cep warnt vor zu rigiden Ökodesign-Vorgaben für Produkte

Ob Kühlschränke, Lampen, Fernseher oder Textilien: Die Kommission will für nahezu alle Produkte in der EU sogenannte Ökodesign-Anforderungen festlegen können. Ziel ist es, den Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung dieser Produkte zu senken. Dadurch soll der Übergang von einer Wegwerf- zu einer Kreislaufwirtschaft forciert werden. Das Centrum für Europäische Politik (cep) befürchtet bei zu engen und kleinteiligen Vorgaben Zielkonflikte – und letztlich sogar negative Nachhaltigkeitswirkungen.

cep begrüßt einheitliche Vorgaben zu Kreditfonds, sieht aber Verbesserungsbedarf

Die EU-Kommission will mit einem Maßnahmenpaket den Binnenmarkt für Investmentfonds stärken. Dazu plant sie, Vorschriften für Kreditfonds einzuführen und will Fondsverwaltern einheitliche Instrumente zum Liquiditätsmanagement an die Hand geben. Das Centrum für Europäische Politik (cep) begrüßt insbesondere die einheitlichen Vorgaben zu Kreditfonds, sieht jedoch noch genug Raum für Verbesserungen.

Hauck Aufhäuser Lampe startet Services in der vollregulierten Kryptoverwahrung

Hauck Aufhäuser Lampe hat die Übernahme der Kapilendo Custodian AG, einem Kryptoverwahrer mit der Erlaubnis zur Verwahrung von Kryptowerten, abgeschlossen. Über die Kapilendo Custodian AG bietet die Bank Services in der regulierten Verwahrung von Kryptowährungen, Token, Kryptowertpapieren und -fondsanteilen an. In einem ersten Schritt steht hierbei die Verwahrung von digitalen Assets in strukturierten Fondsprodukten im Vordergrund.

Mit Kraft gegen Abschwung

Wohin steuert die chinesische Konjunktur? Die chinesische Industrieproduktion lag im Februar um 7,5% über dem Vorjahreswert, nach 9,6% zum Jahresende 2021 (Konsenserwartung: 4,0%). Auch die Entwicklung im Einzelhandel hat sich weniger verlangsamt als erwartet. Die Umsätze lagen 6,7% über Vorjahr, nach 12,5% im Dezember (Konsens: 3,0%). Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz, mit einer Analyse.

Turbulenzen in China eröffnen neue Chancen – auch bei Anleihen

Nach den Interventionen der chinesischen Regierung, insbesondere im Technologie-bereich, haben wir eine signifikante Korrektur am chinesischen Aktienmarkt gesehen. Weniger beachtet wurde, dass diese Abwärtsbewegung auch den Markt für asiatische Hochzinsanleihen mit nach unten gezogen hat. Die beiden Märkte bewegen sich traditionell oft im Gleichlauf, vor allem in extremen Marktsituationen. 

Ölkonzerne stehen wegen des Klimawandels unter enormen Druck

Die Ölindustrie steht unter Zugzwang: Immer mehr westliche Staaten wollen wissen, wie sie zu den gesellschaftlichen Zielen eines Netto-Null-Emissionsausstoßes bis 2050 beitragen wollen. Darren Peers und Craig Beacock, Equity Investment Analysten bei Capital Group, analysieren die jüngsten Entwicklungen und geben eine Einschätzung zu möglichen kurz- und langfristigen Auswirkungen für Investoren. 

Chinas Regulierung der Privatwirtschaft belastet Börsen

Die staatliche Regulierung chinesischer Tech-Konzerne und des privaten Bildungssektors hat in den vergangenen Wochen zu Verwerfungen am chinesischen Aktienmarkt geführt und spürbare Turbulenzen bei Schwellenländer-Aktien ausgelöst. Die chinesische Führung verfolgt mit ihren Maßnahmen verschiedene Ziele. Zum einen will man mehr Kontrolle über die Finanzierungsquellen der einheimischen Unternehmen ausüben, um die Abhängigkeit von ausländischen Kapitalgebern zu begrenzen. Auch der Datenaustausch der Tech-Giganten soll noch strenger überwacht werden, um zu vermeiden, dass sensible und strategisch relevante Informationen in die falschen Hände gelangen.

Branchenverbände insistieren auf MiFID II — Überarbeitung

Die EU-Kommission möchte einen Vorschlag zur Überarbeitung von MiFID II im Juni 2020 vorlegen. In diesem Zusammenhang hatte sie im Februar 2020 eine Konsultation zur Vorbereitung der turnusmäßigen Überprüfung von MiFID II und MiFIR mit über 90 Fragen gestartet. Erfreulicherweise adressiert sie in dem Fragenkatalog auch zahlreiche Auswüchse im Verbraucherschutz, die der BVI vielfach kritisierte und die auch die Bundesregierung in ihrem Positionspapier Ende August 2019 bemängelte. Zu den wesentlichen Kritikpunkten des BVI gehören die Informationspflichten gegenüber professionellen Kunden sowie die unterschiedlichen Kosteninformationen von MiFID II und PRIIPs.

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