Reflation statt Inflation – Echt jetzt?

Kaum pendeln sich die Inflationsraten in Europa wieder um die magische Zwei-Prozent-Marke ein, scheinen sich die Zentralbanken schon wieder um deflationäre Tendenzen zu sorgen. Auf der letzten Pressekonferenz der EZB behauptete deren Präsidentin Christine Lagarde, dass die EZB kurz davor stehe, der Inflation „den Garaus zu machen“.

Reflationäres Umfeld dürfte Renditen weiter in die Höhe treiben

Seit Ende letzten Jahres sind Reflation, reflationäre Politik und reflationäre Trades ein heiß diskutiertes Thema unter Ökonomen. Die Märkte beobachten aufmerksam den Anstieg der Inflationserwartungen und bewerten die Auswirkungen der zyklischen Erholung auf die Renditen von Staatsanleihen und die Politik der Zentralbanken. Dr. Andrea Sivierio, Investment Strategist bei Ethenea, analysiert, welche Auswirkungen die aktuellen makroökonomischen Entwicklungen in den kommenden Quartalen auf die Märkte haben könnten:

Hilfe, die Wirtschaft erholt sich!

Ende Februar kehrten die 10-jährigen US-Renditen kurz vor der Abstimmung über ein drittes, in seinem Umfang beispielloses US-Konjunkturpaket auf ihr Vorkrisenniveau von etwa 1,5 % zurück. Eine gute Nachricht? Nicht für Aktien, die daraufhin deutlich nachgaben. Dies gilt insbesondere für den Nasdaq.

Auszeichnung für BKC

In einer Analyse von Stiftungsfonds bewertet das Fachmagazin RenditeWerk das BKC Treuhand Portfolio der Bank für Kirche und Caritas (BKC) erneut als „zur Alleinanlage des Stiftungsvermögens geeignet“ und hat den Fonds mit dem FRAANK-Siegel ausgezeichnet. Der Zertifizierung liegen sechs verschiedene Kriterien zugrunde, die das BKC Treuhand Portfolio erfüllt: flexibel, renditestark, ausschüttend, abgesichert, steueroptimiert und kostengünstig.

US-Rentenmärkte testen Inflationsszenario

Im aktuellen „MyStratWeekly“ der französischen Fondsgesellschaft Ostrum Asset Management weist deren Marktstratege Axel Botte darauf hin, dass parallel zu vielen Konjunkturindikatoren auch der Welthandel wieder an Fahrt gewinne. Davon profitierten am meisten deutsche Unternehmen, die im November bereits steigende Bestellungen registrieren konnten. Auch die Frachtpreise in Shanghai spiegelten die starken Handelsströme wider.

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