei spielen Faktoren wie sinkende Inflationserwartungen, attraktive Realrenditen und die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs eine zentrale Rolle, erklärt John Petersen, Portfoliomanager von Eyb & Wallwitz.

Schwellenländeranleihen – Wie Trumps Rückkehr Chancen eröffnet

Schwellenländer reagieren auf die Rückkehr von Donald Trump, indem sie Maßnahmen zur Anpassung an Zölle und erhöhte Volatilität ergreifen. Dabei stellt sich die Frage, ob robuste Volkswirtschaften und attraktive Renditen im Jahr 2026 neue Anlagechancen eröffnen werden. Leo Morawiecki, Investment Specialist Fixed Income bei Aberdeen Investments, erläutert im folgenden Marktkommentar die aktuellen Treiber von Schwellenländeranleihen.

Fed ist mitten im Paradigmenwechsel

„Die Frage ist längst nicht mehr, ob sich das geldpolitische System der USA verändert, sondern wie schnell und welche Folgen dies für die Kapitalmärkte hat“, kommentiert Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A. „Fakt ist: Die Märkte handeln diese Veränderung bereits, lange bevor sie offen ausgesprochen wird.“

Zölle, Technologie und Wandel

Wachsende Spannungen zwischen drei makroökonomischen Kräften – Handelskonflikte, der Boom bei Investitionen in KI und Herausforderungen für Institutionen wie die Federal Reserve – könnten die bekannten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und deren Investitionen auf die Probe stellen, die Volatilität erhöhen und die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern sowohl in den USA als auch weltweit vergrößern. Das Wirtschaftswachstum war überraschend stabil, aber das dürfte sich ändern. Nachdem präventive Maßnahmen den globalen Handel und die Warenproduktion angekurbelt hatten, stehen viele Länder nun vor einem Übergang, da der Druck durch die Zölle zunimmt und ihre fiskalpolitische Flexibilität eingeschränkt ist. In den USA besteht das Hauptrisiko der Zölle unserer Ansicht nach nicht in einer Preisanpassung nach oben, sondern in einem möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Fed und andere Zentralbanken haben reichlich Spielraum für weitere Zinssenkungen. Die weltweiten Datentrends deuten auf eine schwächere Konjunkturphase hin, ehe in einigen Regionen gezielte fiskalische Anreize greifen. Gleichzeitig dürften die Investitionen in den Technologiesektor, insbesondere in den USA und China, weiter anhalten, was möglicherweise größere Auswirkungen auf die Produktivität und den Arbeitsmarkt haben wird.

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