Deutsche Wirtschaft rückt 2026 ins Mittelfeld auf

Deutschlands Wirtschaft stagnierte im Jahr 2025. Das Bruttoinlandsprodukt lag nur um schmale 0,2 Prozent höher als im Vorjahr. Das überrascht kaum. Zur bekannten Strukturschwäche der deutschen Industrie gesellte sich in 2025 noch die Unsicherheit durch die erratische Zollpolitik der USA. Zudem konnten die von der Politik beschlossenen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung bis Jahresende noch keine spürbare Wirkung entfalten.

ifo: Verbesserung lässt auf sich warten

Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat im Dezember zum zweiten Mal in Folge auf 87,6 Punkte nachgegeben. Trotz des Rückgangs ist der Ausblick ist positiv. Die Erwartungen der Unternehmen sind besser als zu Jahresbeginn. Zur Erinnerung: Von Januar bis August hatten wir bereits einen Anstieg des Geschäftsklimas, bevor die Stimmung etwas gekippt ist.

Union Investment legt weiteren Infrastrukturfonds für institutionelle Investoren auf

Union Investment hat bei institutionellen Investoren für einen neuen Infrastrukturfonds 232 Millionen Euro eingeworben. Die Zeichnungsphase endete Mitte November. Der in Kooperation mit Mercer aufgelegte Dachfonds investiert in den Aufbau eines breit über Länder und Sektoren diversifizierten Infrastrukturportfolios. Der Fonds ist bereits der dritte in der globalen Infrastruktur-Invest-Reihe von Mercer und Union Investment und der insgesamt vierte Infrastrukturfonds von Union Investment für institutionelle Investoren.

Alternative Investments steigern Rendite und senken Risiko in Multi-Asset-Portfolios

Alternative Investments wie Private Equity, Private Debt sowie private Infrastruktur- und Immobilieninvestments verbessern die Rendite- und Risikoeigenschaften von Multi-Asset-Portfolios. Dies gilt für die Portfolios von institutionellen Investoren mit hohen Freiheitsgraden ebenso wie für jene mit stärkeren Anlagerestriktionen, wie eine Studie von Union Investment zeigt.

Der Optimismus lässt noch auf sich warten

Das Warten auf den Aufschwung geht weiter. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie ist im November leicht gesunken und notiert bei 48,4 Zählern. Die magische 50-Punkte-Marke wird weiterhin verfehlt. Ein Wert oberhalb dieser Marke signalisiert, dass das Verarbeitende Gewerbe wieder wächst. Auch der Frühindikator für den Dienstleistungssektor im November hat sich nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat etwas verschlechtert.

Benjardin Gärtner wechselt zur DWS

Die DWS beruft zum 1. September 2025 Benjardin Gärtner zum globalen Leiter für Aktien. Er wechselt von Union Investment, wo er seit März 2023 Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds GmbH war und seit 2015 das Aktienfondsmanagement von Union Investment leitete.

Union Investment stellt Führungsteams in ihren Immobilienfondsgesellschaften neu auf

Union Investment stellt die Geschäftsführungen der für das Immobilien-Publikumsfondsgesellschaft zuständigen Union Investment Real Estate GmbH und der Union Investment Institutional Property GmbH neu auf. Demnach wird Karim Esch zum 1. Juli 2025 in die Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH berufen. Er folgt auf Martin Brühl, der im April das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Des Weiteren rückt Kirsten Ludwig  zum 1. Juli 2025 in die Geschäftsführung der für das institutionelle Immobiliengeschäft zuständigen Union Investment Institutional Property GmbH auf und übernimmt dort die Aufgaben von Karim Esch im Bereich Fondsmanagement Institutional für offene und geschlossene Immobilienfonds (Service-KVG und Immobiliendachfonds).

Politische Börsen schaffen zumindest taktische Opportunitäten für aktive Investoren

Quo vadis, Europa? In den vergangenen Wochen stand der europäische Kontinent oftmals im Zentrum der Betrachtung. Die Wahlen zum Europäischen Parlament, gefolgt von den Urnengängen in Großbritannien und Europa. Wie steht es um den Kontinent? Welche Chancen ergeben sich in diesem Zusammenhang für gemischte Portfolios? Tobias Schmidt, Leiter Multi Asset bei Union Investment, im Gespräch.  INTELLIGENT INVESTORS: Herr Schmidt, rückblickend standen die USA und die dortige robuste Wirtschaftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf eindeutig im Fokus. Mit...

Industrie lahmt nach wie vor

Die deutsche Industrie kommt nicht in Schwung. Das zeigt der Auftragseingang im Juli, der auf niedrigem Niveau stagniert. Gegenüber dem Vormonat legte er zwar um 2,9 Prozent zu. Das lag allerdings an vereinzelten Großaufträgen. Ohne diese gingen die Eingänge um 0,4 Prozent zurück. Zeitnahe Impulse aus dem Ausland sind nach den nur mäßigen Einkaufsmanagerindizes aus den USA und China am Dienstag nicht zu erwarten.

SOCIAL MEDIA

RECHTLICHES

AGB
DATENSCHUTZ
IMPRESSUM
© wirkungswerk
ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Anmeldung zum Newsletter