Börsen im Aufwind – keine KI-Blase / DAX erreicht 27.500 Punkte

Trotz zunehmender Beschränkung des Freihandels zeigt sich die Weltwirtschaft im neuen Jahr robust. Die DZ BANK Analysten rechnen mit einem Wachstum von drei Prozent. Ein Grund dafür, dass der Zollkonflikt nicht so stark durchschlägt, sind erhöhte Fiskalausgaben von zahlreichen Staaten. Deutschland wächst um ein Prozent. Grundlegende Reformen sind aber unabdingbar.

Das Erwachen des deutschen Tigers

Trotz völlig unterschiedlicher Wegstrecken ziehen deutsche Aktien mit dem S&P 500 gleich. In seinem aktuellen Kommentar wirft Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees beim französischen Asset-Manager Carmignac, einen Blick auf die Outperformance-Zyklen des deutschen und des amerikanischen Aktienmarkts und auf die Frage, ob jetzt die nächste große Wachstumsphase „Made in Germany“ kommt.

DAX-Rekorde und ihre Rückschlüsse

Obwohl Deutschland beim Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren unter den Schlusslichtern notierte, erzielte der DAX immer wieder neue Rekorde. Viele vermuten, dass dies vor allem den Schwergewichten zu verdanken ist, die hierzulande kaum Umsatz machen. Ob es bei den DAX-Konzernen tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Deutschlandgeschäft und Performance gab, hat Pascal Kielkopf berechnet.

Konjunkturelle Erholung in Europa?

Deutsche und europäische Aktien verzeichneten – gemessen am DAX sowie dem EURO STOXX 50 – mit jeweils 10 Prozent Kursplus einen außerordentlich positiven Jahresstart. Mit Blick auf US-Aktien und einem Kursanstieg von gerade einmal 3 Prozent im S&P 500 beeindruckt diese Entwicklung umso mehr. Auch wenn wir nicht davon ausgehen, dass sich die Entwicklung der ersten 5 Handelswochen genauso fortsetzt, scheint doch ein veränderter Blick auf Europa eingepreist zu werden. Dazu tragen einige Aspekte bei, die in Summe einen stärkeren Fokus auf europäische Aktien rechtfertigen:

Dax: Langfristig weiter aussichtsreich

Der deutsche Leitindex Dax hat sich in den vergangenen Wochen von einem Hoch zum nächsten gehandelt und sowohl den US- als auch den europäischen Markt deutlich hinter sich gelassen. „Jetzt gibt es erste Anzeichen, dass der wirtschaftliche Tiefpunkt erreicht sein könnte“, sagt DWS-Fondsmanagerin Sabrina Reeh.

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