Aufstieg der Binnenmärkte: Was das Wachstum in Schwellenländern bedeutet

Schwellenländer wenden sich zunehmend der Emission heimischer Anleihen zu, was einen strukturellen Wandel darstellt, der die Abhängigkeit von externen Krediten in Hartwährungen verringert. Diese Entwicklung spiegelt das Wachstum der lokalen Märkte, steigende Einkommen und stärkere staatliche Institutionen in vielen Ländern wider. Das Wachstum der lokalen Märkte variiert stark innerhalb der Schwellenländer und wird von der Qualität der Regierungsführung und der wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst.

PGIM gibt finales Closing bekannt

PGIM hat am 4. August das Final Closing des PGIM Senior Loan Opportunities II, L.P. bekannt gegeben. PSLO II ist der zweite Private Credit Fonds, der sich an unabhängige Anleger im Rahmen seiner Direktkreditreihe für mittelständische Unternehmen richtet. PSLO II schloss mit einem Kapitalvolumen von über 4,2 Milliarden US-Dollar und ist damit einer der größten Private Credit Fonds für Direktkredite an mittelständische Unternehmen des Jahres. PSLO II baut auf dem Erfolg seines Vorgängers auf und...

EZB verfügt über flexible Geldpolitik

Geldpolitisch befindet sich die EZB in einer beneidenswerten Lage, da die Inflation nun wieder auf das Ziel von 2 % zurückgekehrt ist und dort voraussichtlich auch für den Prognosezeitraum bleiben wird. Darüber hinaus werden Zölle außerhalb der USA angesichts der nachlassenden Risiken einer Eskalation der Strafzölle zunehmend als deflationär angesehen.

USA: Inflationsrisiken halten an

In den USA lässt der „Flood the Zone“-Ansatz der neuen Regierung zwei allgemeine Schlussfolgerungen zu. Die erste betrifft die Reaktionsfunktion der Fed, die zu einem Left-Tail-Szenario beitragen könnte. Sollte es beispielsweise zu einer Verlangsamung des Beschäftigungswachstums in größerem Umfang kommen, dies aber mit höheren/steigenden Inflationserwartungen einhergeht, besteht die Sorge, dass dies die Reaktionsfunktion der Fed, die Zinsen zu senken, verlangsamen und somit ein Risiko für das Wachstum darstellten könnte. Bleibt der Inflationsdruck hoch oder nimmt er sogar noch...

Tech-Investments: Super-High-Speed-Computing-Verarbeitung treibt die Nachfrage

US-Aktien werden nach wie vor gestützt durch das Gewinnwachstum, eine robuste, wenn auch sich abschwächende Wirtschaft, eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit und Inflationstrends, die wieder auf das Niveau vor Covid zurückfallen. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr stieg der Informationstechnologiesektor der S&P 500 Indizes im dritten Quartal 2024 um 1,6 % (hinter der Rendite des S&P 500 von 5,9 %).

US-Arbeitsmarkt robuster als erwartet – Lockerungszyklus der Fed könnte schneller enden

Der unerwartet gute US-Arbeitsmarktbericht für September löste zwar eine breite Konsolidierung an den Märkten aus, doch war diese Neubewertung angesichts der bereits bestehenden Rallye bei Zinsen, Krediten und Aktien nicht völlig unerwartet. Zum jetzigen Zeitpunkt, da noch ein weiterer Arbeitsmarktbericht vor der nächsten Fed-Sitzung ansteht, hängt es von der unerwarteten Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes ab, ob die nächste Zinssenkung 50 Basispunkte oder, was wahrscheinlicher ist, 25 Basispunkte betragen wird.

USA: Verstärkte Zuwanderung dürfte Inflation auf unter 3% senken

Die meisten Makroszenarien, die wir in unserem Ausblick für das dritte Quartal skizziert haben, gehen davon aus, dass die Inflation in den USA in den nächsten 12 Monaten auf unter 3 % sinken wird, wobei ein erheblicher Beitrag von einem verbesserten Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt kommen dürfte. Während die Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Verschärfung der monetären Bedingungen verständlicherweise zurückgeht, sind auf der Angebotsseite beträchtliche Zuwächse zu verzeichnen. Diese ergeben sich aus einem starken Anstieg der Zuwanderung, einer historischen Erholung der Erwerbsquote im Haupterwerbsalter und der Rückkehr älterer Arbeitnehmer auf den Arbeitsmarkt.

China enttäuscht mit schwachen Wirtschaftsdaten

Die Preise für Schwellenländer-Schuldtitel sind in letzter Zeit angesichts enttäuschender Wirtschafts- und Kreditdaten in China stagniert. Die Spreads von Staatsanleihen aus Schwellenländern in Hartwährung verengten sich zuletzt um 5 Basispunkte (und blieben seit Monatsbeginn unverändert). Das jüngste Angebot an Neuemissionen war gering (3 Mrd. USD in der letzten Woche) und konzentrierte sich auf Investment Grade-Emissionen.

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