Inflationsrate in der Eurozone wieder auf dem EZB-Ziel

Zum Jahresende 2025 ist die Inflation in der Eurozone wieder auf 2,0 Prozent gefallen. Dies ist vor allem auf einen Rückgang der Energiepreise um 1,9 Prozent zurückzuführen. Der Preisanstieg bei Konsumgütern blieb mit 0,4 Prozent dagegen nahezu stabil. Im Gegensatz zur Entwicklung in Deutschland sind die Nahrungsmittelpreise in der Eurozone um 2,6 Prozent gestiegen, nachdem sich der Preisauftrieb in den letzten Monaten mit 2,5 bzw. 2,4 Prozent etwas verlangsamt hatte. Zwar dürfte der Höhepunkt hinter uns liegen, doch gerade der Preisanstieg bei den unverarbeiteten Lebensmitteln um 4,2 Prozent im Dezember erweckt bei vielen Konsumenten den Eindruck, dass alles teurer wird.

Deutsche Inflationsrate sinkt auf 2,2 Prozent

Erstmals seit November 2024 lag die deutsche Inflationsrate im März 2025 wieder bei 2,2 Prozent und damit leicht unter den Markterwartungen. Dennoch will keine rechte Freude aufkommen. Während die Energiepreise die Portemonnaies der privaten Haushalte entlasteten - dank sinkender Benzin- und Dieselpreise gingen sie um 2,8 Prozent zurück -, kletterten die Nahrungsmittelpreise weiter.

Unveränderte deutsche Inflationsrate

Den zweiten Monat in Folge stiegen die Lebenshaltungskosten in Deutschland um 2,3 Prozent. Während die Energiepreise leicht zurückgingen (-1,8 Prozent), stiegen die Nahrungsmittelpreise mit 2,4 Prozent deutlich an. Hier dürften saisonale Effekte eine Rolle gespielt haben.

Inflationsrate in Eurozone zieht wieder leicht an

Wie erwartet, steigt die Inflationsrate in der Eurozone im Oktober 2024 wieder an. Nach 1,7 Prozent im September kletterte sie nun wieder auf 2,0 Prozent. Die Kernrate blieb unverändert bei 2,7 Prozent. Während der Effekt der deutlichen Energiepreisrückgänge langsam ausläuft (Oktober: -4,6 Prozent), zogen die Nahrungsmittelpreise – auch saisonbedingt – auf 2,9 Prozent deutlich an. Im September hatte der Anstieg noch 2,4 Prozent betragen. Dies ist insgesamt keine gute Nachricht für die Verbraucher.

Inflationsrate fällt unter 2%

Erstmals seit März 2021 ist die Inflation in Deutschland wieder unter die Zwei-Prozent-Marke gerutscht. Der Anstieg der Lebenshaltungskosten verlangsamte sich im August 2024 auf 1,9 Prozent, nach 2,3 Prozent im Juli. Dies ist vor allem rückläufigen Energiepreise zu verdanken, die im August um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgingen. Dabei gaben vor allem die Preise für Heizöl, Benzin und Gas ordentlich nach. Nahrungsmittel profitierten ebenfalls von gesunkenen Preisen für saisonale Lebensmittel, im Vorjahresvergleich erhöhten sie sich allerdings trotzdem noch um 1,5 Prozent.

Warten auf mehr Daten – weitere Zinsentscheidung im September zu erwarten

Die geldpolitische Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte im Juli wenig spektakulär verlaufen. Wie auch der Markt erwarten wir keine weitere Zinssenkung der Notenbank. Der Einlagensatz dürfte damit bei 3,75 Prozent bleiben. Da auch keine neuen Projektionen zu Wachstum und Inflation anstehen, sollte es keine Änderungen in der Kommunikation geben: Die Datenabhängigkeit bleibt weiter hoch, Entscheidungen werden von einer Sitzung zur nächsten getroffen, und es dürfte keine Vorfestlegung auf eine mögliche Zinssenkung im September geben.

Die deutsche Inflationsrate steigt wieder an – weitere Seitwärtsbewegung erwartet

Nachdem die deutsche Inflationsrate in den letzten Monaten kontinuierlich gesunken ist, wurde im Mai erstmals wieder ein kleiner Anstieg verzeichnet. Nach 2,2 Prozent im April stieg sie nun auf 2,4 Prozent im Mai, die harmonisierte Rate kletterte sogar auf 2,8 Prozent. Basiseffekte aus dem letzten Jahr (Einführung des Deutschland-Tickets) hatten dabei einen wesentlichen Einfluss. Erfreulich war erneut die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise, die sich nur noch um 0,6 Prozent im Vorjahresvergleich erhöhten. Dies dürfte sich auch in den Inflationserwartungen der Verbraucher positiv bemerkbar machen.

EZB — Alles läuft auf eine Zinssenkung im Juni hinaus

Wie erwartet, hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals eine Zinssenkung in Aussicht gestellt, die allerdings abhängig von der Inflationsprognose, dem unterliegendem Inflationstrend und der Stärke der geldpolitischen Transmission bleibt. Da wir davon ausgehen, dass gerade die Lohndaten eine weitere Abschwächung anzeigen werden, ist für uns der Juni gesetzt. Zusammen mit den neuen Projektionen wäre dann der Weg zu einer ersten Zinssenkung frei, den Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 3,75 Prozent zu senken.

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