Friske wird Country Head für Deutschland und Österreich bei LFDE

LFDE ernennt Florian Friske zum Country Head für Deutschland und Österreich. Friske kommt von Berenberg, wo er zuletzt ein neunköpfiges Team für den Drittkundenvertrieb im Wealth und Asset Management geleitet hat. Bei LFDE wird er die Geschäftsentwicklung sowie den Ausbau der Beziehungen zu deutschsprachigen institutionellen und Wholesale-Kunden verantworten. Er berichtet an Anne-Sophie Girault, Head of International Development bei LFDE.

CO2-Bepreisung auf dem Prüfstand: Europas Wahl zwischen industrieller Souveränität und glaubwürdigem Klimaschutz

Das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS[1]) ist seit zwanzig Jahren ein zentrales Instrument der Klimapolitik. Durch die CO₂-Bepreisung hat sich die Europäische Union dafür entschieden, wirtschaftliche Entscheidungen direkt mit Umweltauflagen zu verknüpfen. Im Vorfeld seiner für den Sommer 2026 geplanten Überprüfung ist dieses System Gegenstand politischer Auseinandersetzungen, die weit über die reine Klimapolitik hinausgehen.

Strukturelle Bedeutung der Emerging Markets noch nicht eingepreist

Angesichts der Rückkehr von Donald Trump mit seiner „America-First“-Politik hatten zahlreiche Marktbeobachter 2025 ein schwieriges Jahr für die Schwellenländer vorhergesagt. Die tatsächliche Entwicklung sorgte jedoch für Überraschung. Mit einem Plus von 31 % in US-Dollar übertraf der MSCI Emerging Markets die Industrieländer um 11 %.[1] Anleger investieren nicht mehr nur reflexartig in Schwellenländer, wenn der US-Dollar abwertet.  Zunehmend sehen sie diese Märkte  als strukturelle Gewinner einer multipolaren Welt. Diese taktische Vorgehensweise könnte durchaus in eine langfristige strategische Allokation münden.

Südkorea: Kursrakete trotz politischer Turbulenzen

Dem jüngst abgesetzten Präsidenten droht die Todesstrafe. Mehrere seiner Vorgänger wurden wegen Korruption verurteilt - und später von Nachfolgern begnadigt, die teils selbst vor Gericht landeten. Hinzu kommen mächtige aber finanziell intransparente Industriekonglomerate, eine rückläufige Demografie und immer wieder aufflammende Massenproteste. Und dennoch erlebt der Aktienmarkt einen historischen Höhenflug: Innerhalb nur eines Jahres legte er um 91 % zu![1]

US-Zölle: Wer bezahlt die Rechnung?

Diese Frage sorgt für Diskussionen unter Ökonomen, Spekulationen von Marktteilnehmern, Uneinigkeit unter den Zentralbankern und für hitzige Debatten um US-Präsident Donald Trump: Werden die erhöhten US-Zölle zu einem Preisanstieg für die Verbraucher führen?

Strategische Allokationen auf dem Prüfstand

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte findet ein stiller, aber tiefgreifender Umbruch statt. Der „amerikanische Exzeptionalismus“ an den Börsen schwächt sich ab. Nach einem zehn Jahre langen Anstieg, der sich auf niedrige Zinsen, überlegene Technologien und einen starken Dollar stützen konnte, werden nun Risse sichtbar. Seit Jahresbeginn verzeichnen US-Aktien, darunter insbesondere Titel von Large Caps, eine deutliche Underperformance (in Euro) im Vergleich zu den europäischen Märkten.

Märkte im Bann von Trump und Musk

Nachdem sich die Märkte Anfang November zunächst über die Wahl von Donald Trump gefreut hatten, nehmen sie nun die mit dem Duo Elon Musk und Donald Trump verbundenen Risiken ernster. Der US-Aktienindex S&P 500 verzeichnete daher seit dem 16. Dezember (bis zum 2. Januar 2025) einen Rückgang von mehr als 3 %. Die Tesla-Aktie, die zwischen den Präsidentschaftswahlen und dem 16. Dezember um mehr als 80 % gestiegen war, brach unterdessen um 18 % ein. 

Tequila Sunrise: Kurskorrekturen in Mexiko zum Kauf nutzen

Heute wollen wir unser Augenmerk auf Mexiko richten, weil gleich mehrere Gründe für das Land sprechen, das zu den weltweit größten Produzenten von Silber, Kupfer, Gold, Blei, Zink, Erdöl und Erdgas gehört. Da Mexiko ein bevorzugter Handelspartner der USA ist, profitiert es auch in besonderem Maße von der Umstrukturierung der globalen Lieferketten, die parallel zu denen Chinas entstehen.

Das Problem mit der Staatsverschuldung

Im August hatte die Ratingagentur Fitch mit der Herabstufung der USA von der Bestnote AAA für Erstaunen und Polemik gesorgt. Dennoch scheinen ihr die Fakten zwei Monate später Recht zu geben. Denn zum zweiundzwanzigsten Mal in 50 Jahren haben die USA wieder mit einem Shutdown geliebäugelt, das heißt mit der Einstellung der Tätigkeiten staatlicher Behörden mangels einer Einigung über den Haushalt im Kongress.

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