Start ins Jahr 2025 mit monetärem Rückenwind

"Nach den US-Präsidentschaftswahlen hat sich, insbesondere mit Blick auf 2025, bei den Konjunktur- und Markterwartungen ein außerordentlich hoher Konsens gebildet. Basierend auf den bisher bekannten Ankündigungen Trumps werden für die USA ein solides Wirtschaftswachstum und deshalb auch starke Aktienmärkte, ein fester US-Dollar, ein höheres Staatsdefizit und entsprechend höhere langfristige Zinsen erwartet. Hohe Konsenserwartungen sind allerdings an den Finanzmärkten meist bereits eingepreist. Nur wenige vom Konsens abweichende neue Entwicklungen würden reichen, um die Kurse von erwartenden Trends abzulenken.

CoCo-Bonds dürften weiterhin von positiven Treibern profitieren

Die Aussichten für Pflicht-Wandelanleihen – sogenannte Contingent Convertible Bonds (kurz CoCo-Bonds) – sind dem Vermögensverwalter WisdomTree zufolge weiterhin günstig. „Da die Emittenten weiterhin Anleihen kündigen und das Vertrauen in den Markt ungebrochen ist, wird der Markt für CoCo-Bonds seine Stabilität und Attraktivität für Anleger auch angesichts gelegentlicher Unsicherheiten beibehalten“, schreibt Ayush Babel, Associate Director im Bereich Quantitatives Research bei WisdomTree, in einem aktuellen Kommentar.

Gute Aussichten für Wandelanleihen

Globale Wandelanleihen schnitten im zweiten Quartal 2023 erneut gut ab. Arnaud Brillois, Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management und Leiter des Global Convertible-Teams, führt dies auf die Sektorexponierung der Assetklasse, ihre Aktiensensitivität und ihre konvexen Anleihestrukturen zurück. Auch mit Blick auf die kommenden Quartale ist er für Wandelanleihen positiv gestimmt: „Wir glauben, dass das derzeitige Umfeld die Performance von Wandelanleihen weiterhin unterstützen wird.“

„Vorsichtige Anlagepolitik weiterhin ratsam“

Die „vier apokalyptischen Reiter“ Pandemie, Krieg, Inflation und Klimaschock machten das Jahr 2022 nach Meinung von Werner Krämer, Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management, zu einem der schwierigsten und volatilsten der Kapitalmarktgeschichte. Bis zu einem gewissen Grad dürften sie nach Ansicht Krämers auch weiterhin die Märkte in Schach halten. Doch er merkt auch an, dass sich in einem Abschwung meist bereits der nächste Aufschwung herausbilde.  

Rückkehr der Konvexität ist positiv für Wandelanleihen

Inflation, Zinsen, Lieferkettenprobleme, Ukrainekrieg – das erste Quartal kannte kaum gute Schlagzeilen und die Probleme setzten alle Anlageklassen unter Druck. Wandelanleihen bildeten dabei keine Ausnahme. Arnaud Brillois, Portfoliomanager und Analyst bei Lazard Asset Management und Leiter des Global Convertible-Teams, sieht dennoch gute Chancen für eine positive Entwicklung im Jahr 2022.

Zehn Gründe für einen Convertible Arbitrage-Ansatz

Große geopolitische Risiken, hohe Bewertungen an den globalen Aktienmärkten, eine zunehmend restriktivere Geld- und Fiskalpolitik sowie Inflationssorgen – all dies bereitet Investoren und Fondsmanagern zurzeit Kopfzerbrechen. Wandelanleihen, die Aktien- und Anleihen-Merkmale vereinen und von steigender Volatilität profitieren, sind in einem solchen Marktumfeld eine äußert interessante Anlageklasse. Werden sie zudem im Rahmen einer Convertible-Arbitrage-Strategie gemanagt, stellen sie für Anleger eine zu den Aktien- und Rentenmärkten überwiegend unkorrelierte Alpha-Quelle dar. Ein solcher Ansatz kombiniert eine Long-Position in einer Wandelanleihe mit einer Short-Position in der der Wandelanleihe zugrundliegenden Aktie.

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