Strategische Allokationen auf dem Prüfstand

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte findet ein stiller, aber tiefgreifender Umbruch statt. Der „amerikanische Exzeptionalismus“ an den Börsen schwächt sich ab. Nach einem zehn Jahre langen Anstieg, der sich auf niedrige Zinsen, überlegene Technologien und einen starken Dollar stützen konnte, werden nun Risse sichtbar. Seit Jahresbeginn verzeichnen US-Aktien, darunter insbesondere Titel von Large Caps, eine deutliche Underperformance (in Euro) im Vergleich zu den europäischen Märkten.

Mit langem Atem zu stetigem Wachstum

Die Phase, in der die Aktienmärkte von den Glorreichen Sieben dominiert wurden und in der die US-Aktienmärkte Europa und Asien in den Schatten stellten, ist vorüber. Europa bietet für Anleger wieder vielversprechende Möglichkeiten. Bei einem genaueren Blick ließen sich hier jedoch auch bereits in den von US-Tech-Werten dominierten Phasen Unternehmen mit starken globalen Geschäftsmodellen finden, die auch eine globale Marktführerschaft für sich beanspruchen können.

Konstruktiv für Nebenwerte gestimmt

Viele Investoren haben die großen Dickschiffe im Blick. Doch langfristig rentieren Aktien von Unternehmen aus der zweiten Reihe besser als Blue-Chip-Titel. Lorenzo Carcano, Co-Head des Teams Equities und als Portfoliomanager verantwortlich für die Investmentstrategie European Smaller Companies bei Metzler Asset Management, im exklusiven Interview.

Die nachhaltige Kapitalanlage wird dynamisch bleiben

Der Gedanke des nachhaltigen Investierens ist nicht mehr aus den Köpfen zu bekommen. Zu wichtig und zu universell ist das Thema. Und der Blick zurück offenbart, dass es keineswegs neu ist. Vielleicht in der Dimension, das mag sein. Bereits 1987 wurde der Brundtland-Bericht veröffentlicht. Die II-Chefredaktion sprach mit drei renommierten Experten im ESG-Umfeld.

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