Kryptowährungen in der Vermögensnachfolge: Chancen, Risiken und Gestaltungsoptionen

Mit dem Aufstieg digitaler Assets drängen Kryptowährungen immer stärker in die Vermögensarchitektur vermögender Privathaushalte und institutioneller Portfolios. Was als spekulatives Randthema begann, stellt heute Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Vermögensverwalter vor neue Herausforderungen: Wer Bitcoin, Ethereum und Co. in die Nachlassplanung integriert, muss rechtliche, steuerliche und technische Details vorausschauend ordnen, um Werte sicher über Generationen zu erhalten.

Stablecoins: Instrumente zur Kursstabilisierung für institutionelle Krypto-Investitionen

Stablecoins etablieren sich als essenzielle Instrumente im Portfoliomanagement institutioneller Anleger. Sie verbinden die Innovation und Effizienz digitaler Vermögenswerte mit der Sicherheit von Fiat-Währungen und schaffen damit ein Bindeglied zwischen traditionellem und dezentralem Finanzsystem. Angesichts einer globalen Marktkapitalisierung von über 250 Milliarden US‑Dollar und fortschreitender Regulierung – etwa durch den US-amerikanischen GENIUS Act oder den europäischen MiCA‑Rahmen – gewinnen Stablecoins zunehmend an Bedeutung als stabile Alternative in einem sonst hochvolatilen Kryptoumfeld.

Kryptowertehandel – Chance oder Risiko für Banken?

Der Handel mit Kryptowerten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem eigenständigen Bestandteil der Finanzmärkte entwickelt. Immer mehr Menschen interessieren sich für den Handel mit Kryptowerten. Daher eröffnen viele Banken ihren Kunden dahingehend Investitionsmöglichkeiten. Trotz der Chancen, die ein solches Kundenangebot für den Kryptowertehandel bietet, müssen sich Banken dabei auch einigen Herausforderungen stellen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Grundlagen des Kryptowertehandels und beleuchtet dabei die Chancen und Risiken.

FinmadiG bringt für Krypto-Dienstleister neue Pflichten zur Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung

Mit der Verabschiedung des Finanzmarktdigitalisierungsgesetzes (FinmadiG) wurde eine wichtige Weiche für die Weiterentwicklung des Kryptomarktes gestellt. Die neuen Regelungen zielen auf eine Regulierung und Professionalisierung von Krypto-Dienstleistern ab. Zu letzteren gehören mitunter auch etablierte Banken, Neo-Broker und andere Finanzdienstleister. Die Anbieter müssen in Technologie und Personal investieren, können jedoch langfristig von Effizienzgewinnen und einem gesteigerten Kundenvertrauen profitieren. Die Regelungen können den Kryptomarkt für institutionelle Investoren attraktiver machen.

Bei Krypto ist ein umfassendes und verantwortungsbewusstes Risikomanagement wichtig

Bei Kryptowährungen scheiden sich die Geister. Die eine Seite betont die Vorteile dieser neuen Assetklasse, die Kritiker verweisen auf die hohe Schwankungsbreite und andere mögliche Nachteile. Umso wichtiger sind die Regulierung und das Risikomanagement. In diesem Kontext kommt auch der Verwahrung eine besondere Rolle zu. INTELLIGENT INVESTORS sprach zu diesen Aspekten mit Philipp Voßeberg, Teamleiter Risk Management Financial Assets bei der HANSAINVEST.

ETNs von VanEck knacken Marke von einer Milliarde US-Dollar

Die Nachfrage nach Kryptoinvestitionen ist ungebrochen. Die Krypto-ETNs des Vermögensverwalters VanEck haben mittlerweile ein Gesamtvolumen von einer Milliarde US-Dollar erreicht. Im Oktober 2024 hatte bereits VanEcks gesamte Auswahl an Krypto-Strategien in Europa diesen Meilenstein erreicht, einschließlich des Krypto-ETFs, der in Blockchain- und Krypto-Unternehmen investiert.

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