Reale Vermögenswerte ebnen den Weg zur Klimaneutralität

Sachwerte bilden das Rückgrat jeder Wirtschaft und ermöglichen erst eine gedeihliche Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Börsennotierte Unternehmen in diesen Bereichen können positive soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen in großem Umfang haben. Einige tragen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei, andere beleben benachteiligte Stadt- und Wohngebiete neu und wieder andere verbessern den Zugang zu lebensnotwendigen Dienstleistungen.

Klimaneutralität und mehr Energiesicherheit: Steigendes Investoreninteresse an Erneuerbare-Energien-Fonds

Steigende Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit sowie der Wunsch nach Versorgungssicherheit führen zu einem Boom bei regenerativen Energien. Immer mehr Investoren springen auf den Zug auf, auch weil die Wertperspektiven überaus positiv sind. Um den erforderlichen Regularien ordnungsgemäß und effizient gerecht zu werden, empfiehlt sich für die Anbieter entsprechender Investmentfonds die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Service-KVG. So ergänzen sich Kernkompetenzen. Rund 42 % des in Deutschland verbrauchten Stroms wurden im vergangenen Jahr durch regenerative Energien erzeugt....

Auch soziale Taxonomie-Verordnung birgt Herausforderungen

Am 15.06. findet der INTELLIGENT INVESTORS ESG-Thementalk in Frankfurt statt. Es ist uns gelungen, einen bunten Strauß an Themen rund um die Vielfalt des nachhaltigen Investierens zusammenzustellen. Jan Rabe, Sustainable Investment Office, Metzler Asset Management GmbH, beleuchtet in seinem Vortrag die thematischen Ansätze zur Navigation in eine klimaneutrale Zukunft. Wir sprachen vorab mit dem Experten  (Auszüge des Interviews, das in der II-Printausgabe 02 pünktlich zum Event am 15.06. erscheint). Beachten Sie auch den Hinweis zur kompletten Agenda und den Anmeldeformalien (konferenz@intelligent-investors.de) am Ende des Interviews.

ESG:tracker 01/2022 — „Impact“ als Krisengewinner

Das erste Quartal 2022 war besonders herausfordernd. Eine galoppierende Inflation und die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine ließen viele Investoren mitunter verzweifelnd zurück. Vor diesem Hintergrund ist das Megathema der nachhaltigen Geldanlage etwas in den Hintergrund gerückt. Doch zweifellos bleibt es präsent. „Was hat die nachhaltige Ausrichtung der Kapitalanlage gebracht?“, fragen sich Anleger jedes Quartal aufs Neue. Zufriedenstellend lässt sich diese Frage nur beantworten, wenn man Nachhaltigkeitspräferenzen in numerische Größen überführt und diese dann differenziert analysiert. Legt man den Konsens globaler Asset-Manager zugrunde und untersucht, wie diese Nachhaltigkeit in Portfolios umsetzen, stechen vier Strategien heraus: Best-in-Class, Negativlisten, Impact sowie die Konformität gegenüber den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs, Sustainable Development Goals) und dem 2-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Wir ermitteln im ESG:tracker die Renditen dieser Strategien und ordnen die Ergebnisse vierteljährlich in das Marktgeschehen ein. Zentrales Ergebnis - „Impact“ als Krisengewinner für das abgelaufene Quartal.

Klimaneutrale Kapitalanlage und CO2-intensive Geschäftsmodelle – ein Widerspruch?

In einem neuen Research-Paper beschäftigen sich die beiden Autoren Jan Rabe und Adnan Bilgin (Metzler AM) mit der Frage, ob es einen Widerspruch zwischen dem Ziel der klimaneutralen Kapitalanlage und CO2-intensiven Geschäftsmodellen gibt. Ihr Fazit lautet, dass es durchaus opportun sein muss, in CO2-intensive Unternehmen zu investieren, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Nebenbei bemerkt: Leser unseres Printmagazins INTELLIGENT INVESTORS finden in der Ausgabe 01/2022 ein sehr aufschlussreiches Interview mit drei ESG-Experten, namentlich Jan Rabe (Metzler AM), Richard Schmidt (DJE Kapital) und Patrick Vogel (MainFirst AM).

Wasserstoff: Energiequelle der Zukunft mit Potenzial für Investoren

Wasserstoff könnte das Versprechen einer klimaneutralen, leicht verfügbaren und breit einsetzbaren "grünen Energie" einlösen und damit der Schlüssel zur erfolgreichen Dekarbonisierung der Wirtschaft sein. Damit die energetische Jahrhundert-Transformation gelingt, muss jedoch zunächst eine zukunftsfähige Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie "Wasserstoff als Energiequelle der Zukunft - Grundlagen, Konzepte und mögliche Anwendungsbereiche", die das FERI Cognitive Finance Institute gemeinsam mit dem Labor für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Hochschule RheinMain veröffentlicht hat.

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