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Über japanische Aktien gibt es viele Mythen und Missverständnisse. Japan verbinden viele Investoren mit schwachem Wachstum, alternder Bevölkerung und Deflation und erwarten daher geringe Investmentchancen – zu Unrecht. Die vier größten Mythen über den japanischen Aktienmarkt deckt Sophia Li, Portfoliomanagerin bei First State Stewart Asia, auf.

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FOMO: Hinter diesem gewöhnungsbedürftigen Akronym verbirgt sich in der Sprache Shakespeares der Ausdruck „Fear of Missing Out“. Das heißt die Angst, etwas zu verpassen. Benutzt wurde der Begriff zu Beginn der Coronakrise, um den Ansturm auf Mehl oder Toilettenpapier in den Supermärkten zu begründen, und jüngst, um die zwanghaften Vorbestellungen von noch im Entwicklungsstadium befindlichen Impfstoffen durch Staaten zu erklären. Finanzprofis ist der Ausdruck bereits seit langem vertraut – und nach der Rede von Jerome Powell vom 27. August 2020 wird er sich wohl noch etwas tiefer im Börsenjargon verankern.

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Das US-Finanzministerium hat in den vergangenen Monaten massiv Bargeldbestände aufgebaut. Bei der US-Treasury sind mehr als 1,5 Billionen US-Dollar auf dem US-Konto gebunkert. „Geld, das erst von der Notenbank ausgegeben, dann vom Schatzamt wieder bei ihr deponiert und damit dem Markt als Liquidität entzogen wird“, sagt Michael J. Bazdarich, Ökonom bei Western Asset.

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Es gibt sie durchaus: Unternehmen und Branchen, die sich dem Kursrutsch an den Märkten für Risikoaktiva durch die Corona-Krise widersetzen konnten. Gesunde Bilanzen, keine Liquiditätssorgen und ein nachhaltiges Geschäftsmodell waren in den letzten Monaten besonders hilfreiche Unternehmenscharakteristika, um bei den Anlegern nicht in Ungnade zu fallen. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch schnell deutlich, dass sich fast ausschließlich Unternehmen bzw. Aktien aus bestimmten Sektoren besser als der Gesamtmarkt geschlagen haben: Je eher ein Geschäftsmodell von den parallelen Megatrends der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung sowie dem Wandel im Gesundheitswesen und der Biotechnologie profitieren kann, desto höher die Outperformance seit dem Ausbruch der Krise.

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