Die Inflation in der Eurozone dürfte erst Anfang 2023 ihren Höhepunkt erreichen, erwartet Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. Insbesondere das Vereinigte Königreich könnte mit hohen Teuerungsraten zu kämpfen haben.
Die Inflation in der Eurozone dürfte erst Anfang 2023 ihren Höhepunkt erreichen, erwartet Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. Insbesondere das Vereinigte Königreich könnte mit hohen Teuerungsraten zu kämpfen haben.
Modupe Adegbembo, G7-Ökonomin bei AXA Investment Managers, hat sich Ende vergangener Woche zu den neuesten Wirtschaftsdaten für das Vereinigte Königreich geäußert.
Der Veränderungen auf der politischen Bühne Großbritanniens wirken sich kaum auf die Märkte aus, wie Craig Adey und James Thorne, Portfoliomanager von Columbia Threadneedle Investments, in einer aktuellen Analyse zum Ausblick für britische Small Caps feststellen. In einem Umfeld mit hoher Inflation dürften Aktien mit Qualitätswachstum, die mit Gewinnwachstum punkten können, den Markt bewegen. Das macht das britische Small-Cap-Universum zu einem attraktiven Anlageziel, um sich für die langfristige Erholungsbewegung zu positionieren, schreiben die Portfoliomanager von Columbia Threadneedle in einer aktuellen Marktanalyse.
Die regierende Conservative Party war 2016 in der Frage gespalten, ob sie den Brexit überhaupt anstreben sollte (der damalige Premierminister David Cameron hatte sich für den Verbleib ausgesprochen). Nach dem Referendum nahm die Spaltung innerhalb der Partei noch weiter zu, nachdem es Johnson mit der beträchtlichen Unterstützung des Brexit-Arms der Partei gelungen war, Camerons Nachfolgerin Theresa May zu stürzen. May hatte versucht, einen weniger harten Brexit vorzuschlagen als den, der schließlich unterzeichnet wurde. In diesem Sommer werden diese Spaltungen wohl wieder deutlich zutage treten.
Die Briten sind immer wieder für eine Überraschung gut. Dass Premierminister aus dem Amt gekegelt werden, ließe sich in dieser Form hierzulande nicht denken. Boris Johnson, vormals Journalist und amtierender Premier der Konservativen Partei, muss nun den Rückzug antreten. Es war wohl ein Skandal zuviel, der ihm das Amt kostete.
Der Brexit war/ist für die britische Wirtschaft eine Zäsur. Doch wie steht der britische Immobilienmarkt in 2021 da? Die Redaktion von INTELLIGENT INVESTORS hatte die Gelegenheit eines Gesprächs mit Kim Politzer, Director of Research, European Real Estate bei Fidelity International. INTELLIGENT INVESTORS: Die britische Wirtschaft hat unter der Pandemie arg gelitten. Erstaunlicherweise zeigte sich der Immobiliensektor äußerst robust. Welche Gründe lassen sich hierfür anführen, Mrs. Politzer? Kim Politzer: Immobilienmärkte reagieren in der Regel sehr viel...
Grüne Investments sind en vogue. Das trifft auch auf grüne Anleihen zu. Nach und nach entwickelt sich eine zunehmend etablierte neue Anlageklasse. Chris Iggo, CIO Core Investments bei AXA Investment Managers, kommentiert die Entwicklung.
Die Märkte sind in Lauerstellung: Dennoch zeigt die Eurozone im Vergleich mit den USA und Groß-Britannien ein überdurchschnittliches Wachstum – und die grüne Wende will bepreist werden...
Edmond de Rothschild Real Estate Investment Management (REIM) hat bei neuen Closings 155 Millionen Pfund Eigenkapital für seine britischen Wohninvestmentfonds eingeworben. Der Edmond de Rothschild Residential Investment Fund UK, der in erschwingliche Mietwohnungen im Private Rented Sector (PRS) investiert, hat bei seinem zweiten Closing 135 Millionen Pfund von europäischen institutionellen Investoren erhalten.
Laut der ersten Veröffentlichung des Janus Henderson Sovereign Debt Index nahmen 2020 Staaten weltweit Schulden auf, die einem Volumen von acht Jahren entsprechen, um die globale Pandemie zu bekämpfen, und erhöhten ihre Schulden um mehr als ein Sechstel (17,4%). Da acht von zehn Staaten im Index in eine Rezession rutschten, stockten die Regierungen ihre Haushaltskasse um 9,3 Billionen US-Dollar auf. Dies entspricht einem Siebtel (14,8 %) des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, ein höherer Betrag als zur Stützung der Wirtschaft nach der globalen Finanzkrise erforderlich war. Die weltweite Staatsverschuldung erreichte zum Jahresende einen Rekordwert von 62,5 Billionen US-Dollar, fast das Vierfache der Summe von 1995 (+273 %) und umgerechnet 13.050 US-Dollar pro Person.