Nachhaltiger Gesundheitsfonds von HSBC AM

HSBC AM bringt mit dem HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund seinen ersten Gesundheitsfonds mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Impact Investing auf den Markt. Gemanagt wird der Fonds von Dr. Nathalie Flury und Dr. Michael Schröter, Co-Heads of Sustainable Healthcare Equity.
29. Juli 2021
Gesundheit - Foto: sdecoret

HSBC AM bringt mit dem HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund seinen ersten Gesundheitsfonds mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Impact Investing auf den Markt. Gemanagt wird der Fonds von Dr. Nathalie Flury und Dr. Michael Schröter, Co-Heads of Sustainable Healthcare Equity.

Ausgerichtet ist der Fonds auf das dritte Ziel der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung: Gesundheit und Wohlergehen. Der HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund wird dafür vollständig ESG-integriert sein und in eine Auswahl von 35–40 mittelgroße Unternehmen langfristig investieren, die insbesondere den klinischen Nutzen und die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen im Fokus haben und so dazu beitragen, medizinische Versorgung erschwinglicher zu machen.

Dr. Nathalie Flury und Dr. Michael Schröter, Fondsmanager des HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund: „Das aktuelle Modell der Gesundheitsversorgung ist nicht nachhaltig. Neben Industrie und Investoren beeinflusst das auch die Versorgung von Patienten negativ. Der Fonds zielt darauf ab, diese Ungleichheit zu adressieren und in Unternehmen zu investieren, die durch neue Behandlungsmöglichkeiten, Technologien und innovative Geschäftsmodelle andere Ansätze bieten.“

In vielen Märkten steigen die Ausgaben für das Gesundheitswesen schneller als das Bruttoinlandprodukt (BIP) wächst. Das belastet weltweit Gesundheitssysteme und schränkt für viele Menschen den Zugang zu medizinischer Versorgung ein. Im Jahr 2018 erreichten die weltweiten Ausgaben für das Gesundheitswesen 8,3 Billionen US-Dollar oder rund zehn Prozent des globalen BIP. In den USA, auf die fast die Hälfte (42 %) der weltweiten Gesundheitsausgaben entfallen, werden die Gesamtausgaben allein in den nächsten acht Jahren voraussichtlich um über 50 Prozent steigen.

Investitionen in Unternehmen, die sich auf Innovationen im Gesundheitswesen konzentrieren, können die Gesamtkosten für alle Beteiligten im System senken (siehe nachfolgende Auflistung). Dazu können Firmen, die neue Behandlungsmethoden, Geräte, Mittel zur Diagnostik, digitale Gesundheitsdienste und Dienstleistungen entwickeln, ihren Teil beitragen. (ah)

Foto: sdecoret — stock.adobe.com

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