Argentinien rückt im globalen Energiesystem stärker in den Fokus

Seit die Straße von Hormus gesperrt ist, geht ein unerwarteter Dollar-Regen (oder Yuan-Regen) auf die ölexportierenden Länder nieder. Abgesehen von den großen Exporteuren wie Brasilien, Russland oder den USA, die von dieser Krise profitieren, könnte auch Argentinien aufgrund der Situation am Persischen Golf eine tiefgreifende Transformation durchmachen und seinerseits zu einer Umgestaltung des weltweiten Energiesystems beitragen. 

Europa steht am Beginn einer goldenen Infrastruktur-Ausbauphase

Infrastructure Debt hat sich aus der Nische heraus zu einem festen Bestandteil institutioneller Portfolios entwickelt. Die Assetklasse profitiert von stabilen Cashflows, klaren Besicherungen und einer engen Verknüpfung mit den zentralen Transformationsfeldern Energie, Digitalisierung und Mobilität. Doch während das Kapital bereitsteht, fehlen vielerorts strukturierte Projektpipelines und effiziente Vergabeverfahren. Europas Infrastruktur droht nicht am Geld, sondern an Überregulierung zu scheitern. Wie privates Kapital in der Ausbauphase den strategischen Unterschied machen kann.

One Big Beautiful Bill: USA steuert auf Energie-Paradoxon zu

Mit der knappen Verabschiedung des One Big Beautiful Bill (OBBB) im US-Repräsentantenhaus am 3. Juli 2025 nimmt die seit Jahren umfassendste wirtschafts- und energiepolitische Neuausrichtung der Vereinigten Staaten konkret Gestalt an. Der Entwurf wurde mit 218 zu 214 Stimmen gebilligt – bereits die Abstimmung im US-Senat war denkbar knapp, und konnte nur mit der Stimme von Vizepräsident J.D. Vance erreicht werden. Präsident Trump kann nun das Gesetz wie geplant am Unabhängigkeitstag unterzeichnen.

Die Sektorverschiebungen des Weltaktienmarkts

Die Zusammensetzung des weltweiten Aktienmarkts verändert sich laufend. Neue Unternehmen gewinnen an Bedeutung, andere verlieren an Gewicht. Ganze Branchen rücken in den Vordergrund, während zuvor dominante Sektoren an Einfluss verlieren. Für Anlegerinnen und Anleger hat das spürbare Auswirkungen. Und das unabhängig davon, ob sie direkt oder indirekt auf globale Aktien setzen – etwa über Fonds oder ETFs auf den MSCI ACWI oder MSCI World.

Mit Fonds die nachhaltige Transformation finanzieren

Green Deal, Energiewende, nachhaltige Transformation: Deutschland und Europa stecken in einem Dilemma: Zum einen ist der Status Quo aus maroder, überlasteter und unzureichender Infrastruktur die Folge gravierender Investitions- und Modernisierungsdefizite der vergangenen Jahrzehnte; zum anderen hängt der Erfolg der anstehenden nachhaltigen Transformation davon ab, dass massiv investiert und gebaut wird, und zwar in einem gigantischen Ausmaß.

Das Datenaufkommen wird in den kommenden Jahren massiv ansteigen

Abseits der eingetretenen Pfade gibt es auch im Real Estate-Segment immer wieder lukrative Nischen. So beispielsweise Rechenzentren. Noch sind sie eher ein Nischenprodukt, doch immer mehr Investoren interessieren sich für diese Immobilien. Das liegt auch an den zu erzielenden Renditen. Gleichzeitig spricht die immer weiter steigende Relevanz von Daten für Wirtschaft und Gesellschaft für die langfristig anhaltende Bedeutung von Data Centern. Worauf es en detail ankommt und ob es bereits Investitionsobjekte für den ersten eigenen Fonds gibt, dazu stand Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management bei Hauck Aufhäuser Lampe, der Chefredaktion Rede und Antwort.

Nicht nur in die Klassenbesten investieren: ESG-Upgrades können Erträge steigern

Der Kampf gegen den Klimawandel hat seit einigen Jahren die Finanzbranche erreicht. Der einfache Ausschluss von Sektoren und Unternehmen, die bei ESG-Ratings schlecht abschneiden, reicht jedoch nicht mehr aus, um die weltweite Energiewende zu vollziehen. Zudem verschenken Anleger durch den alleinigen Fokus auf emissionsarme Unternehmen Ertragspotenziale. Mit Investments in sogenannte ESG-Verbesserer und -Wegbereiter können Erträge gesteigert und gleichzeitig die Energiewende vorangetrieben werden. Nach welchen Arten von Unternehmen Anleger Ausschau halten sollten, erläutert Jeremy Taylor in seinem Marktkommentar.

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