Dividendenjäger aufgepasst!

Dividenden werden oftmals als neuer Zins gepriesen. Zweifelsohne haben sie bei Investoren einen hohen Stellenwert. Nach Kürzungen und Streichungen im Pandemiejahr 2020, könnten die Unternehmen 2022 neue Höchststände bei den Dividendensummen erreichen – trotz zusätzlicher Belastung durch den Urainekrieg. Zu diesem Schluss kommt Thomas Meier, Portfoliomanager des MainFirst Global Dividend Stars & MainFirst Euro Value Stars.

Wohnimmobilien: Der Markt differenziert sich aus

Nach zwei Jahren im Pandemie-Modus durchleben wir aktuell mit dem Ukrainekrieg die nächste große Krise. Auch dieser Konflikt wird Auswirkungen auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland haben. Jedoch gehen wir davon aus, dass der Wohnimmobilienmarkt wiederum gestärkt daraus hervorgehen kann. Marktentwicklungen wie eine hohe Inflation und steigende Baufinanzierungszinsen werden allerdings dazu führen, dass innerhalb des Wohnimmobilienmarkts eine stärkere Ausdifferenzierung stattfinden wird.

Die Renaissance der Finanztitel

Niedrige Zinsen und eine geringe Kreditnachfrage – in den vergangenen Jahren war der Druck auf die Gewinnmargen von Banken groß, die Gefahr einer Konsolidierungswelle zu jeder Zeit gegenwärtig. Entsprechend schwer war auch der Stand, den die Geldhäuser am Aktienmarktmarkt hatten. Im Vergleich zum MSCI World haben Finanztitel ihren seit der Finanzkrise eingeschlagenen Abwärtstrend auch während der Coronapandemie fortgesetzt. Gleichzeitig sind die relativen Bewertungen unter Druck geraten. Erst mit dem Einläuten der Zinswende in den USA sieht es wieder besser aus.

Frohe Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr 2022

An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein gutes und besinnliches Weihnachtsfest 2021 wünschen. Bleiben Sie uns treu und folgen aktuellen Neuigkeiten der Branche und lesen exklusive Interviews. Daneben werfen Sie auch einen Blick in die Printausgabe von INTELLIGENT INVESTORS. Das aktuelle Heft 04/2021 ist soeben erschienen. Sie finden es zusätzlich als E-Book auf unserer Website. Bleiben Sie gesund - wie wichtig die Gesundheit ist, durften wir auch in den zurückliegenden 12 Monaten erfahren! Alexander Heftrich, Chefredakteur

Anlageklasse Infrastruktur profitiert von der Pandemie

Die mittelfristigen Opportunitäten nach der Pandemie schätzen wir als sehr positiv ein. Warum? Wenn wir uns umsehen, was aktuell attraktiv ist, ist einer der ersten Punkte, die es zu unterstreichen gilt, dass die Erholung proportional zu den fiskalischen Stimuli erfolgt. Einige dieser Stimuli werden für Infrastrukturausgaben genutzt werden und somit avanciert der Bereich der Infrastrukturausgaben zu einem wichtigen Thema. Wenn wir uns also die Opportunitäten genauer ansehen, können wir acht besonders hervorheben. Davon befinden sich vier im Bereich der Infrastrukturausgaben.

Unternehmensgewinne verleihen Rückenwind

„Mit einem BIP von 2,0 % im 2. Quartal, das stärker als erwartet ausfiel, bleibt die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone etwa ein Viertel hinter der Erholung in den USA zurück, weshalb wir unsere BIP-Prognose für 2021 BIP-Prognose für den Euroraum von 5,2 % auf 5,4 %. Angesichts des relativ hohen Prozentsatzes der europäischen Arbeitskräfte, die weiterhin von Kurzarbeit betroffen sind - etwa 8 % in Frankreich und fast 5,5 % in Deutschland sowie im gesamten Euroraum - halten wir die Erholung in Europa nicht für selbsttragend, und unsere BIP-Prognose für 2022 für den Euroraum bleibt bei 3,9 %.

Japan lohnt aus doppelter Sicht

Japanische Aktien sind Columbia Threadneedle Investments zufolge einzigartig positioniert, um sowohl von zyklischen als auch strukturellen Rückenwinden zu profitieren. „Aus zyklischer Sicht profitieren sie von den beschleunigten Impffortschritten und der Erholung der Wirtschaft“, schreibt Daisuke Nomoto, Leiter für japanische Aktien bei Columbia Threadneedle Investments, in einem aktuellen Kommentar. „Aus struktureller Sicht profitieren sie als Nutznießer technologischer Entwicklungen und von der Reform der Corporate Governance als positiven Impulsgeber.“

Schwellenländer — Wachstum, aber Bewertung hinkt hinterher

Die Schwellenmärkte haben sich in den letzten zehn Jahren stark gewandelt. Sie verzeichneten in den Jahren 2011 bis 2020 ein gesundes Wachstum. Dies spiegelt sich jedoch nicht in den Aktienerträgen wieder. Was hinter der Entkopplung zwischen Wirtschaftswachstum und Aktienbewertungen steckt, erläutert Morgan Harting, Portfoliomanager für Multi-Asset Solutions bei AllianceBernstein (AB), in seinem Kommentar. „Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Schwellenländern wuchs in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt um 4,1 Prozent pro Jahr und lag...

Hotel-Investments haben weiterhin schweren Stand

Im ersten Halbjahr 2021 wurden circa 1,0 Mrd. Euro in deutsche Hotelimmobilien investiert, so das Ergebnis der internationalen Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W). Dies entspricht einem Rückgang von rund 24 % im Vergleich zum Vorjahr (H1 2020: 1,4 Mrd. Euro) und von rund 31 % im Verhältnis zum Vor-Corona-Jahr 2019. Die Transaktionsaktivität war in beiden Quartalen mit je etwa 500 Mio. Euro ausgewogen. Zu rund 80 % wurden Einzelobjekte gehandelt.

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