Zweitmarkthandel mit Umsatzsprung im Juli

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG erlebte einen ungewöhnlich starken Juli-Handel bei leicht anziehenden Kursen. Trotz der normalerweise ruhigeren Sommersaison schnellte der Gesamtumsatz nach oben auf 22,22 Millionen (Vormonat: 14,31 Millionen) aus 511 Transaktionen (Vormonat: 474 Transaktionen) und erreichte damit ein Jahreshoch.
8. August 2025
Foto: Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG erlebte einen ungewöhnlich starken Juli-Handel bei leicht anziehenden Kursen. Trotz der normalerweise ruhigeren Sommersaison schnellte der Gesamtumsatz nach oben auf 22,22 Millionen (Vormonat: 14,31 Millionen) aus 511 Transaktionen (Vormonat: 474 Transaktionen) und erreichte damit ein Jahreshoch.

Auch im Vergleich zu den Vorjahren (2024: 18,23 Millionen; 2023: 14,38 Millionen) war der Juli damit außergewöhnlich stark. Der Durchschnittskurs für den Gesamtmarkt erholte sich auf 59,92 Prozent (Vormonate: 53,73 Prozent bzw. 58,32 Prozent), getrieben durch Immobilienbeteiligungen, die mit einem rekordverdächtigen Umsatzanteil von 86,92 Prozent das Handelsgeschehen deutlich stärker prägten als üblich.

Im Immobiliensegment kamen 400 Transaktionen zustande (Durchschnitt seit Jahresbeginn: 362 Transaktionen). Der Nominalumsatz stieg stark an von 11,18 Millionen im Vormonat auf 19,31 Millionen im Juli. Generell waren wie schon in den Vormonaten ausländische Beteiligungen stark nachgefragt, insbesondere australische Gewerbeimmobilien vor dem Hintergrund des anhaltend schwachen australischen Dollars. Aber auch für inländische Beteiligungen wird die Stimmung freundlicher, beispielsweise zogen Deutsche Bank-Türme-Beteiligungen trotz Ausschüttung leicht an von 115 auf 120 Prozent. Der Durchschnittskurs im Segment verließ den seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend und zeigte sich mit 60,88 Prozent erholt gegenüber den Vormonaten (54,42 Prozent bzw. 57,50 Prozent).

Etwas ruhiger verlief der Handel bei den unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private Equity‑, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds. Hier erreichte der Segmentumsatz 1,75 Millionen (Vormonate: 2,21 Millionen bzw. 2,07 Millionen) aus 61 Transaktionen (Durchschnitt seit Jahresbeginn: 76 Transaktionen). Erneuerbare Energien-Beteiligungen blieben wie schon in den letzten Monaten gesucht. Boeing 777 Beteiligungen wurden reger als zuletzt gehandelt. Der Durchschnittskurs für das Segment blieb mit 52,63 Prozent beinahe unverändert zum Vormonat (52,50 Prozent).

Auch im Sektor Schiffsbeteiligungen blieb das Bild weitgehend unverändert zu den Vormonaten. Zwar kam es mit 50 erfolgreichen Transaktionen zu deutlich mehr Vermittlungen als zuletzt (Juni: 23 Vermittlungen; Juni: 21 Vermittlungen). Gehandelt wurden aber im Wesentlichen kleinere Beteiligungen, so dass sich am Ende der Juli Umsatz mit 1,16 Millionen im Bereich der Vormonate bewegte (0,93 Millionen bzw. 1,30 Millionen). Containerschiffe blieben gesucht, nach den hohen Umsätzen der vergangenen Jahre fehlt es aber weiterhin an Angebot. Mit nur 5,22 Prozent Anteil am Gesamthandel fiel der Umsatzanteil des Schiffs-Segments dementsprechend gering aus.

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