FED-Sitzung: Entschlossen vorsichtig

Auf ihrer Dezembersitzung hat die FED die Obergrenze für den Leitzins – wie erwartet – erneut um 25 Basispunkte auf 3,75% gesenkt. Die Notenbank reagiert damit zum dritten Mal in Folge auf den schwächeren Beschäftigungsaufbau und die gestiegenen konjunkturellen Risiken. Die Entscheidung fiel mit drei Gegenstimmen. Damit hat sich die Anzahl abweichender Meinungen zur letzten Sitzung um eine weitere Stimme erhöht. Gleichzeitig haben die FED-Mitglieder ihre Zinserwartungen (Dot-Plot) für 2026 und auch die Folgejahre nicht verändert. Chair Powell äußerte sich wie bei der letzten Zinsentscheidung vorsichtig zum Ausblick und verwies auf die kommenden Daten als entscheidend dafür, ob und wie weit die Zinsen im ersten Halbjahr noch gesenkt werden sollten. Das ist richtig. Und auch in den kommenden Monaten sollten die Ratsmitglieder sparsam mit Zinssignalen umgehen, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.      

Fed macht es noch einmal

Die kommende FOMC-Sitzung wird als klare Fortsetzung des Risikomanagement-Zyklus in die Geschichte eingehen, erwartet Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A. Er sieht die erwartete Zinssenkung durch die makroökonomischen Daten gedeckt:

Fed in der Zwickmühle

Die US-Notenbank steht vor einer heiklen Entscheidung: Der schwächelnde Arbeitsmarkt spricht für Zinssenkungen, die steigende Inflation dagegen. Dr. Felix Schmidt, Senior Economist bei Berenberg, erläutert in einem aktuellen Kommentar seine Einschätzung zum Ausgang der anstehenden Fed-Sitzung: 

Die Fed vor einem Wendepunkt

Ein bröckelnder Arbeitsmarkt, stabile Inflationserwartungen und der zunehmende politische Druck deuten darauf hin, dass die Federal Reserve (Fed) bei ihrer bevorstehenden September-Sitzung einen entscheidenden Kurswechsel vollziehen wird, erklärt Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A. Eine Zinssenkung erscheint unausweichlich.

EZB als Zuschauer?

Was macht die EZB in dieser Woche? Tut sie es nochmal und senkt erneut die Zinsen? Jörg Held, Head of Portfolio Management & Portfolio Manager, ETHENEA vertritt eine klare Meinung. Er begründet, warum die Zentralbank sich eher abwartend positioniert. 

Lasst die Kürzungen beginnen

Die Eurozone ist in besserer Verfassung. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 0,7 Prozent und im nächsten Jahr um das Doppelte wachsen wird, bei den Verbrauchern zeigen sich Anzeichen von Konjunkturbelebung und die Nachfrage zieht wieder an. Dennoch wird die Europäische Zentralbank (EZB) voraussichtlich am 6. Juni, knapp zwei Jahre nach Beginn ihres Straffungszyklus, ihre erste Zinssenkung vornehmen. Sie wird die erste der großen Zentralbanken sein, die den Ball ins Rollen bringt.

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