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Wenn es stimmt, dass Anleihekäufer Unsicherheit zu vermeiden suchen, dann dürfte man nur noch in strahlende Gesichter blicken. Denn Jerome Powell, Chairman der US-Notenbank, verkündete, die US-amerikanischen Leitzinsen bis 2023 auf dem derzeitigen Niveau belassen zu wollen. Und damit hat nach Japan und der Euro-Zone nun auch die dritte große Welt-Währung sich dauerhaft für die Null entschieden. Mehr Anlass für (Vor)Freude bietet allerdings Powells ergänzende Botschaft, das Inflationsziel künftig nurmehr als einen langjährigen Durchschnittswert und...

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„Obwohl die von der Wall Street favorisierte Messgröße für die Einzelhandelsumsätze im August leicht nachgegeben hat, ist die Entwicklung positiv“, sagt Michael J. Bazdarich, Produktspezialist bei Western Asset. Die Zahlen seien gar besser als vor der Pandemie.

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Die US-Notenbank Fed hat gerade angekündigt, die Zinsen im Keller und die Gelddruckmaschine mehr oder weniger unbegrenzt laufen zu lassen. Gleichzeitig verabschiedet sie sich von bisherigen Inflationszielen und will eine höhere Geldentwertung zulassen. Auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Zentralbank der Zentralbanken, warnt vor steigender Inflation. „Für Sparer bedeutet das schlichtweg, dass in den kommenden Jahren nicht nur keine Zinsen zu holen sein werden“, sagt Sabine Said, Executive Vice President bei Moventum S.C.A. „Es bedeutet auch, dass die Inflation den Wert reiner Ersparnisse schnell auffrisst.“

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Die US-Notenbank flutet den Markt mit Geld und pumpt so die Blase des US-Aktienmarktes weiter auf. Das mag Donald Trump den Wahlsieg sichern und er mag diesen Boom weiter befeuern. „In jedem Fall aber wird der nächste Präsident der USA gegen einen Absturz am Aktienmarkt kämpfen müssen“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH. „Die Folgen für Anleger sind gravierend.“

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Die meisten Investoren kennen kaum etwas anderes als Disinflation. Wegen des Nachfrageschocks durch die Corona-Pandemie dürfte sich daran in den nächsten Jahren nur wenig ändern. Die unkonventionelle Geldpolitik und die wachsende Bereitschaft der Regierungen, die historisch niedrigen Zinsen für eine sehr expansive Fiskalpolitik zu nutzen, könnten den mittelfristigen Inflationsausblick aber verändern.

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Die aktuellen Wertpapierkäufe der Zentralbanken der USA, Japans und des Euroraums haben deren Bilanzen bereits um rund 4,5 Billionen US-Dollar ansteigen lassen. Das ist fast doppelt so viel wie zum Höhepunkt der globalen Finanzkrise 2008/2009, in der die Bilanzen um rund 2,6 Billionen US-Dollar zunahmen. 2020 haben die Zentralbanken im Zuge der quantitativen Lockerung bisher vor allem Staatsanleihen aufgekauft. Ein Beispiel: In den USA wurden 70 Prozent der insgesamt 2,2 Billionen US-Dollar in Staatsanleihen investiert (Stand Juni 2020). Shamik Dhar, Chef-Ökonom bei BNY Mellon Investment Management, erklärt, welche Auswirkungen das auf die Renditen am Anleihemarkt in den nächsten sechs Monaten haben dürfte.

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Multi Asset ist ein Dauerbrenner. Entsprechende Fonds kombinieren unterschiedliche Assetklassen und sind so sehr flexibel und anpassungsfähig. Wie schlagen sich diese Produkte in der Krise? Patrick Vogel, Portfoliomanager des MainFirst Global Equities Fund, MainFirst Global Equities Unconstrained Fund sowie des MainFirst Absolute Return Multi Asset, ging im Interview näher darauf ein.

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Es gibt sie durchaus: Unternehmen und Branchen, die sich dem Kursrutsch an den Märkten für Risikoaktiva durch die Corona-Krise widersetzen konnten. Gesunde Bilanzen, keine Liquiditätssorgen und ein nachhaltiges Geschäftsmodell waren in den letzten Monaten besonders hilfreiche Unternehmenscharakteristika, um bei den Anlegern nicht in Ungnade zu fallen. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch schnell deutlich, dass sich fast ausschließlich Unternehmen bzw. Aktien aus bestimmten Sektoren besser als der Gesamtmarkt geschlagen haben: Je eher ein Geschäftsmodell von den parallelen Megatrends der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung sowie dem Wandel im Gesundheitswesen und der Biotechnologie profitieren kann, desto höher die Outperformance seit dem Ausbruch der Krise.

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Die Aktienmärkte konnten seit ihren Tiefstständen im März dieses Jahres eine Rallye von über 30 Prozent verzeichnen. Einige Sektoren, wie unter anderem Technologie, haben nahezu ihre Allzeit-Höchststände erreicht – auch Einzeltitel wie Amazon.com Inc haben neue Allzeit-Höchststände ausgebildet. Diese Entwicklung fand in einer Phase statt, in der die Weltwirtschaft den stärksten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete und die Arbeitslosigkeit stieg. Der Haupttreiber für diesen starken Anstieg an den Börsen war die Zentralbankliquidität. Allein in den letzten zwei Monaten pumpten die Zentralbanken über drei Billionen US-Dollar in den Kapitalmarkt. Das führte neben der beschriebenen Hausse an den Aktienmärkten zu einer starken Beruhigung an den Unternehmensanleihemärkten. Die Risikoprämien haben sich nach der Ankündigung der Zentralbanken, verstärkt Unternehmensanleihen zu kaufen, erheblich reduziert.

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