Inflationsrate in der Eurozone wieder auf dem EZB-Ziel

Zum Jahresende 2025 ist die Inflation in der Eurozone wieder auf 2,0 Prozent gefallen. Dies ist vor allem auf einen Rückgang der Energiepreise um 1,9 Prozent zurückzuführen. Der Preisanstieg bei Konsumgütern blieb mit 0,4 Prozent dagegen nahezu stabil. Im Gegensatz zur Entwicklung in Deutschland sind die Nahrungsmittelpreise in der Eurozone um 2,6 Prozent gestiegen, nachdem sich der Preisauftrieb in den letzten Monaten mit 2,5 bzw. 2,4 Prozent etwas verlangsamt hatte. Zwar dürfte der Höhepunkt hinter uns liegen, doch gerade der Preisanstieg bei den unverarbeiteten Lebensmitteln um 4,2 Prozent im Dezember erweckt bei vielen Konsumenten den Eindruck, dass alles teurer wird.

Chinas Fünfjahresplan: Innovationsrausch?

Die Kommunistische Partei Chinas hat kürzlich ihr 15. Plenum abgehalten. Der Fokus lag dabei auf dem kommenden Fünfjahresplan (2026–2030). Aussagen von mit der Materie vertrauten Personen sowie Nachrichten aus anderen politischen Zusammenkünften machen eines deutlich: Die Zukunft gehört der Hochtechnologie. Wie unser „Chart der Woche” zeigt, ist der Anteil des Hightech-Sektors an der gesamten Endnachfrage in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stetig gewachsen und wird voraussichtlich im Jahr 2026 bei 18,3 Prozent liegen – fast doppelt so hoch wie noch vor zehn Jahren.1)

Infrastruktur am Wendepunkt

Infrastruktur ist das Mark einer Gesellschaft. Sie muss nachhaltig funktionieren, um das Miteinander und künftigen Fortschritt zu gewährleisten. Dr. Peter Brodehser ist Fondsmanager des DWS Infrastruktur Europa. Mit ihm sprach die Chefredaktion über die vielfältige Thematik der Infrastruktur und die Produkthighlights.

Stürmen die Tauben das Tor? Die Märkte wollen Zusagen – doch Powell bleibt wohl zurückhaltend

Der Fall scheint eindeutig zu sein. Die aktuellen Daten zum US-Arbeitsmarkt deuten auf eine anhaltende Schwäche hin, während die Inflation keine signifikante Weitergabe der Zölle an die Konsumenten zeigt. Die Unternehmen scheinen einen Teil des Preisdrucks aufzufangen. Das könnte sie dazu veranlassen, ihre Kosten (Personal) zukünftig genauer im Blick zu behalten.

Inflation in der Eurozone bleibt bei 2% im Juli

Auch im Juli konnte die Inflationsrate in der Eurozone die optimistischen Markterwartungen nicht erfüllen. Sowohl die Inflationsrate als auch die Kernrate lagen im Juli unverändert bei 2,0 bzw. 2,3 Prozent. Dabei ging der Preisauftrieb bei Dienstleistungen von 3,3 Prozent im Juni auf 3,1 Prozent im Juli zurück.

Von der DWS zu UBS-AM

UBS Asset Management gibt die Ernennung von Amanda Rebello als Head of ETF and Index Fund Sales mit Wirkung zum 16. September bekannt. Amanda Rebello folgt auf Clemens Reuter, der nach 15 Jahren bei UBS-AM und über 30 Jahren in der Branche in den Ruhestand geht.

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