Kernenergie-Comeback lässt Uran strahlen

Die Rolle von Uran verschiebt sich derzeit grundlegend – politisch wie ökonomisch. Während der Konflikt im Iran zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass man dessen nukleare Aufrüstung verhindern will und damit hochangereichertes Uran in den Mittelpunkt militärischer Strategien rückt, gewinnt der Rohstoff parallel auch in der globalen Energiepolitik wieder an strategischer Bedeutung. So hat die Debatte um die Rolle der Kernenergie in Europa zuletzt deutlich an Schärfe gewonnen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete Anfang März 2026 den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft als „strategischen Fehler“ und kündigte an, Europa zu einem globalen Zentrum der nächsten Generation von Kernenergie zu machen. Dafür möchte von der Leyen unter anderem mehr als fünf Milliarden Euro in die Kernforschung stecken.

High-Yield-Anleihen-Markt: elf Quartale in Folge mit positiven Renditen

Die Wirtschaft ist nach wie vor widerstandsfähig und die Finanzmärkte sind reichlich mit Liquidität versorgt, sodass die Ausfallraten im globalen High Yield-Anleihen-Markt niedrig bleiben dürften, so die Einschätzung von Roland Hausheer, Senior Portfolio Manager für Swisscanto LUX High-Yield-Anleihenlösungen. Diese Kombination könne es Unternehmen ermöglichen, anstehende Fälligkeiten zu refinanzieren und damit das Ausfallrisiko zu verringern.

Die US-Inflation kehrt zurück – mit voller Wucht

Die USA stehen vor einer neuen inflationären Ära. Damit rechnet Adam Rozencwajg, Geschäftsführer der Investmentgesellschaft Goehring & Rozencwajg. Er geht davon aus, dass sich US-Notenbankchef Jerome Powell dem Druck aus dem Weißen Haus beugen wird – und Zinssenkungen schließlich dafür sorgen, dass die Inflation längerfristig erhöht bleibt.

US-Handelszölle – worauf Anleger nun achten sollten

Die Europäische Union und die USA konnten sich auf einen neuen Quasi-Basiszoll von 15 Prozent einigen. Bleibt es dabei, wäre Europa vergleichsweise gut weggekommen. Doch was sollen Anleger mit diesem Zoll-Deal anfangen? Fakt ist: Für Investoren ist allein die Höhe der US-Handelszölle kein ausreichendes Kriterium.  Die Kuh scheint erst einmal vom Eis, so könnte man die Ende Juli bekanntgegebene Einigung zwischen den USA und der Europäischen Union in Sachen US-Handelszölle umschreiben. Ob sie dabei wirklich...

Unter der Oberfläche

Ein halbes Quartal vor dem Ende des ersten Halbjahrs 2023 liegen die Ergebnisse vor, und die Nerven der Anleger könnten sich langsam beruhigen. In der vergangenen Woche wurde es immer wahrscheinlicher, dass der US-Leitzins sein Zielniveau bei 5,00 %-5,25 % erreicht hat. Die US-Inflationsdaten vom April liefern der Fed Argumente dafür, bei der nächsten FOMC-Sitzung am 14. Juni zu pausieren. Interessanterweise werden die nächsten US-Inflationsdaten für Mai bereits einen Tag vorher veröffentlicht, am 13. Juni. Auch wenn die US-Gesamtinflation von 5 % gegenüber der Kerninflation von 5,5 % im Jahresvergleich immer noch für Unbehagen sorgen dürfte, ist die annualisierte 3-Monats-Inflationsrate nach einem monatlichen Anstieg von 0,4 % von 4,07 % auf 3,66 % gesunken. Es ist zu erwarten, dass sich die Inflation im Wohnungsbau langsam abkühlt und die US-Inflationswerte zum Jahresende bei 3,00 % liegen werden.

Nordic High Yield: Die Rückkehr der Rendite

2022 war für die Rentenmärkte ein Jahr der extremen Herausforderungen. Der Anstieg der Inflation und die restriktive Geldpolitik der großen Zentralbanken führten zu einem schmerzhaften Kurseinbruch, von dem auch der nordische High Yield-Markt nicht verschont blieb. Aktuell könnte ein guter Zeitpunkt zum Wiedereinstieg sein, der sich bereits in den gestiegenen Renditen dieser Anlageklasse widerspiegelt. Die skandinavischen Volkswirtschaften sind effizient und gut positioniert, die Spreads der High Yield-Anleihen sind attraktiv und die Zinssätze dürften den größten Teil ihres Anstiegs hinter sich haben.

„Entspannung erlaubt Blick auf klassische Kurstreiber“

Nachdem der vergangene Monat geprägt war von einer drohenden Abwärtsspirale, ausgelöst durch Probleme im globalen Bankensystem, hat sich die Lage am Kapitalmarkt wieder deutlich entspannt. Die Blicke richten sich somit wieder verstärkt auf klassische Kurstreiber wie die anstehende Bilanzsaison sowie die kommenden Zinsentscheidungen der beiden großen Notenbanken. Was die Weberbank diesbezüglich antizipiert, fasst Sascha Rehbein, CFA Weberbank, im Kommentar dieser Woche (Finanzmarkt aktuell) zusammen: Margendruck gewinnt an Dynamik Zum Start der Berichtssaison in den USA...

Frühling in Europa — auch wirtschaftlich

In seinem wöchenlichen Kommentar betrachtet Steven Bell, Chefvolkswirt EMEA bei Columbia Threadneedle Investments, die Wirtschaft in Europa und UK, was seiner Meinung nach für positive Entwicklungen spricht, und was er für die Leitzinsen und Währungen erwartet: „Das makroökonomische Umfeld in Europa und Großbritannien hat sich in den vergangenen Wochen zunehmend verbessert und es könnte tatsächlich passieren, dass die Inflation Ende dieses Jahres in beiden Regionen unter 3 % fällt“, verkündet Steven Bell. Laut dem Chefökonom...

Quartalsausblick: Markt für alternative Anlagen steht vor Neusortierung

Die andauernd hohe Inflation und die Zinserhöhungen haben im dritten Quartal deutliche Spuren auf dem Markt für Real Assets und Liquid Alternatives hinterlassen. Das ganz hohe Zinsniveau wird im europäischen Raum zwar nicht eintreten, herausfordernd bleibt die Lage für die meisten Marktteilnehmer dennoch. Auch institutionelle Investoren haben es derzeit mit komplexen und nicht einfachen Rahmenbedingungen zu tun, mittlerweile haben sie jedoch bessere Möglichkeiten, für ihre Kunden und Beitragszahler bessere Renditen zu erwirtschaften. Auf der Asset-Management-Seite...

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