Wie struktureller Wandel neue Aktien-Gewinner definiert

Die Kapitalmärkte stehen vor einem Jahr, in dem weniger kurzfristige Konjunkturschwankungen als vielmehr tiefgreifende Strukturtrends die Chancenverteilung bei Aktien bestimmen dürften. Zu diesem Schluss kommt Christophe Braun, Equity Investment Director bei Capital Group. Dabei komme es für Anleger darauf an, die langfristigen Treiber hinter den Schlagzeilen zu erkennen und Unternehmen zu identifizieren, die sich in diesem Umfeld anpassen und Marktanteile gewinnen könnten. „Wir sehen strukturellen Wandel nicht als Risiko, das man pauschal meiden sollte, sondern als Quelle für selektive Chancen – vorausgesetzt, man bleibt diszipliniert und unterscheidet genau zwischen Hype und echter Wettbewerbsstärke“, erläutert Braun. Vier Entwicklungen seien dabei besonders relevant:

Darum kommen Produktivitätszuwächse in den USA nicht mehr bei Arbeitnehmern an

Hinter der insgesamt hohen Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft verbirgt sich eine ausgeprägte Divergenz. Politische Kursänderungen in den USA sowie die zunehmende Verbreitung von KI-Technologien haben klare Gewinner und Verlierer hervorgebracht: Viele große, kapitalintensive Unternehmen mit hoher KI-Nutzung entfernen sich zunehmend vom Rest der Wirtschaft, während immer mehr Arbeitnehmer und ihre Haushalte zurückfallen. Diese prägenden makroökonomischen Entwicklungen dürften sich fortsetzen und auch im Jahr 2026 und darüber hinaus spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft, Märkte und Politik haben.

LGIM erweitert ETF-Angebot um vier neue Strategien

Legal & General Investment Management (LGIM) hat sein ETF-Angebot um vier neue Anlagestrategien erweitert. Die vier neuen ETFs zielen auf themen- und wachstumsorientierte Anlagemöglichkeiten ab. Drei der neuen ETFs – Emerging Cyber Security, Optical Technology and Photonics sowie Global Thematics – gehören zur Palette der Themen-ETFs von LGIM. Der Metaverse-ETF zählt zu LGIMs neu geschaffener „Access“-Palette.

Ökonomie der Daten

Wir leben zunehmend in einer Ökonomie der Daten. Die Zunahme von datengetriebenen Geschäftsmodellen ist immens und sorgt für erhebliche Veränderungen in Unternehmen.  Jene Firmen mit datenbasierten Geschäftsmodellen sind und bleiben daher erfolgversprechend. Adrian Daniel, Portfoliomanager bei MainFirst Asset Management, erklärt, warum zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur nötig sind. Zudem weist er die sich daraus ergebenden Chancen für Investoren auf. 

Mark Hawtin

Gegen Ende des vergangenen Jahres erschienen die Aktienbewertungen an den Märkten allmählich überzogen und das Verhältnis zwischen Wachstums- und Substanzwerten hatte extreme Niveaus erreicht. Aus der Erfahrung mit ähnlichen Situationen in der Vergangenheit, beispielsweise aus den Jahren 2015/2016, wissen wir, dass dieses Verhältnis abrupt umschlagen kann. Daher erschien uns eine ausgewogenere Einschätzung zu Beginn des Jahres 2020 angebracht. Angesichts der jüngsten Ausverkäufe an den Märkten aufgrund der Covid-19-Pandemie war diese Haltung vernünftig. Eine aktuelle Einschätzung von Mark Hawtin, Investment Director für Technologieaktien bei GAM Investments.

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