Kurzkommentar zur EZB-Sitzung

Angesichts des robusten Wachstums in der Eurozone und einer Inflationsrate, die sich in der Nähe des Zwei-Prozent-Ziels bewegt, gibt es für die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit keinen Grund, ihre Geldpolitik zu ändern. Die Währungshüter aus Frankfurt werden den Einlagesatz daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 5. Februar bei 2,0 Prozent belassen. Lediglich der gegenüber dem US-Dollar weiter erstarkte Euro wird etwas Würze in die ansonsten wintergraue EZB-Sitzung bringen.  

Fed in der Zwickmühle

Die US-Notenbank steht vor einer heiklen Entscheidung: Der schwächelnde Arbeitsmarkt spricht für Zinssenkungen, die steigende Inflation dagegen. Dr. Felix Schmidt, Senior Economist bei Berenberg, erläutert in einem aktuellen Kommentar seine Einschätzung zum Ausgang der anstehenden Fed-Sitzung: 

Positives Zeichen, aber dringende Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit von Staat und Privatwirtschaft

Am heutigen Montag, 21. Juli, empfing Bundeskanzler Friedrich Merz Top-Manager zum „Investitionsgipfel“ im Kanzleramt. Zuvor hatten 61 Firmen die Gründung der Initiative „Made for Germany“ bekannt gegeben. Deren Mitglieder planen in den nächsten drei Jahren einen dreistelligen Milliardenbetrag am Standort Deutschland zu investieren. Dr. Felix Schmidt, Senior Economist bei Berenberg, sieht darin ein positives Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es bedarf aber neben der engen Zusammenarbeit von Staat und Privatwirtschaft und mehr Haushaltsausgaben auch noch zusätzlicher Reformen:

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