Märkte„Verlässliche“ Erträge

25. Juni 2021
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Die Erwirtschaftung laufender Erträge ist für Investoren von unermesslicher Bedeutung. Income-Fonds gehören daher zu den beliebten Produktkategorien. „Income“ heißt dabei, auf regelmäßige Erträge zu setzen und sich die verschiedenen Ertragskomponenten der einzelnen Anlageklassen zunutze zu machen. Sozusagen ein fixer Kupon plus Chance auf Mehrertrag. Sollten die Kurse fallen, dienen wiederum die laufend generierten Erträge als Puffer. Doch auch für Income-Strategien ist das Umfeld mitentscheidend. Die gegebene Zusage von x‑Prozent muss in jeden Marktlagen erwirtschaftet werden.

 

Und dabei wären wir bei einem neuralgischen Punkt. Die Dürrephase für viele eher konservativ ausgerichtete Anleger hält bekanntlich seit Jahren an. Bundesanleihe mit satten Zinsen sind bis auf Weiteres nicht mehr denkbar. Dennoch existiert bei vielen das Bedürfnis weiter, regelmäßige und planbare Erträge zu erzielen. Sollen diese auch noch auf einem attraktiven Niveau liegen, wird das insbesondere im Fixed Income-Segment mit vertretbarem Risiko nicht einfach. Machbar, aber durchaus mit einem höheren Risiko. 

 

Eine Lösung für das Problem bieten sich seit Jahren mit sogenannten (Multi-Asset-)Income-Fonds. Hinter dem Begriff verbergen sich Portfolios, die in eine Vielzahl von Anlageklassen investieren und die Zinsen oder Dividenden regelmäßig an die Investoren auszahlen. Im Prinzip könnte man daher von ausschüttenden Mischfonds sprechen. Der Unterschied besteht insofern, dass die Portfolios von Multi-Asset-Income-Fonds explizit auf hohe laufende Erträge und moderates Risiko hin ausgelegt sind.

 

Sie investieren in hochverzinste Anleihen von Unternehmen oder Schwellenländern, in dividendenstarke Aktien und mitunter auch in immobilienbezogenen Anlagen. Dabei setzen diese die Fonds zudem auf eine breite Diversifikation. Das heißt, sie streuen ihr Anlagevermögen über viele Länder, Sektoren oder gar über eine Vielzahl von Einzeltiteln. Auf diese Weise reduziert sich das Gesamtrisiko und es entsteht idealerweise ein robustes Portfolio für viele Marktphasen. Diese Ideen haben in den vergangenen Jahren bei vielen Fondsanbietern Einzug gehalten und werden neuerdings auch um die ESG-Komponente ergänzt. Dazu mehr im nachfolgenden Gastbeitrag und Experteninterview.

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