Johanna Göckel wechselt zu PIMCO

PIMCO hat Johanna Göckel mit Wirkung zum 1. Juli 2026 als ETF Account Managerin für Deutschland, Österreich und CEE gewonnen. In ihrer neuen Rolle verantwortet sie den Vertrieb von PIMCO‘s aktiven UCITS ETFs an Vertriebspartner in der Region. Zu ihren Aufgaben zählen die Gewinnung neuer Vertiebspartner, die Betreuung bestehender Geschäftsbeziehungen sowie die Entwicklung maßgeschneiderter Anlagelösungen.

Bruch und Belastbarkeit

Ein globaler Wirtschaftsausblick, der von brüchigen Allianzen, fiskalischer Belastung und massiven KI-Investitionen geprägt ist, kann ganz unterschiedliche Entwicklungen nach sich ziehen – und diversifizierte, qualitativ hochwertige Anleihen- und Kreditstrategien belohnen.

Darum kommen Produktivitätszuwächse in den USA nicht mehr bei Arbeitnehmern an

Hinter der insgesamt hohen Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft verbirgt sich eine ausgeprägte Divergenz. Politische Kursänderungen in den USA sowie die zunehmende Verbreitung von KI-Technologien haben klare Gewinner und Verlierer hervorgebracht: Viele große, kapitalintensive Unternehmen mit hoher KI-Nutzung entfernen sich zunehmend vom Rest der Wirtschaft, während immer mehr Arbeitnehmer und ihre Haushalte zurückfallen. Diese prägenden makroökonomischen Entwicklungen dürften sich fortsetzen und auch im Jahr 2026 und darüber hinaus spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft, Märkte und Politik haben.

Zölle, Technologie und Wandel

Wachsende Spannungen zwischen drei makroökonomischen Kräften – Handelskonflikte, der Boom bei Investitionen in KI und Herausforderungen für Institutionen wie die Federal Reserve – könnten die bekannten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und deren Investitionen auf die Probe stellen, die Volatilität erhöhen und die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern sowohl in den USA als auch weltweit vergrößern. Das Wirtschaftswachstum war überraschend stabil, aber das dürfte sich ändern. Nachdem präventive Maßnahmen den globalen Handel und die Warenproduktion angekurbelt hatten, stehen viele Länder nun vor einem Übergang, da der Druck durch die Zölle zunimmt und ihre fiskalpolitische Flexibilität eingeschränkt ist. In den USA besteht das Hauptrisiko der Zölle unserer Ansicht nach nicht in einer Preisanpassung nach oben, sondern in einem möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Fed und andere Zentralbanken haben reichlich Spielraum für weitere Zinssenkungen. Die weltweiten Datentrends deuten auf eine schwächere Konjunkturphase hin, ehe in einigen Regionen gezielte fiskalische Anreize greifen. Gleichzeitig dürften die Investitionen in den Technologiesektor, insbesondere in den USA und China, weiter anhalten, was möglicherweise größere Auswirkungen auf die Produktivität und den Arbeitsmarkt haben wird.

US-Inflation: Ziel noch nicht erreicht

Im November ist die Kernrate der Inflation (Core Consumer Price Index (CPI), der die Lebenshaltungskosten ohne die volatileren Kategorien Energie und Lebensmittel misst, im Monatsvergleich um 0,31 Prozent gestiegen. Dies war der vierte monatliche 0,3 Prozent-Anstieg in Folge und damit ein Inflationsniveau, das nicht mit dem Inflationsziel der US-Notenbank (Fed) vereinbar ist.

PIMCO: US-Arbeitsmarkt verliert Dynamik

Was ist passiert? Der Oktober-Arbeitsmarktbericht, beeinflusst durch Streiks und tropische Wirbelstürme, bestätigt unsere Einschätzung eines sich abkühlenden US-Arbeitsmarktes. Die Beschäftigung stieg im Oktober um nur 12.000 Stellen – überwiegend aufgrund dieser Sondereffekte. Auch ohne diese Einflüsse bleibt das Bild verhalten:

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