Stablecoins treiben grundlegenden Wandel im Zahlungsverkehr voran

Das weltweite Angebot an Stablecoins dürfte sich bis 2030 auf das Fünf- bis Zwölffache erhöhen. Digitale Bargeldinstrumente sind dabei, die Architektur des Zahlungsverkehrs grundlegend zu verändern – für Banken wird es damit zur dringenden strategischen Priorität, ihre Rolle in diesem Ökosystem neu zu definieren. Das hat die Studie „From Hype to Hard Value: Stablecoin and the Great Rewiring of Wholesale Banking” der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company ergeben.

Studie: Digitale Währungen – Innovation und Machtinstrument

Vor wenigen Jahren noch ein Nischenphänomen am Kryptomarkt, nun ein zunehmend wichtiger Baustein der globalen Finanzarchitektur: Stablecoins gewinnen rasant an Bedeutung für die Kapitalmärkte und die internationalen Zahlungsströme. „Durch die überwiegende Bindung von Stablecoins an den US-Dollar entstehen aber auch signifikante und oft noch unterschätzte geopolitische Nebenwirkungen“, erklärt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.

Stablecoins: Instrumente zur Kursstabilisierung für institutionelle Krypto-Investitionen

Stablecoins etablieren sich als essenzielle Instrumente im Portfoliomanagement institutioneller Anleger. Sie verbinden die Innovation und Effizienz digitaler Vermögenswerte mit der Sicherheit von Fiat-Währungen und schaffen damit ein Bindeglied zwischen traditionellem und dezentralem Finanzsystem. Angesichts einer globalen Marktkapitalisierung von über 250 Milliarden US‑Dollar und fortschreitender Regulierung – etwa durch den US-amerikanischen GENIUS Act oder den europäischen MiCA‑Rahmen – gewinnen Stablecoins zunehmend an Bedeutung als stabile Alternative in einem sonst hochvolatilen Kryptoumfeld.

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