Biotech-Sektor könnte in neue Aufschwungphase treten

Von August bis September setzte der Biotechnologiesektor seine positive Entwicklung fort. Small-Cap-Biotech-Unternehmen verzeichneten ihr bestes Quartal seit dem vierten Quartal 2023, was Anlass zu Optimismus gibt, dass das Segment in eine neue Aufschwungphase eintritt. Seit Jahresbeginn hat der Biotechnologiesektor (Nasdaq Biotechnology Index) eine Rendite von 13,9 % (in USD) erzielt, verglichen mit 17,8 % für den Gesamtmarkt und 4,3 % für den Gesundheitssektor (beide in USD).

Große Unterschiede zwischen Gewinnern und Verlierern im Technologiesektor

Die Aktienkurse haben erhebliche Schwankungen erfahren, es war bisher ein turbulentes Jahr für den Technologiesektor. Die Apple-Aktie, die wir seit langem untergewichtet haben, ist in den ersten sieben Monaten um nahezu 25 % gefallen (gemessen in norwegischen Kronen). Im selben Zeitraum legte Microsoft hingegen um 15 Prozent zu. Ob das GPT-5-Modell von OpenAI die Erwartungen erfüllt hat, ist noch fraglich.

Weltraumrennen 2.0: Milliardenmarkt jenseits der Atmosphäre

Entscheidend ist ein fundamentaler Wandel: Die Raumfahrt generiert zunehmend stabile Cashflows. Unternehmen schaffen profitable Geschäftsmodelle im All – mit Satelliten, Daten und Kommunikationstechnologien, deren wirtschaftlicher Nutzen auf der Erde realisiert wird. Damit wandelt sich die Branche von einem staatsgetriebenen, zyklischen Sektor hin zu einer Industrie mit strukturellem Wachstum.

Zinspolitik: Aussichten für die nordischen Anleihemärkte weiterhin positiv

Nachdem die Europäische Zentralbank kürzlich zum zweiten Mal seit Juni ihre Leitzinsen gesenkt und nun auch die US-Notenbank die Zinswende eingeleitet hat, rechnen die Märkte mit einer Reihe weiterer Zinssenkungen. Da diese aber noch keine harte Landung oder Rezession einpreisen, in der die Zentralbanken eine expansive Geldpolitik beginnen müssten, sind Anleihen eine interessante Anlagealternative zu Aktien.

Nordic High Yield: Die Rückkehr der Rendite

2022 war für die Rentenmärkte ein Jahr der extremen Herausforderungen. Der Anstieg der Inflation und die restriktive Geldpolitik der großen Zentralbanken führten zu einem schmerzhaften Kurseinbruch, von dem auch der nordische High Yield-Markt nicht verschont blieb. Aktuell könnte ein guter Zeitpunkt zum Wiedereinstieg sein, der sich bereits in den gestiegenen Renditen dieser Anlageklasse widerspiegelt. Die skandinavischen Volkswirtschaften sind effizient und gut positioniert, die Spreads der High Yield-Anleihen sind attraktiv und die Zinssätze dürften den größten Teil ihres Anstiegs hinter sich haben.

Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

„Die Inflation wird bald, wenn nicht schon geschehen, ihren Höchststand erreichen und dann wieder sukzessive abflachen. Leider ist dies nicht das Hauptproblem für die Zentralbanken, sondern eher die Tatsache, dass die Lohnentwicklung auf den angespannten Arbeitsmärkten deutlich zugenommen hat. Dies ist insofern Anlass zur Sorge, als es letztlich die Lohnentwicklung ist, die im Laufe der Zeit zu einer anhaltenden Inflation führen kann. Die Zentralbanken müssen somit die Lohnentwicklung unter Kontrolle bekommen, um die Verankerung der Inflationserwartungen zu stützen. Die Zinssätze werden zur Inflationsbekämpfung und zur Stabilisierung der Inflationserwartungen so weit angehoben werden wie letztendlich nötig.

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