Intelligent Investors im Gespräch mit Robert M. Almeida, Portfoliomanager und Global Investment Strategist bei MFS Investment Management, zur Lage an den Märkten, der Rolle von KI und zur Einzeltitelselektion.
Intelligent Investors im Gespräch mit Robert M. Almeida, Portfoliomanager und Global Investment Strategist bei MFS Investment Management, zur Lage an den Märkten, der Rolle von KI und zur Einzeltitelselektion.
Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr; sie schreibt die Regeln der Unternehmenssoftware-Branche derzeit rasant neu. Das sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse, zusammengefasst von Stephen Dover vom Franklin Templeton Institute:
Keine Technologie hat die Kapitalmärkte der letzten Jahre so grundlegend neu bewertet wie künstliche Intelligenz. Aber wer die eigentlichen Gewinner sucht, schaut nicht nur auf KI-Modelle – sondern auf die Infrastruktur, ohne die sie nicht funktionieren. Die Knappheit leistungsfähiger Chips hat Nvidia zur wertvollsten Firma der Welt gemacht. Der nächste Engpass zeichnet sich bereits ab: Strom.
Eine KI-Blase am Aktienmarkt ist dem Berliner Asset Manager BIT Capital zufolge nicht zu erwarten – trotz stark gestiegener Investitionsausgaben von Unternehmen mit Bezug zu KI (Künstlicher Intelligenz). „Die generativen KI-Umsätze sind gewachsen, die Adoption durch Unternehmen hat sich beschleunigt, und neue KI-Modelle haben ihre Leistung wie erwartet steigern können“, begründet das Team um Gründer und CIO Jan Beckers seine positive Einschätzung in einem aktuellen Research-Paper. Das Paradoxon sei offensichtlich: „Normalerweise zeichnen sich Blasen durch weit verbreiteten Optimismus und Euphorie aus, stattdessen ist die Stimmung um KI deutlich pessimistischer geworden.“
Wie geht es weiter mit der Vormachtstellung der USA? Was macht der neue Fed-Chef? Und wie steuert man ein Multi-Asset-Flaggschiff durch die stürmische See? Jörg Held, Head of Portfolio Management bei Ethenea, im exklusiven Interview.
Die rollierende 30-Monats-Korrelation zwischen den monatlichen Gesamtrenditeindizes des S&P und der US-Staatsanleihen ist seit mehr als drei Jahren positiv – meist über +0,5. Von einer Aktien-Anleihen-Diversifikation kann also kaum die Rede sein. Die Korrelation tendiert ins Negative, wenn ein zyklisches und/oder risikoorientiertes Umfeld vorherrscht, dreht jedoch häufig ins Positive, wenn die Geldpolitik in den Vordergrund rückt.
Das Jahr 2026 bietet aktuell ein konstruktives Makroumfeld, beurteilt Jörg Held, Head of Portfolio Management bei ETHENEA Independent Investors S.A. Es herrsche ein „Goldilocks“-Setup: Wachstum über dem Trend, Inflation auf dem Rückzug und Zentralbanken mehrheitlich in einer Pause oder mit moderaten Lockerungsschritten. Die Marktbreite nehme zu, das Thema Künstliche Intelligenz (KI) verbreite sich global, und fiskalische Impulse in Deutschland sowie den USA wirkten stützend. Dennoch warnt Held vor potenziellen Risiken, die die Lage zum Kippen bringen könnten:
Der neue NextGen Global Small Cap ETF von Robeco ist eine aktiv verwaltete, auf maschinellem Lernen basierte Strategie, die aus dem NextGen Quant Incubator von Robeco zur Beschleunigung von Innovationen der nächsten Generation entstanden ist.
Der Ausverkauf im Februar 2026 ist das bislang deutlichste Signal dafür, dass künstliche Intelligenz die ökonomischen Grundlagen von Software-as-a-Service (SaaS) grundlegend verändert. Die kommenden Entwicklungen werden darüber entscheiden, wer im nächsten Jahrzehnt zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern zählt.
Die Kapitalmärkte stehen vor einem Jahr, in dem weniger kurzfristige Konjunkturschwankungen als vielmehr tiefgreifende Strukturtrends die Chancenverteilung bei Aktien bestimmen dürften. Zu diesem Schluss kommt Christophe Braun, Equity Investment Director bei Capital Group. Dabei komme es für Anleger darauf an, die langfristigen Treiber hinter den Schlagzeilen zu erkennen und Unternehmen zu identifizieren, die sich in diesem Umfeld anpassen und Marktanteile gewinnen könnten. „Wir sehen strukturellen Wandel nicht als Risiko, das man pauschal meiden sollte, sondern als Quelle für selektive Chancen – vorausgesetzt, man bleibt diszipliniert und unterscheidet genau zwischen Hype und echter Wettbewerbsstärke“, erläutert Braun. Vier Entwicklungen seien dabei besonders relevant: