Gegenwind für das britische Wachstum

Das britische BIP stagnierte im Juli, was den Markterwartungen entsprach. Die Entwicklung deutete jedoch auf Gegenwind für das künftige Wachstum hin. Während der Dienstleistungs- und der Bausektor etwas schneller als erwartet wuchsen, sank die Produktion um 1,3 %, während ein Wachstum von 0,1 % erwartet worden war.

Großbritannien: Pfund unter massivem Druck

„Das Pfund gerät nach einer bislang äußerst turbulenten Woche stark unter Druck, da Investoren britische Vermögenswerte in Reaktion auf den Panikverkauf von Staatsanleihen (Gilts) – insbesondere am langen Ende der Kurve – abstoßen. Dies ist natürlich teilweise ein globales Phänomen, ausgelöst durch Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed und die Befürchtung, dass Notenbankvertreter bereit sein könnten, eine überhitzte US-Inflation zuzulassen. Doch auch die anhaltenden Bedenken über die fragile Lage der britischen Staatsfinanzen, die sich hartnäckig halten, befeuern die Unsicherheit. Die ‚Bond Vigilantes’ kreisen bereits wie Geier.

Vorsichtiger Optimismus im Vorfeld der Wahlen in Großbritannien

Dieser Wahlkampf ist gnädigerweise kurz (sechs Wochen), aber auch ungewöhnlich fade. Weder Sunak noch der Vorsitzende der Labour-Partei gelten als besonders charismatisch, weshalb der Mangel an einem überzeugenden Programm noch stärker ins Gewicht fällt. Zu den in den Diskussionsrunden erörterten Themen zählen die Einwanderung (zu viel davon) und die öffentliche Verwaltung, einschließlich des staatlichen Gesundheitswesens (nicht genug davon).

UK-Wahlen fernab von Populismus? — Die Ruhe vor der EZB-Sitzung

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of England ihre Zinsen so schnell senkt, dass sich in der zweiten Jahreshälfte eine „große Beruhigung“ ausbreiten kann, ist gering. Deshalb hätte es den Konservativen wenig gebracht, mit den Wahlen bis zum Herbst zu warten. Die Parlamentswahlen am 4. Juli werden völlig anders sein als jene im Jahr 2019, bei denen mit Corbyn und Johnson ein hartes linkes Konzept mit viel staatlicher Macht und eine im Wesentlichen dirigistische und klare Brexit-Position gegenüberstanden.

Technische Rezession in Großbritannien — wahrscheinlich aber nicht von langer Dauer

Das britische BIP schrumpfte im vierten Quartal um 0,3% und damit zum zweiten Mal in Folge. Damit befindet sich Großbritannien in einer technischen Rezession. Die Produktionsschwäche ist auf eine Reihe spezifischer Gründe zurückzuführen. Das schlechte Wetter im Dezember führte zu einem stärkeren Rückgang im Baugewerbe als üblich. Die Exporte schrumpften deutlich schneller als die Importe.

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