Goldnachfrage steigt 2022 auf höchsten Wert seit zehn Jahren

Der jüngste Bericht zur Entwicklung der Goldnachfrage (Gold Demand Trends Report) des World Gold Council zeigt, dass die jährliche Goldnachfrage (ohne OTC) im Jahr 2022 im Jahresvergleich um 18 % gestiegen ist und damit 4.741 Tonnen erreicht hat – der höchste Jahresbetrag seit 2011. Intensiviert durch eine Rekordnachfrage im vierten Quartal, wurde die Goldnachfrage durch kräftige Zentralbankkäufe und anhaltend starke Einzelhandelsinvestitionen gefördert.

Neuberger Berman: Kommt bei Aktien jetzt der Tag der Wahrheit?

Wann kommt der Abschwung bei Aktien? Eine Frage, die bereits seit mehreren Monaten im Raum steht. Klar ist, dass das schwächelnde Wirtschaftswachstum mittelfristig auf die Kurse drücken wird. Im Januar war von einem Abwärtstrend noch nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil schien die Rallye zum Jahresende Schwung für das neue Jahr mitzugeben. Das lag auch an einigen Positivfaktoren, wie etwa die abschwächende Inflation. Nach dem Produzentenpreisindex sind die Erzeugerpreise in den USA so stark gefallen wie seit dem Höhepunkt der Pandemie nicht mehr. Auch aus Europa gibt es positive Signale: So haben sich allein im Dezember die Preise für Erdgas, einer der Haupttreiber der Inflation, halbiert. Einsparmaßnahmen, Erfolg beim Umstieg auf alternative Energiequellen und vor allem des bislang milden Winters sei Dank.

Positiver Trend bei Gold

Einiges, was im Jahr 2022 gegen Gold sprach, hat sich mit dem Jahreswechsel zum Positiven gewendet“, sagt Joe Foster, Portfoliomanager und Goldstratege bei VanEck, in seinem aktuellen Goldkommentar. Die Inflation erreichte etwa Mitte des Jahres ihren Höhepunkt und scheint nun zu sinken. Viele Einzelhändler und Hersteller hatten aufgeblähte Lagerbestände und Häfen, Eisenbahnen und Paketlieferwagen haben nun freie Kapazitäten. Dies veranlasste die Fed, ihre Zinserhöhungen im Dezember zu reduzieren, wobei weitere Reduzierungen oder Pausen im Jahr 2023 wahrscheinlich sind.

US-Konsum geht die Luft aus

In den USA haben die Haushalte ihre Konsumnachfrage im Dezember verringert. Die Umsätze im Einzelhandel sind zum Vormonat um 1,1 % gesunken. Nur zu einem kleinen Teil ist die Entwicklung mit Preisrückgängen zu erklären. Denn auch in realer Rechnung stand ein deutliches Minus zu Buche. Die Daten signalisieren, dass dem US-Konsum schrittweise die Luft ausgeht. Die FED dürfte sich in ihrem Kurs bestätigt sehen, erklärt Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.

Umfrage: Geopolitische Spannungen, Inflation und steigende Zinsen im Fokus von Investmentprofis

Aktien bleiben der Kernbestandteil für Kundenportfolios, Deutschland steuert auf eine Rezession zu und geopolitischen Spannungen sind die größte Gefahr für 2023. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Umfrage von Universal Investment, an der dieses Mal rund 50 Vermögensverwalter teilnahmen. Inflation, steigende Zinsen und die Energiekrise verstärken die Herausforderungen. Aber die Befragten sehen auch große Chancen bei der Entwicklung des DAX, bei Themeninvestments rund um Pharma, Technologie und Klima und der Entwicklung der Schwellenmärkte.

Wohin steuert die Weltwirtschaft 2023?

Wird 2023 Besserung bringen? Oder kommt der große Wirtschaftskollaps? Dr. Andrea Siviero, Investment Strategist bei ETHENEA Independent Investors S.A. geht in seinem Ausblick davon aus, dass die globale Gesamtinflation im neuen Jahr wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichen wird. „Ein erhöhter Preisdruck ist nach wie vor die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft“, findet er.

Eine Neubewertung von gewerblichen Immobilien ist unabdingbar

COVID-19, Krieg in Europa, Inflation, steigende Zinsen, knappe und teure Energie, Klimawandel: Historisch betrachtet gab es in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg keine ähnliche Konstellation an multiplen Faktoren, die gleichzeitig auf den Immobilienmarkt einwirken und die eine Neubewertung der Assetklasse gewerblicher Immobilien unabdingbar machen. Der folgende Beitrag betrachtet die exogenen Faktoren, die für eine Bewertung von Immobilen maßgeblich sind.

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