Keine klaren Aufwärts- oder Wachstumssignale

„Das Ifo-Geschäftsklima ist im Februar deutlich auf 88,6 Punkte gestiegen und signalisiert damit eine leichte Stimmungsaufhellung sowie eine leichte Überschreitung der Erwartungen. Trotz spürbarer Erholung senden weder das Ifo-Geschäftsklima noch andere Frühindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex ein klares Aufwärts- oder Wachstumssignal.

ZEW-Index bleibt stabil

„Der ZEW-Index bleibt stabil. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Phase fragiler Erholung. Die strukturellen Herausforderungen, insbesondere in der Industrie und bei den Privatinvestitionen, bleiben erheblich. Die anstehenden Reformen der Sozialversicherungssysteme sollten dazu genutzt werden, die Standortattraktivität wesentlich zu steigern“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

Deutsche Wirtschaft rückt 2026 ins Mittelfeld auf

Deutschlands Wirtschaft stagnierte im Jahr 2025. Das Bruttoinlandsprodukt lag nur um schmale 0,2 Prozent höher als im Vorjahr. Das überrascht kaum. Zur bekannten Strukturschwäche der deutschen Industrie gesellte sich in 2025 noch die Unsicherheit durch die erratische Zollpolitik der USA. Zudem konnten die von der Politik beschlossenen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung bis Jahresende noch keine spürbare Wirkung entfalten.

ifo: Verbesserung lässt auf sich warten

Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat im Dezember zum zweiten Mal in Folge auf 87,6 Punkte nachgegeben. Trotz des Rückgangs ist der Ausblick ist positiv. Die Erwartungen der Unternehmen sind besser als zu Jahresbeginn. Zur Erinnerung: Von Januar bis August hatten wir bereits einen Anstieg des Geschäftsklimas, bevor die Stimmung etwas gekippt ist.

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