Fed-Sorgen stützen Gold und Silber

Das US-Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen die Fed eingeleitet – Gold und Silber reagierten positiv und stiegen am Montagmorgen um 1,5 % bzw. 5 %. Die Einmischung der Regierung in die Fed sei 2026 ein bullischer Faktor für Edelmetalle, stellt Carsten Menke fest, Head Next Generation Research bei Julius Bär:

“Anleihen in Schwachwährungen wie Dollar und Euro meiden“

Reichmuth & Co. ehmen für die Anlageberatung die geopolitische Lage und die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte in den Blick. Ein Aspekt sind die zu erwartenden Auswirkungen der steigenden Staatsverschuldung auf Zinsen und Inflation in den USA und Europa. Reichmuth erwartet eine starke Verschiebung von Kapital in die Heimatmärkte Europas und legt den Fokus auf Substanzwerte, die für die notwendigen Investitionsvorhaben produzieren. 

Weltweite Goldnachfrage erreicht einen Rekordwert

Der Bericht „Q3 2024 Gold Demand Trends“[1]des World Gold Council zeigt, dass die gesamte Goldnachfrage im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 1.313 Tonnen (t) im dritten Quartal in Folge steigt, was einen neuen Rekord darstellt. Die Gesamtnachfrage überstieg zum ersten Mal in der Geschichte die 100-Milliarden-Dollar-Grenze, unterstützt durch starke Investitionen in einem Umfeld von Preisen in Rekordhöhen.

Gold und Silber mit Rückenwind

Der Goldpreis notierte Ende Februar bei 2.044,40 US-Dollar und lag damit um 0,23 Prozent höher als im Vormonat. Auch der Silberpreis beendete den Monat mit 22,71 US-Dollar und schloss damit um 1,1 Prozent höher als im Vormonat. „Gold und Silber blieben wie in den Vormonaten insgesamt stabil. Anders verlief jedoch die Entwicklung bei den Minenaktien: „Diese wiesen im Monat Februar eine sehr schwache Performance auf“, so der Experte Martin Siegel.

Uneinheitliches Bild bei Edelmetallen

„Der Goldpreis bleibt wie in den Vormonaten insgesamt stabil, während sich Silber deutlich schwächer entwickelte. Auch die Minenaktien wiesen im Monat Januar eine sehr schwache Performance auf. „Die Divergenz ist mittlerweile so groß geworden, dass man entweder mit einem Rückgang des Goldpreises oder einem sprunghaften Anstieg der Goldminenaktien rechnen kann“, so der Experte Martin Siegel.

Neue Höchststände bei Gold?

Wie geht es 2022 weiter mit den Edelmetallen? Nach einem eher durchwachsenen Jahr 2021 stellen sich viele Investoren diese Frage. Benjamin Louvet, Fondsmanager OFI Financial Investment Precious Metals bei OFI Asset Management, sieht positive Signale für steigende Notierungen bei Gold und Silber. 

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