Anleger sollten Risikoneigung bei Aktien sukzessive reduzieren

Für das Jahr 2026 erwarten die Aktienexperten von Metzler Asset Management ein weiterhin konstruktives, wenngleich zunehmend differenziertes Marktumfeld. Entscheidend für weiteres Aufwärtspotenzial an den globalen Aktienmärkten sei, dass die globale Konjunktur weiter solide wachse, der KI-Boom kein abruptes Ende finde und die Inflation unter Kontrolle bleibe. Vor allem dürften aber anhaltend robuste Ertragssteigerungen – insbesondere in den USA, wo sich die Bewertung der Märkte deutlich erhöht hat – für höhere Kurse zentral sein.  

Zwischen KI-Euphorie und Sorge um hohe Bewertungen

Die globale Konjunktur zeigt zum Jahresende ein gemischtes Bild: Während die KI-Euphorie an den US-Börsen weitergeht, enttäuscht die Industrieproduktion in Europa. „Ein Grund für die anhaltende Stagnation im Euro-Raum ist sicherlich auch die Zweckentfremdung des deutschen Sondervermögens zugunsten des Sozialstaats”, analysiert Marc Möhrle, Geschäftsführer bei der LAIQON-Tochter MFI Asset Management in seinen LAIQON Kapitalmarkt-Insights. Welche weitere Schlüsse er und das MFI-Team etwa aus der zunehmenden Verunsicherung an den US-Börsen aufgrund der hohen Bewertungen ziehen, lesen Sie in der November-Ausgabe der LAIQON Kapitalmarkt-Insights.

Wie widerstandsfähig sind die Aktienmärkte?

Die in den vergangenen Monaten immer geringere Marktbreite in Kombination mit hohen Bewertungen – insbesondere bei den Profiteuren des Booms künstlicher Intelligenz (KI) – machten sich auch zuletzt wieder bemerkbar. Zwar wirken solche Märkte oberflächlich betrachtet robust: Der US-Aktienindex S&P 500 hat im Jahresverlauf oft sehr attraktive risikoadjustierte Renditen geliefert.

Drei Jahre, fünf Sterne, klare Perspektiven

Die digitale Transformation erreicht eine neue Dimension: Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Blockchain und das Metaversum verändern Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend. Der Aktien-Themenfonds LBBW Internet der Zukunft der LBBW Asset Management (LBBW AM), der jetzt seinen dritten Geburtstag feiert, investiert gezielt in jene Unternehmen, die diese Entwicklung ermöglichen und vorantreiben. Bei der erstmaligen Bewertung durch Morningstar wurde der Fonds gleich mit der Bestnote von fünf Sternen im Morningstar-Fondsranking ausgezeichnet.

Börsen im Aufwind – keine KI-Blase / DAX erreicht 27.500 Punkte

Trotz zunehmender Beschränkung des Freihandels zeigt sich die Weltwirtschaft im neuen Jahr robust. Die DZ BANK Analysten rechnen mit einem Wachstum von drei Prozent. Ein Grund dafür, dass der Zollkonflikt nicht so stark durchschlägt, sind erhöhte Fiskalausgaben von zahlreichen Staaten. Deutschland wächst um ein Prozent. Grundlegende Reformen sind aber unabdingbar.

US-Berichtssaison: Banken gut, alles gut?

Die großen US-Banken eröffnen traditionell die Berichtssaison. Oft wird angenommen, dass ihre Ergebnisse aufgrund ihrer breiten wirtschaftlichen Verflechtung Hinweise auf die konjunkturelle Gesamtlage und damit den weiteren Verlauf der Berichtssaison liefern. Pascal Kielkopf hat geprüft, ob diese These zutrifft.

KI – Blase oder eine der produktivsten Goldrauschphasen der Geschichte

„Ist KI eine Blase?“ war in den letzten Wochen eine häufig gesuchte Frage auf Google. Und sie ist durchaus berechtigt! KI kann sich etwa als Blase oder als Durchbruch erweisen. So oder so erleben wir, wie Billionen an Kapital mobilisiert werden und eine jahrzehntelange Transformation eingeleitet wird. Wir erleben wohl eine der produktivsten Goldrauschphasen der Geschichte.

Earnings – USA stark, Europa stabiler

Starke Gewinnüberraschungen in den USA und erste Anzeichen einer Stabilisierung in Europa stützen die Aktienmärkte zum Jahresende. KI-Investments stehen weiterhin im Vordergrund, doch Hyperscaler-Ergebnisse werden diese Woche darüber entscheiden, wie es im vierten Quartal weitergeht, beobachtet Mathieu Racheter, Head of Equity Strategy Research bei Julius Bär:

Berenberg: Djukic folgt auf Born

Ab sofort wird Dejan Djukic die Gesamtleitung des Portfoliomanagements im Berenberg Wealth and Asset Management übernehmen. Er wird in seiner Rolle an Klaus Naeve, Leiter Wealth and Asset Management und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Berenberg, berichten. Auf diese Weise wird eine engere Verzahnung der einzelnen Fachbereiche innerhalb des Portfoliomanagements ermöglicht, um noch intensiver und zielgerichteter auf die Kundenbedürfnisse über alle Anlageklassen und Kundengruppen hinweg eingehen zu können. Außerdem rücken zukunftsweisende Themen wie Liquid Alternatives, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung stärker in den Fokus. 

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