Umfrage zeigt starkes Investoreninteresse an Real Assets

Das Interesse institutioneller Investoren am Thema Infrastruktur nimmt deutlich zu, während Immobilien weiterhin eine wichtige Assetklasse für die institutionelle Kapitalanlage in Fonds bleiben. Bei der Auswahl von Investments sind Sicherheit und Nachhaltigkeit wesentliche Kriterien. Dies sind einige zentrale Ergebnisse der diesjährigen Investorenumfrage der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL), an der sich insgesamt 71 Unternehmen beteiligt haben. Befragt wurden Sparkassen, Banken, Versicherungen, Versorgungswerke, Stiftungen sowie Family Offices.

Das richtige Dach für das Real-Assets-Portfolio

Institutionelle Investoren stehen nach dem Ende der Niedrigzinsphase vor der Aufgabe, Stabilität und Resilienz in ihre Anlagen in Immobilien und anderen Alternatives zu bringen. Ziel ist es, die Anlagen nicht nur effizienter zu verwalten, sondern auch gegen Marktschwankungen abzusichern. Dieses Bedürfnis lässt sich mit dem Multi Manager Business bedienen, das Assets in Master- oder Dachfonds bündelt. Das Modell bietet das Potenzial, Portfolien resilienter, effizienter und nachhaltiger zu strukturieren.

Sachwerte gehören zu jeder ausgewogenen Asset Allocation

Inflation und Zinswende, geopolitische Spannungen und Kriege, technologische Disruptionen und ökologische Transformation – die Welt ist im Wandel und die Kapitalmärkte sind volatil. Klassische Anlagestrategien erfordern häufiges Nachjustieren. Doch wer sein Vermögen langfristig entwickeln will, sollte sich nicht allzu sehr von kurzfristigen Entwicklungen treiben lassen. Stattdessen gilt es, eine strategische Asset Allocation aus möglichst vielen unterschiedlichen Assetklassen aufzubauen – und dazu sollten immer auch Sachwerte wie Immobilien oder Private Equity gehören, die die Rolle des Stabilitätsankers im Portfolio spielen.

Studie: Investitionen in Sachwerte bleiben Maß der Dinge

Aviva Investors veröffentlicht die Ergebnisse ihrer bereits sechsten Real Assets Studie. Laut Studienergebnissen erwarten mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der beitragsorientierten Pensionsfonds (DC Fonds), dass sie in den nächsten zwei Jahren ihre Allokation in Sachwerte erhöhen werden. Im Vorjahr waren es noch 51 Prozent, so das Ergebnis der sechsten Real Assets Studie von Aviva Investors.

“Next Generation” übernimmt Führung bei KGAL

Die KGAL-Gruppe verpasst sich eine neue Führungsstruktur. Eine Doppelspitze (Co-CEO) bestehend aus Florian Martin und André Zücker leitet ab dem Jahresbegoinn 2024 die Geschicke des Unternehmens. Zudem steht eine Neuorganisation ihrer Assetklassen Real Estate, Sustainable Infrastructure und Aviation an. Zugleich löst die KGAL mit „Next Generation“ Grenzen zwischen ihren Assetklassen auf, stärkt dadurch die Vernetzung, hebt Synergien und baut Kompetenzen weiter aus.

Franklin Real Asset Advisors stärkt sein EMEA-Immobilienteam

Franklin Templeton verstärkt seine Immobilienplattform Franklin Real Asset Advisors (FRAA) mit zwei Neueinstellungen. Alexander J. Krause ist als Head of Institutional Real Estate Sales DACH für den Vertrieb in der deutschsprachigen Region verantwortlich. Sonja Lützkendorf wurde als Investor Relations Support Manager für das FRAA-Team in EMEA verpflichtet. Beide verstärken das Team in Frankfurt und werden sich in erster Linie auf die Impact-Investing-Strategie der FRAA für Social-Infrastructure konzentrieren und an Gaston Brandes, Geschäftsführer der FRAA, berichten.

Bei Investitionen in Real Assets zeichnen sich drei große Trends ab

Sachwerte (auf Englisch: Real Assets) haben im Laufe der vergangenen Jahre einen steigenden Zulauf vonseiten institutioneller Investoren erfahren. Gründe dafür sind vor allem die Möglichkeiten zur Diversifikation, ansprechende Renditen und der Einsatz als Inflationsschutz. Dies trägt dazu bei, dass immer mehr institutionelle Anleger in Real Assets investieren. Da die genannten Treiber auch weiterhin intakt sind, sollte die Nachfrage stark bleiben. Dabei zeichnen sich drei große Trends ab, welche die Entwicklung der Anlageklasse auch künftig prägen dürften.

Institutionelle gehen zunehmend mit Netto-Null-Zielen konform

Global agierende institutionelle Investoren haben in den letzten zwölf Monaten ihre Ambitionen zur Umsetzung von Netto-Null-Verpflichtungen in ihren Portfolios deutlich erhöht, wobei sie sich zunehmend der Herausforderungen bei der Erreichung dieser Ziele bewusst sind. Das zeigt die jüngste Ausgabe der Aviva Investors Real Assets Study, eine jährliche Umfrage von Aviva Investors. Die Umfrageergebnisse basieren auf den Antworten von über 1.100 Entscheidungsträgern bei globalen Versicherern und Pensionsfonds, deren kulminiertes verwaltetes Vermögen mehr als zwei Billionen Euro beträgt.

Instis greifen weiter verstärkt zu Real Assets

Wie die Erzielung von vernünftigen Renditen über Anlagen mit regelmäßigen Ausschüttungen gelingt, bleibt auf absehbare Zeit eine der großen Sorgen von institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum. „Vor diesem Hintergrund wurden Real Assets in der ersten Jahreshälfte weiterhin stark nachgefragt“, beobachtet Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK.

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