Umfrage: Allokationen bezüglich anziehender Inflationen werden zunehmen

Institutionelle Investoren und Vermögensverwalter bereiten sich darauf vor, ihre Engagements im Bereich der strategischen Assetallokation hinsichtlich anziehender Inflationsraten auszubauen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Fixed Income ETF-Anbieter Tabula Investment Management Limited („Tabula“) unter 100 institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern in Auftrag gegeben hat. Die befragten Investoren stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Großbritannien und verantworten insgesamt fast 100 Mrd. US-Dollar.
27. September 2021
Strategie - Foto: whyframeshot

Institutionelle Investoren und Vermögensverwalter bereiten sich darauf vor, ihre Engagements im Bereich der strategischen Assetallokation hinsichtlich anziehender Inflationsraten auszubauen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Fixed Income ETF-Anbieter Tabula Investment Management Limited („Tabula“) unter 100 institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern in Auftrag gegeben hat. Die befragten Investoren stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Großbritannien und verantworten insgesamt fast 100 Mrd. US-Dollar.

Die Umfrage ergab, dass etwa 95% dieser Investoren bereits in Strategien engagiert sind, die von steigenden oder zumindest höher als erwarteten Inflationsraten profitieren, oftmals als Absicherungsstrategien im Kontext der Aufstellung des gesamten Portfolios. Ca. 90% der Investoren bereiten sich darauf vor, Ihre Engagements in solchen Produkten auszubauen. Speziell erwarten etwa 70% der Investoren, ihre Bestände an inflationsgeschützten Instrumenten — sowohl im Bereich von Einzeltiteln als auch über entsprechende Fonds – aufzustocken; 36% gehen sogar von signifikanten Umschichtungen innerhalb der Portfolien aus.

 

Asset class Anteil der professionellen Investoren, die ihre Engagements in Instrumenten erhöhen möchten, die sich bei steigenden oder höher als erwarteten Inflationsraten positiv entwickeln sollten
Inflationsgeschützte Anleihen und Instrumente in Form von ETPs 52%
Aktien 48%
Inflationsgeschützte Anleihen 44%
Entsprechende Sektor-Allokation 34%
Gold 29%
Breiter Korb an Rohstoffen 17%

 

„Wir haben weltweit eine etwa 30 Jahre anhaltende Phase von im Trend sinkenden Inflationsraten erlebt. Dies ist vor allem auf die disinflationären Effekte zurückzuführen, die davon ausgingen, dass Länder wie China oder in der jüngeren Vergangenheit Vietman und Indonesien mit ihren niedrigen Löhnen in den globalen Arbeitsmarkt eingetreten sind. Jetzt aber gibt es Anzeichen dafür, dass sich dieser Trend umkehren könnte. In Kombination mit Themen wie “near-shoring”, sprich Wertschöpfungsketten „nach Hause zu holen“, spricht dies dafür, dass die aktuell hohen Inflationsraten weniger transitorisch bzw. vorübergehend sein könnten als weithin erwartet“, sagt Michael John Lytle, CEO von Tabula. „Professionelle Anleger erkennen zunehmend die Gefahr und nehmen dies zum Anlass, die von ihnen verwalteten Portfolien hinsichtlich hartnäckiger hoher Inflation wetterfest zu machen.“

Der Tabula US Enhanced Inflation UCITS ETF ist der einzige ETF, der gleichzeitig ein Engagement bereitstellt, welches dem Investor Zugang sowohl zu realisierter Inflation (über die inflationsgeschützten US-Staatsanleihen (TIPS)) als auch zu erwarteter Inflation (der ETF profitiert von steigenden Inflationserwartungen) ermöglicht. Mit einem Volumen von etwa 100 Mio. US-Dollar kommt der Fonds für eine wachsende Anzahl an Investoren als Anlageinstrument in Frage; er kann an den gängigen Börsen Europas erworben werden.

Ein Instrument, das einen solchen „2‑für‑1 Ansatz“ beim Thema Inflation ermöglicht, wird von 47% der befragten Investoren als „sehr attraktiv“ eingestuft, 51% finden es „attraktiv“. (ah)

Foto: © whyframeshot — stock.adobe.com

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