“Trotz geopolitischer Risiken: Märkte zeigen sich widerstandsfähig”

Die Marktteilnehmer richten ihren Fokus zunehmend auf ein baldiges Ende des Irankonflikts und eine Entspannung der damit verbundenen Energieengpässe. Die Börsen zeigten in den vergangenen Wochen daher wieder eine positive Tendenz. Zwar ist der Konflikt nach wie vor nicht gelöst und der Deeskalationspfad folgt der üblichen nichtlinearen Logik, wie die wechselnde Nachrichtenlage rund um die Blockade der Straße von Hormus zeigt.

“US-Geldpolitik 2026: Zwischen Marktunterstützung und Führungsrisiko”

Zwischenzeitlich hatten die Marktteilnehmer an diesem Schritt gezweifelt – schließlich aber hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins auf ihrer Sitzung im Dezember ein weiteres Mal gesenkt und damit potenzielle Turbulenzen zum Jahresende vermieden. Dabei zeigte sich das Entscheidungsgremium, der zwölfköpfige Offenmarktausschuss (FOMC), jedoch so gespalten wie seit Jahren nicht mehr: Drei Mitglieder stimmten gegen den Mehrheitsbeschluss – und waren sich nicht einmal untereinander einig. Zwei Mitglieder votierten gegen eine Zinssenkung und ein weiterer...

“Warum Bankaktien über weiteres Kurspotenzial verfügen”

Das Kapitalmarktumfeld ist weiterhin positiv – das Risiko anstehender nachhaltiger Kurskorrekturen scheint gering. Die jüngste Berichtssaison hat erneut gezeigt, dass die Unternehmen robuster sind als vielfach angenommen: Trotz Herausforderungen wie steigender Zollsätze haben sie insgesamt ein starkes Gewinnwachstum erzielt und stabile Ausblicke präsentiert. Von konjunktureller Seite sind ebenfalls keine großen Störfaktoren zu erwarten. Zwar befindet sich die Weltwirtschaft in einer spätzyklischen Phase – nur wenige Regionen wachsen dynamisch. Ein signifikanter Wachstumseinbruch oder gar eine globale Rezession sind derzeit aber nicht in Sicht. 

Japans geldpolitische Wende und ihre Gefahren für die globalen Kapitalmärkte

Selten zuvor waren die Stimmungsumschwünge der Marktteilnehmer abrupter und die Schwankungen an den globalen Börsen größer als in den vergangenen zwei Monaten. Am Tiefpunkt des Abverkaufs im Zuge des von Donald Trump so genannten „Liberation Day“, als der US-Präsident umfassende Zölle verkündete, waren die Aktienmärkte extrem überverkauft: Der Fear and Greed Index, der die Stimmung der Anleger misst, signalisierte massive Panik.

“Droht ein nachhaltiger Bärenmarkt? Klare Antwort: Nein!”

Die wichtigen US-Börsen verzeichneten in den vergangenen Wochen deutliche Kursverluste. Der Leitindex S&P 500 hat von seinen vorherigen Höchstständen zeitweise um mehr als 10 Prozent nachgegeben – ein Rückgang, der offiziell als Aktienmarktkorrektur gilt. Diese Entwicklung hat Ängste vor einem anhaltenden Bärenmarkt in den USA geschürt, der andere Aktienmärkte mit nach unten reißen könnte.

“Aufwärtstrend an den Aktienmärkten hält an”

Die globalen Börsen verzeichnen zum Jahresende beeindruckende Gewinne. Weder geopolitische Spannungen noch das schwache Wachstum in China oder die Dauerflaute der deutschen Wirtschaft konnten den Bullenmarkt bremsen. Selbst die Turbulenzen am japanischen Währungs- und Aktienmarkt, ausgelöst durch die Zinswende der japanischen Notenbank, wurden schnell überwunden.

Kursfeuerwerk trotz Krise: Wohin steuert Chinas Wirtschaft?

Die von der chinesischen Zentralbank beschlossenen Zinssenkungen und vom Politbüro der Kommunistischen Partei angekündigten Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft haben seit der letzten Septemberwoche ein Kursfeuerwerk am chinesischen Aktienmarkt ausgelöst. Noch ist allerdings nicht erkennbar, dass dieser Stimulus tatsächlich zu einem nachhaltigen Aufschwung der chinesischen Wirtschaft führen wird. Dazu sind die Herausforderungen, mit denen die chinesische Führung derzeit konfrontiert ist, zu komplex. 

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