Krypto — bitte keine Währung!

Ich weiß, es gibt unendlich viele Artikel zu diesem Thema, und wir haben uns bewusst stets zurückgehalten dies zu bewerten, da wir weder Experten für die Blockchain-Technologie noch für die New-Age-Psychologie der Anhänger sind und somit keinerlei Mehrwert in unseren Worten gelegen hätte. Aber lassen Sie mich heute dennoch einen grundlegenden Gedanken ausführen, der aufzeigen soll, warum Währungen mit begrenztem Vorkommen, was ja als eine wesentliche Stärke des Bitcoin gefeiert wird, zwangsläufig systemische Probleme heraufbeschwören – fernab jedweder Energiebilanz oder Technologiedebatte.

Ist Bitcoin digitales Gold?

Der Präsident der Federal Reserve Jerome Powell beschrieb Bitcoin kürzlich als „im Wesentlichen ein Ersatz für Gold und nicht für den US-Dollar“. Dieser Vergleich sorgte für Aufsehen. Denn in derselben Erklärung wies er darauf hin, dass sich Bitcoin aufgrund seiner Volatilität nicht als Wertaufbewahrungsmittel eignet. Wie kann also Bitcoin als Ersatz für Gold angesehen werden, wenn sich das Edelmetall seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel etablieren konnte? Welche Schlussfolgerungen können Investoren ziehen? Ist die Implikation, dass Gold kein Wertaufbewahrungsmittel ist? Ist die Ansicht richtig, dass der Dollar als Wertaufbewahrungsmittel angesehen werden sollte, auch wenn er das M1 aufbläht?

Bitcoin im Auf und Ab

An den Kryptowährungen spalten sich die Geister. Mit der rasanten Abwärtsbewegung der vergangenen Wochen traten kritische Stimmen vermehrt in den Vordergrund. Und auch die EZB positionierte sich in Äußerungen eher pessimistisch, was den Bitcoin betrifft. Die DZ Bank legt in einer aktuellen Stellungnahme eine ausgewogenere Meinung dar.

VanEck erweitert Krypto-Angebot mit Ethereum-ETN

VanEck listet heute den VanEck Vectors Ethereum ETN an der Deutschen Börse Xetra. Nach dem im November 2020 gestarteten VanEck Vectors Bitcoin ETN ist dies bereits das zweite börsengehandelte Kryptowährung-Produkt von VanEck. Damit können Anleger bei einer Gesamtkostenquote von einem Prozent börsengehandelt an der Entwicklung von Ethereum teilhaben, ohne diese tatsächlich selbst kaufen zu müssen.

Rendite mit futuristischem Hype

Das Thema Kryptowährungen hat im Laufe der vergangenen Jahre an Bedeutung gewonnen. Der Niedrigzins und volatile Märkte sind für manche Sorgenfalte verantwortlich und bedingen, dass digitale Assets künftig auch vermehrt in institutionellen Portfolios zu sehen sein werden. Hauck & Aufhäuser hat gemeinsam mit dem FinTech Kapilendo einen Kryptofonds aufgelegt. INTELLIGENT INVESTORS sprach hierzu mit Patrick Karb, Geschäftsführer von Hauck & Aufhäuser Innovative Capital (HAIC).

Hoch, höher, am höchsten

Knapp 38.000 Euro (!) ist ein Bitcoin wert. Unfassbar, oder? Anfang dieser Woche kündigte Tesla an, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert zu haben und künftig Zahlungen mit Kryptowährungen anzubieten. Mastercard will nun nachziehen. Bringt das dem Bitcoin erneut Rückenwind?

Der letzte Tanz – wenn die Musik noch spielt …

Das Jahr 2020 war unter allen Gesichtspunkten einmalig und in gewissen Teilen beinahe verrückt. Die Märkte kollabierten innerhalb von vier Wochen und stiegen seit April zu neuen Höchstständen. Ein Großteil dieser Bewegung ist durch die Zentralbankpolitik und die Fiskalpakete der Regierungen zu erklären. Die positiven Impfstoff-Meldungen haben diese Entwicklung unterstützt. Allerdings haben sich die Kapitalmärkte von der Realwirtschaft in den vergangenen zwölf Monaten komplett entkoppelt und sind diversen Entwicklungen vorweggelaufen.

Der Markt reift, ist aber hoch spekulativ

Die jüngste Preisexplosion des Bitcoins hat viele Investoren hellhörig gemacht. Sogar große Boulevardzeitungen sahen sich veranlasst, Privatanlegern Tipps für den Kauf von Bitcoin & Co zu geben. Immerhin hatte sich der Kurs des Bitcoins innerhalb eines Jahres zwischenzeitlich beinahe vervierfacht. Zum übereilten Einstieg sollte das aber niemanden verleiten.

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