Die Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH („LAMD“) ernennt Kai Jennert per 1. Mai 2026 zum Chief Executive Officer (CEO). Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen CEOs Andreas Hübner an.
Die Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH („LAMD“) ernennt Kai Jennert per 1. Mai 2026 zum Chief Executive Officer (CEO). Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen CEOs Andreas Hübner an.
Lazard Asset Management (LAM) zählt in diesem Jahr zu den großen Gewinnern der Scope Investment Awards 2026. Das Unternehmen sicherte sich die Spitzenplatzierung in gleich zwei Kategorien:
Aus den USA kommen Wirtschaftskennzahlen, die sich teilweise deutlich widersprechen. So driften zum Beispiel Arbeitsmarkt und Investitionszyklus auseinander. Ron Temple, Chef-Marktstratege bei Lazard, diskutiert die aktuelle Lage und ordnet die Marktdaten ein. Er sieht ein dynamisches Wachstum in den USA, das jedoch auf tönernen Füßen steht.
Die USA haben in den letzten Jahren eine Blütezeit erlebt – und sich trotzdem zuletzt von den Grundpfeilern dieses Erfolges entfernt, um eine neue Ära einzuläuten. Werner Krämer, Geschäftsführer und Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management Deutschland, analysiert die Gefahren der neuen Weltordnung für das Flaggschiff der Weltwirtschaft.
Während die Aktienkurse der Welt schwanken, könnten die Schwellenländer von der aktuellen Situation profitieren. James Donald, Leiter der Emerging Markets-Plattform von Lazard Asset Management, erläutert den historischen Zusammenhang zwischen dem Dollarkurs und der Performance von Schwellenländeraktien.
Die geopolitisch und wirtschaftlich aufgeladene Lage spiegele sich zunehmend in einer hohen Unsicherheit an den Kapitalmärkten wider, beobachtet Desiree Sauer, Investment-Strategin bei Lazard Asset Management. Handelskonflikte, insbesondere die jüngsten Zollmaßnahmen der USA, wirkten sich dämpfend auf das globale Wachstum aus und befeuerten gleichzeitig Inflationsrisiken. Die Dauer und Tiefe dieser Spannungen – ebenso wie mögliche Gegenmaßnahmen der betroffenen Handelspartner – würden maßgeblich darüber entscheiden, wie stark die wirtschaftlichen Folgen tatsächlich ausfallen.
Nicht immer steht der hohe Norden Europas im Fokus des Interesses. Das kann ein Irrtum sein. Denn Länder wie Norwegen, Schweden oder Dänemark haben einiges zu bieten. Zudem steht Skandinavien für solide volkswirtschaftliche Fundamentaldaten, ein transparentes regulatorisches Umfeld und widerstandsfähige Finanzsysteme. Vor diesem Hintergrund suchen immer mehr Investoren auf den skandinavischen Anleihemarkten nach stabilen und attraktiven Renditen. Insbesondere Nordic High Yield bietet Anlegern einzigartige Chancen. INTELLIGENT INVESTORS hakte Anfang Februar bei Daniel Herdt, Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management nach.
Das höhere Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern, steigende Gewinne dortiger Unternehmen, die weltweite geldpolitische Lockerung und die deutlichen Bewertungsabschläge machen Aktien aus den aufstrebenden Märkten derzeit attraktiv. Dieser Ansicht ist James Donald, Leiter der Emerging Markets-Plattform von Lazard Asset Management. Ein Thema aus dem US-Wahlkampf hänge jedoch wie ein Damoklesschwert über der Assetklasse: die Möglichkeit höherer Zölle auf Importe in die USA. „Höhere Zölle hätten direkte Auswirkungen auf einzelne Märkte“, erklärt der Experte, „aber auch auf den Welthandel insgesamt.“
2023 ist der japanische Aktienmarkt ins Zentrum des Anlegerinteresses gerückt – und dies, obwohl er zuvor mehrere Jahrzehnte lang kaum Beachtung fand. Grund dafür sind strukturelle Veränderungen, die den japanischen Aktienmarkt auch langfristig attraktiv machen, sagt Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management.
Die Inflation ist nach Japan zurückgekehrt. Für das Land, das jahrzehntelang in einer Deflationsspirale gefangen war, ist das eine gute Nachricht. Die japanische Notenbank hat bereits entsprechend reagiert und June-Yon Kim, Lead-Portfolio Manager für japanische Aktien bei Lazard Asset Management, sieht erste Anzeichen dafür, dass sich auch die Denkweise in Unternehmen wie Privathaushalten zunehmend ändert. Er ist überzeugt: Mittel- bis langfristig dürfte sich dies positiv auf den japanischen Aktienmarkt und die japanische Wirtschaft im Allgemeinen auswirken.