Michael Jänsch geht zu FERI
Die FERI AG baut im Rahmen ihrer Wachstumsaktivitäten die Beratungskompetenz für Unternehmerfamilien und große Vermögen sowohl auf personeller als auch lokaler Ebene aus.
Die FERI AG baut im Rahmen ihrer Wachstumsaktivitäten die Beratungskompetenz für Unternehmerfamilien und große Vermögen sowohl auf personeller als auch lokaler Ebene aus.
Die globalen Börsen konnten die Turbulenzen der letzten Wochen schnell überwinden und notieren vielfach in der Nähe ihrer Jahreshöchststände. Ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung ist wieder einmal der Hype um Künstliche Intelligenz (KI). Allein Nvidia hat in den letzten Wochen einen dreistelligen Milliardenbetrag an Marktkapitalisierung hinzugewonnen. Diese enorme Wertsteigerung bei einem der weltweit führenden Unternehmen in der Halbleiterindustrie und Technologiebranche zeigt eindrucksvoll, wie die massiven KI-Investitionen die internationalen Börsen stützen. Da die großen Tech-Konzerne, die hinter diesen Investitionen stehen, über immense finanzielle Mittel verfügen, könnten sie den KI-Boom noch weiter befeuern.
Der diesjährige Börsensommer wird als einer der turbulentesten in die Finanzgeschichte eingehen. Nachdem bereits im Juli Zweifel am KI-Hype und Sektorrotationen für Unruhe sorgten, setzte sich diese Instabilität auch im August fort. Eine überraschend restriktive Haltung der japanischen Notenbank führte zu einer Aufwertung des Yen, was eine massive Auflösung des bei Investoren beliebten Yen-Carry-Trades zur Folge hatte.
Der Aufsichtsrat der FERI Gruppe hat den bis 2025 laufenden Vertrag von Dr. Marcel V. Lähn als Chief Investment Officer (CIO) um fünf weitere Jahre bis April 2030 verlängert. Über das von Dr. Lähn geschaffene FERI CIO Office werden alle strategischen Multi Asset-Investmentangebote entwickelt und -entscheidungen getroffen.
Die übliche saisonale Flaute an den Aktienmärkten ist in diesem Jahr ausgeblieben. Insgesamt zeigen sich globale Aktien stabil und notieren weiterhin in der Nähe ihrer Allzeithochs. Allerdings ist es innerhalb des Aktienblocks zu bemerkenswerten Verschiebungen und Turbulenzen gekommen.
Die globalen Aktienmärkte haben nach zwischenzeitlichen Korrekturen eine beeindruckende Wende vollzogen und neue Allzeithochs erreicht. Ausschlaggebend für diese Markterholung waren zwei Faktoren: Erstens wurden die geopolitischen Risiken rasch ausgepreist, nachdem feststand, dass zumindest gegenwärtig weder der Iran noch Israel ein Interesse an einer militärischen Eskalation haben. Zweitens hat der Zinsdruck an den Märkten spürbar nachgelassen.
Die zunehmenden Auswirkungen der geldpolitischen Straffung und geopolitische Risiken schaffen ein komplexes und unsicheres Umfeld für die Kapitalmärkte im Jahr 2024. Trotz nachlassender Inflationserwartungen halten die Notenbanken vorerst an einer restriktiven Geldpolitik fest. Daraus können potenziell makroökonomische Schocks resultieren. Die US-Präsidentschaftswahlen sorgen ebenso für latente Unsicherheit wie die explosive Lage im Nahen Osten und der schwelende Taiwan-Konflikt. Investoren müssen deshalb mit kürzeren Zyklen und größeren Schwankungen an den Kapitalmärkten rechnen.
Das Bad Homburger Multi Asset-Investmenthaus FERI treibt die Fokussierung auf die Marke voran und passt infolgedessen seine Organisationsstruktur an: Die FERI Trust GmbH wurde in FERI AG umbenannt. Sie bildet gemeinsam mit den beiden Auslandsgesellschaften in Luxembourg sowie in der Schweiz den Kern der FERI-Gruppe.
Die Marktschwankungen im ersten Halbjahr 2022 haben Investoren mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie wichtig Portfoliodiversifikation ist. Einen Beitrag dazu konnten in den vergangenen Monaten vor allem Hedgefonds mit einem Global Macro-Ansatz leisten. Während die Aktienmärkte weltweit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 eingebrochen sind, stemmten sich Global Macro-Hedgefonds gegen den Negativtrend und erzielten sehr gute Gewinne.
Trotz der leichten Entspannung an den Aktienmärkten bleibt das übergeordnete Investmentumfeld fragil und riskant. In China drohen neue Corona-Lockdowns, in Europa wird eine Energiekrise immer wahrscheinlicher, die Kaufkraft leidet unter der Inflation und die globale monetäre Straffung kommt zunehmend in den "harten" Makrodaten an.