Darum kommen Produktivitätszuwächse in den USA nicht mehr bei Arbeitnehmern an

Hinter der insgesamt hohen Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft verbirgt sich eine ausgeprägte Divergenz. Politische Kursänderungen in den USA sowie die zunehmende Verbreitung von KI-Technologien haben klare Gewinner und Verlierer hervorgebracht: Viele große, kapitalintensive Unternehmen mit hoher KI-Nutzung entfernen sich zunehmend vom Rest der Wirtschaft, während immer mehr Arbeitnehmer und ihre Haushalte zurückfallen. Diese prägenden makroökonomischen Entwicklungen dürften sich fortsetzen und auch im Jahr 2026 und darüber hinaus spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft, Märkte und Politik haben.

Europa im Zykluswechsel: Warum 2026 mehr ist als eine Aufholstory

Die Performance der europäischen und US-amerikanischen Märkte war im Jahr 2025 in Lokalwährung vergleichbar, in Euro betrachtet lagen die europäischen Märkte sogar deutlich vorne. Wir starten 2026 mit ähnlichen Aussichten, wobei Europa eine solide Performance zeigt. Darüber hinaus deutet sich an, dass die Phase starker Gewinnsteigerungen im Technologiebereich, insbesondere bei Rechenzentren, nun abnimmt. Parallel dazu setzt die Erholung der übrigen Wirtschaft ein, sowohl in den USA durch Steuererleichterungen und mögliche Konsumanreize als auch in Europa durch die beginnenden fiskalischen Impulse und potenziell positive Entwicklungen im Ukraine-Konflikt.

Die USA zwischen Boom und Bremse: eine Wirtschaft der Widersprüche

Aus den USA kommen Wirtschaftskennzahlen, die sich teilweise deutlich widersprechen. So driften zum Beispiel Arbeitsmarkt und Investitionszyklus auseinander. Ron Temple, Chef-Marktstratege bei Lazard, diskutiert die aktuelle Lage und ordnet die Marktdaten ein. Er sieht ein dynamisches Wachstum in den USA, das jedoch auf tönernen Füßen steht.

Eine Frage der saisonalen Trends

Wir sind im vierten Qurtal des laufenden Jahres. Einige Branchen blicken sehnsuchtsvoll auf das Jahresendgeschäft, für andere Segmente spielte die Musik in der jüngeren Vergangenheit. Welche Sektoren dürften in den kommenden Wochen weit oben stehen; welche haben andererseits eher das Nachsehen? Pascal Kielkopf schaut genauer hin.

Kommentar: US-Inflation und Konsum schwächen sich ab

Die US-Verbraucherpreise sind im April etwas weniger stark als im März gestiegen. Auch der zu Grunde liegende Preisauftrieb lag mit 0,3% zum Vormonat etwas niedriger. Gleichzeitig hat sich die Konsumnachfrage der Haushalte abgeschwächt. Die Daten geben der FED Zuversicht, dass keine weiteren Zinsanhebungen notwendig sind. Für rasche Zinssenkungen sind Preisauftrieb und Nachfrage aber noch zu stark, meint Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb&Wallwitz.

US-Konsum geht die Luft aus, Zinsgipfel naht

In den USA sind die Einzelhandelsumsätze im März überraschend deutlich gefallen. Dem US-Konsument geht schrittweise die Luft aus. Ein Einbruch der Konsumnachfrage zeichnet sich zwar noch nicht ab, vor allem weil der Online-Handel stark bleibt. Die Daten stützen aber die Erwartung, dass der Zinsgipfel in den USA bereits nah ist, erklärt Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.   

Eyb & Wallwitz: US-Konsum startet stark ins neue Jahr

In den USA sind die Einzelhandelsumsätze im Januar stark ausgefallen. Angeführt von einem deutlichen Plus im Autohandel und im Gastgewerbe stiegen die Umsätze spürbar. Auch in realer Rechnung hat der Konsum wieder zugelegt. Solange die Nachfrage so stark bleibt, wird die FED ihren Straffungskurs nicht beenden, erklärt Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.

Europäische Konsumentenkredite: Von überdurchschnittlichen und unkorrelierten Renditen profitieren

Risikoaverse Anleger, die Chancen im Fixed Income-Markt suchen, begegnen zwei wesentlichen Herausforderungen: Dem Zinsänderungsrisiko, also dem Risiko fallender Anleihekurse bei steigenden Marktzinsen, und dem Spreadrisiko, welches zu fallenden Anleihekursen bei einer Ausweitung der Risikoaufschläge infolge von beispielsweise Unsicherheit an den Märkten für Risikokapital führt. Das Zinsänderungsrisiko hat sich in diesem Jahr durch die Leitzinserhöhungen internationaler Notenbanken materialisiert. Das Spreadrisiko erhöhte sich in den vergangenen Jahren wiederholt in kurzen Abständen: Krisen wie die Euro-Krise von 2011/2012, der Handelskrieg mit China im Jahr 2018 oder zuletzt die Corona-Pandemie und der Russland-Ukraine-Krieg haben zu höheren Risikoaufschlägen bei Unternehmens- und Staatsanleihen geführt.

Ressource Wasser knapp und wertvoll

Die Natur ist heute eines der wichtigsten und produktivsten Güter unserer Wirtschaft. Jahrzehnte des überbordenden menschlichen Konsums und das Leben in einer Wegwerfgesellschaft erschöpfen allerdings die weltweiten Ressourcen auf rapide Weise. Wenn jetzt keine Maßnahmen ergriffen werden, sind wir bald an einem Punkt angelangt, an dem der Schaden nicht mehr wiedergutzumachen ist. Wasserlösungen sind im Kampf gegen eine exzessive, ineffiziente und unverantwortliche Wassernutzung und zur Sanierung beeinträchtigter aquatischer Ökosysteme, die das Fundament unserer wirtschaftlichen Aktivität bilden, von entscheidender Bedeutung. Es existieren bereits kommerzielle Lösungen für eine Verbesserung der Wassereffizienz, der Wasserqualität und zum Schutz der Gewässer, um eine Knappheit in bestimmten Regionen zu vermeiden.

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