Nach dem Ende des Immobilienbooms warnten zahlreiche Studien vor einer wachsenden Lücke zwischen auslaufenden Finanzierungen und den Möglichkeiten ihrer Anschlussfinanzierung. Für das Jahr 2026 wurde der Höhepunkt dieser Entwicklung prognostiziert. Nun zeigt sich: Die Refinanzierungslücke ist Realität geworden. Viele Finanzierungen aus der Niedrigzinsphase müssen nun unter völlig anderen Marktbedingungen prolongiert werden. Projekte, die vor wenigen Jahren problemlos tragfähig erschienen, geraten unter Druck. Was sich bei Zinsen von zwei oder drei Prozent noch gerechnet hat, wird bei vier bis fünf Prozent schnell unwirtschaftlich. Hinzu kommen strengere Kreditstandards, sinkende Beleihungsausläufe und ein deutlich selektiveres Verhalten der Kapitalgeber.










