Zehn Gründe für einen Convertible Arbitrage-Ansatz

Große geopolitische Risiken, hohe Bewertungen an den globalen Aktienmärkten, eine zunehmend restriktivere Geld- und Fiskalpolitik sowie Inflationssorgen – all dies bereitet Investoren und Fondsmanagern zurzeit Kopfzerbrechen. Wandelanleihen, die Aktien- und Anleihen-Merkmale vereinen und von steigender Volatilität profitieren, sind in einem solchen Marktumfeld eine äußert interessante Anlageklasse. Werden sie zudem im Rahmen einer Convertible-Arbitrage-Strategie gemanagt, stellen sie für Anleger eine zu den Aktien- und Rentenmärkten überwiegend unkorrelierte Alpha-Quelle dar. Ein solcher Ansatz kombiniert eine Long-Position in einer Wandelanleihe mit einer Short-Position in der der Wandelanleihe zugrundliegenden Aktie.

Anlageklasse Volatilität hat ihren größten Stresstest bestanden

Die Volatilitäts-Strategien von Lupus alpha haben in der Corona-Krise ihren größten Stresstest bestanden. 17 Monate nach deren Hochpunkt an den globalen Finanzmärkten haben sie ihre infolge des Markteinbruchs erfolgten Verluste komplett aufgeholt. Während Volatilitäts-Strategien anderer Anbieter vom Markt verschwunden sind, erzielte der Lupus alpha Volatility Invest im laufenden Jahr eine Rendite von über 7,0 Prozent, der Lupus alpha Volatility Risk-Premium kam auf rund 10,4 Prozent (30. November). Durch ein vorausschauendes Risikomanagement konnten die Fonds ihre Verluste im Crash begrenzen und danach erfolgreich wieder aufholen. Dabei profitieren sie von der im langfristigen Vergleich aktuell mehr als doppelt so hohen Volatilitätsrisikoprämie, aus der sie ihre Erträge ziehen. Es ist zu erwarten, dass die Normalisierung dieser Risikoprämie insgesamt mehrere Jahre andauert.

Gleichlaufend – S&P 500 und Vix

Die vergangenen Wochen zeigten einen sehr ungewöhnlichen Verlauf von S&P 500 und Vix, der die (implizite) erwartete Volatilität des S&P 500 misst. Die Indizes sind normalerweise negativ korreliert. Wenn die Aktienkurse steigen, sinkt in der Regel die Volatilität – und umgekehrt. Doch überraschenderweise bewegen sie sich seit Ende August in die gleiche Richtung. Warum ist das so? 

Vorsicht geboten

Dickie Hodges, der Manager des Global Dynamic Bond von Nomura Asset Management, ruft Investoren mit Blick auf die nächsten Wochen zur Vorsicht auf. Denn wenn der anhaltende Durst von Unternehmen und Staaten nach Kapital und die unvermeidliche Nervosität vor den Wahlen in den USA auf eine während der Sommermonate üblicherweise eingetrocknete Liquidität treffen würden, drohe erhöhte Volatilität. Eine kurzfristige Risikoreduktion hält er daher für angezeigt.

US-Wahl und Volatilität

Die meisten wohlhabenden Anleger und Firmeninhaber weltweit gaben an, dass sie planen, basierend auf dem Ausgang der US-Wahlen, ihre Portfolios anzupassen. Beinahe die Hälfte der Befragten der neuen Investor Sentiment Umfrage des weltweit führenden globalen Vermögensverwalters UBS gaben an, dass die Wahl im November eines ihrer wichtigsten Bedenken sei.

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