Alternative InvestmentsHighlightImmobilienkonzepte der modernen Art

Immobilien sind weiterhin hoch in der Investorengunst. Ob nun privater oder institutioneller Anleger, Immobilienkonzepte können eine sinnvolle Bereicherung im diversifizierten Portfolio sein. Um sich allerdings vom Gros der Anbieter abzuheben, müssen die Immobilien-Anbieter beispielsweise durch Kreativität, Einfallsreichtum oder Ideen abseits des Mainstreams überzeugen. Das Coros Team (vormals Commodus) geht diesen Weg. INTELLIGENT INVESTORS im Gespräch mit den Verantwortlichen.
4. Juni 2021
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Immobilien sind weiterhin hoch in der Investorengunst. Ob nun privater oder institutioneller Anleger, Immobilienkonzepte können eine sinnvolle Bereicherung im diversifizierten Portfolio sein. Um sich allerdings vom Gros der Anbieter abzuheben, müssen die Immobilien-Anbieter beispielsweise durch Kreativität, Einfallsreichtum oder Ideen abseits des Mainstreams überzeugen. Das Coros Team (vormals Commodus) geht diesen Weg. INTELLIGENT INVESTORS im Gespräch mit den Verantwortlichen.

Die ehemalige Commodus firmiert seit kurzem unter der Marke Coros. Das Unternehmen, das über Niederlassungen in Berlin, München und Luxemburg verfügt, ist nach einigen Jahren der kontinuierlichen Entwicklung an einen Punkt gekommen, um noch deutlicher die eigenen Kernkompetenzen in den Mittelpunkt zu rücken. Nach Unternehmensangaben unterstreicht der neue Markenname die eingeschlagene Entwicklung vom reinen Immobilieninvestor zu einem Immobilienunternehmen, das einen Fokus auf urbane Orte mit Potenzial hat, die Coros vor allem nachhaltig entwickeln will. „Wir beschäftigen uns gerne mit interessanten Beständen, die wir zukunftsfähig gestalten wollen. Unsere Projekte sollen nicht nach zwei Dekaden wieder abgerissen werden, sondern länger Bestand haben“, erklärt Unternehmensgründer Dr. Matthias Mittermeier die Philosophie von Coros. Dieser Ansatz habe sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert. Insofern stelle das Rebranding keinen Bruch mit der Vergangenheit dar, sondern sei ein Fortführen des bisherigen Wegs. 30 Mitarbeiter zählt die Coros; vergleichsweise viele junge Gesichter sind mit an Bord. „In den zurückliegenden Jahren hat sich unser Blick auf die Immobile und die Märkte geweitet und wir sind zu einem jungen und dynamischen Team mit neuem Selbstverständnis gewachsen. Wir wollen erfolgskritische Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und die Gestaltung lebenswerter, urbaner Räume mit innovativen Nutzungskonzepten in unseren Projekten konsequent umsetzen“, so Dr. Matthias Mittermeier.

Nachhaltigkeit und die Schaffung mehrwertstiftender, urbaner Immobilienkonzepte. Damit dürfte das Team den Zeitgeist durchaus treffen. Denn nachhaltiges Investieren/Wohnen/Arbeiten ist gefragter denn je zuvor und denkt zumal auch an nachkommende Generationen. Und die Stadt von morgen sollte, dem Coros-Gedanken zufolge, wesentlich vielfältiger und bunter sein. Das stellt schon heute viele (Groß-)städte aufgrund des starken Zuzugs vor die Herausforderung, vorhandenen Platz effizienter nutzen zu müssen. So muss Wohn- und Arbeitsraum für die Stadt von morgen mit innovativen, intelligenten Projektideen zukunftsweisender gestaltet werden. Zudem darf der „Wohlfühlfaktor“ für die Menschen keineswegs zu kurz kommen.

Coros investiert in gemischt genutzte Value-Add- und Core-Plus-Immobilien in urbanen Lagen. Nicht die Hotspots, die jeder sieht, stehen in den Großstädten im Mittelpunkt, sondern vielmehr Orte und Liegenschaften, die künftiges Wertsteigerungspotenzial versprechen. So beispielsweise die Alte Post im Berliner Stadtteil Neukölln.

Welchen Weg geht nun Coros?

Um die eigenen Ziele zu erreichen, hat das Unternehmen bislang drei institutionelle Fonds aufgelegt, die sich auf wachsende urbane Räume im Bereich Office / Mixed-Use konzentrieren. Dabei blickt die Führungs-Crew nicht nur auf Deutschland, sondern engagiert sich auch im europäischen Ausland. So beispielsweise im vergangenen Jahr mit Ankäufen in Paris und Madrid. „Der Ankauf in der französischen Hauptstadt folgt außerdem unserer neuen Unternehmensstrategie, die neben den deutschen Top-7-Städten mit besonderem Blick auf Berlin, München und Hamburg in Zukunft auch wachstumsstarke Städte in der Europäischen Union in den Fokus nimmt“. (ah)

Foto: flashpics — stock.adobe.com

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