Längst kein Nischensegment mehr

Hochzinsanleihen sind Anleihen mit einem Rating unter BBB-. Höher geratete Anleihen werden als Investment-Grade-Anleihen bezeichnet. Das Rating bezieht sich auf die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Anleihe. Je risikoreicher ein Papier eingestuft wird, desto höher auch die Kupons (also die Zinsen), die auf diese Papiere gezahlt werden. Alexis Renault, Globaler Leiter High Yield bei ODDO BHF Asset Management, erläutert im Interview, warum es ausgerechnet aktuell Sinn macht, in Hochzinsanleihen zu investieren und was es insgesamt zu bedenken gilt.

Wo High Yield noch High Yield bedeutet

Die Kapitalmarktentwicklung im Jahr 2023 wird davon abhängen, wie scharf die globale Rezession ausfällt, wie deutlich und schnell die Inflation zurückgeht und wie die Zentralbanken auf diese Situation reagieren. Angesichts steigender Zinsen und eines inflationären Marktumfeldes suchen Anleger bei Rentenanlagen nach Alternativen zu Staatsanleihen, Pfandbriefen und Unternehmensanleihen aus der Eurozone und den USA. Die skandinavischen Rentenmärkte rücken dabei als höherrentierliche Anlagealternative zunehmend in den Anlegerfokus. Gerade der Markt für nordische Hochzinsanleihen bietet interessante Möglichkeiten.

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