Studie erklärt Private Equity-Überrendite

Golding Capital Partners hat in einer Studie die Größe und Wiederholbarkeit von Alpha-Renditen bei Private-Equity-Investitionen gegenüber dem Aktienmarkt analysiert. In Zusammenarbeit mit Professor Oliver Gottschalg von der HEC School of Management Paris zeigt sich eine Wiederholbarkeit der Überrendite von Private Equity über einen Untersuchungszeitraum von 2000-2021. Das durchschnittliche Alpha gegenüber vergleichbaren Aktieninvestments beträgt dabei 9,9 Prozent, in Krisenzeiten sogar 35 Prozent. Entscheidend für die Wiederholbarkeit eines attraktiven Alphas ist laut der Studie nicht der Track-Record auf Asset-Manager-Ebene, sondern vielmehr die frühere Performance der an der jeweiligen Transaktion direkt beteiligten Individuen.

GSAM-Versicherungsstudie: Allokation in Private Equity und ESG-Bonds erhöhen

Goldman Sachs Asset Management hat die Ergebnisse seiner elften jährlichen globalen Versicherungsumfrage mit dem Titel "Re-Emergence: Inflation, Renditen und Ungewissheit" veröffentlicht. An der Umfrage nahmen 328 Versicherungsunternehmen teil, die mehr als 13 Billionen US-Dollar an globalen Bilanzaktiva repräsentieren. Sie ergab, dass die Versicherer bei ihren Investitionsentscheidungen weiterhin Rendite- sowie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in den Vordergrund stellen und planen, ihre Allokation in Private Equity (44 %) und Green oder Impact Bonds (42 %) im nächsten Jahr am stärksten zu erhöhen. In Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Asien wollen 53 % der Anleger ihre Investitionen in Private Equity erhöhen, der höchste Anteil aller Anlageklassen, während in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) grüne Anleihen oder Impact Bonds mit 59 % am meisten bevorzugt werden.

Institutionelle wollen Portfoliostrategien überdenken

Weltweit machen sich etwa zwei Drittel (66%) der Investoren inzwischen stärkere Sorgen wegen extremer Marktereignisse, die ihre Anlagestrategien infrage stellen könnten, wie die zweite Auflage der jährlichen Umfrage EQuilibrium Global Institutional Investor Study des Investment-Managers Nuveen zeigt. Etwa genauso viele (64%) sind demnach der Meinung, dass Investoren ihre Herangehensweise an die Portfoliokonstruktion komplett überdenken müssen. Der Grund dafür ist nicht zuletzt, dass etwa die Hälfte der Investoren (51%) sagen, dass fundamentale langfristige Markttreiber an Relevanz eingebüßt haben. In diesem Zusammenhang stechen deutschen Investoren mit ihrem besonders großen Interesse an Private Credit hervor.

Private-Equity-Branche auf der Überholspur

Die globale Private-Equity-(PE-)Branche ist 2021 in neue Dimensionen vorgestoßen. Erstmals investierten Buy-out-Fonds über eine Billion US-Dollar, erstmals erreichte das durchschnittliche Transaktionsvolumen mehr als eine Milliarde US-Dollar und erstmals realisierten Buy-outs Verkäufe nahe der Billionen-US-Dollar-Schwelle. Das sind die zentralen Ergebnisse des diesjährigen „Global Private Equity Report 2022“ der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company.

Astorius: Verwaltetes Vermögen überschreitet 1 Milliarde Euro-Marke

Astorius Consult, Anbieter von Private Equity Dachfonds mit Spezialisierung auf die Wachstumsfinanzierung im deutschen und US-amerikanischen Mittelstand, hat die Milliarden-Euro Marke beim verwalteten Vermögen überschritten. Das Unternehmen verzeichnet fortgesetzte Zuflüsse in seine Fonds seitens institutioneller Investoren und Private Wealth Kunden mit hohen Ansprüchen an Qualität, Einhaltung von ESG-Anforderungen sowie Förderung von Innovationen. In der Printausgabe 04/2021 hatten wir ein Interview mit Astorius Consult. (https://intelligent-investors.de/handfeste-argumente-fuer-ein-private-equity-investment/).

Nuveen schließt Finanzierungsrunde für ersten globalen Private Equity Impact Fund ab

Nuveen hat die letzte Finanzierungsrunde für den Nuveen Global Impact Fund abgeschlossen. Dieser erste Private Equity Impact-Fonds von Nuveen hat insgesamt 218 Millionen US-Dollar Kapital eingeworben. Ziel des Fonds ist es, attraktive finanzielle Renditen zu erzielen und zwei der größten Herausforderungen mit Blick auf Nachhaltigkeit anzugehen: den Klimawandel und die Ungleichheit.

Chancen im Bereich Private Credit

Private Finanzierungsdeals bleiben auch in Zukunft ein recht attraktiver Bereich, in dem Anleger mithilfe von Illiquiditätsund Komplexitätsprämien im Vergleich zu den öffentlichen Märkten attraktive risikobereinigte Renditen erzielen können. Dabei ist zu bedenken, dass die weltweite Suche nach Rendite eine erhebliche Vermögensbildung in gewissen Segmenten der privaten Kreditmärkte begünstigt hat, was engere Bewertungen und schwächere Kreditklauseln bedeuten kann. Am auffälligsten ist dies vielleicht bei mittelständischen Unternehmen, die von Private-Equity-Gebern (PE) unterstützt werden.

Institutionelle Anleger erhöhen ihre Private Equity-Allokation

Montana Capital Partners hat seine neunte mcp Annual Investor Survey veröffentlicht. Ein besonderer Fokus galt der Frage wie man eine Outperformance mit Private Equity-Investments erzielt und wie führende Investoren ihre Portfolios aktiv managen. Die Ergebnisse zeigen, dass Private Equity für Anleger nach wie vor eine sehr gefragte Anlageklasse ist. Es kommen aber auch Bedenken zum Ausdruck, dass sich GPs mit zu hohen EBITDA-Multiples in Unternehmen einkaufen könnten.

Institutionelle Investoren schauen hoffnungsvoll auf 2022

Weltweit blicken institutionelle Anleger zuversichtlich auf das Jahr 2022. Mit taktischen Positionierungen versuchen sie, steigender Inflation, Zinserhöhungen und höherer Volatilität an den Aktien,- Renten- und Währungsmärkten entgegenzuwirken. Dies geht aus aktuellen Umfrageergebnissen von Natixis Investment Managers hervor. Befragt worden waren 500 Großanleger aus 29 Ländern in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Mittleren Osten.

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